Reisewarnung - mit missio München unterwegs

Für die Regionen, in die die Redakteure von missio München reisen, gibt es oft eine Reisewarnung. Für das „missio magazin“ berichten sie, was die Menschen dort bewegt. Sie schreiben über Sorgen und Nöte, Krieg und Konflikt - aber auch über den ganz normalen wunderbaren Alltag.

Da, wo der Staat nicht mehr funktioniert, sind die Netzwerke der kirchlichen Einrichtungen häufig die einzigen Anlaufstellen, die überhaupt noch da sind.

In der „Reisewarnung“ erzählen die Reporterinnen und Reporter, was sie auf ihren Reisen erleben. Es geht um Autopannen und verspätete Flugzeuge, um schlaflose Nächte unterm Moskitonetz, und das eine oder andere Experiment im Kochtopf ist auch dabei.

Brigitte Strauß vom katholischen Medienhaus Sankt Michaelsbund stellt den Reportern jede Menge Fragen über das Leben in den Ländern, in die sonst kaum jemand reist.
„Reisewarnung“ erscheint immer am ersten und dritten Mittwoch eines Monats.

Ein Podcast von missio München, produziert vom katholischen Medienhaus Sankt Michaelsbund.

Reisewarnung - mit missio München unterwegs

Neueste Episoden

Uganda: Ein bayrischer Weihbischof im Priesterseminar und ganz viele Märtyrer

Uganda: Ein bayrischer Weihbischof im Priesterseminar und ganz viele Märtyrer

40m 1s

Fast neidisch ist Weihbischof Rupert Graf Stolberg geworden, als er gesehen hat, wie viele junge Männer in Uganda Priester werden wollen - obwohl die Kirche ihnen dort nicht mal ein Gehalt zahlt. In diesem Frühjahr war er in Kampala und hat an den Feierlichkeiten zum 50jährigen Bestehen des großen Priesterseminars teilgenommen. Mit im Studio ist missio-Redakteur Christian Selbherr, der selbst im vergangenen Jahr das Land besucht hat. Die beiden sprechen außerdem über die strengen Gesetze, nach denen Homosexuellen lebenslange Haft droht. Am Ende berichtet der Weihbischof noch von einem Besuch bei den Märtyrern von Uganda - 45 junge Männer, die...

Libanon: Christliche Dörfer im Süden und die Angst vor dem Verschwinden

Libanon: Christliche Dörfer im Süden und die Angst vor dem Verschwinden

28m 32s

Eine Million Menschen sind im Libanon auf der Flucht. Vor allem vom Süden in Richtung Norden. Doch Straßen werden bombardiert, Passstraßen waren wegen Schnee teils bis in den April hinein unbenutzbar. Gleichzeitig trifft die Not auf Regionen, die ohnehin schon am Limit sind.
Kristina Balbach berichtet, dass in der Bekaa-Ebene Schulen zu Matratzenlagern werden und Menschen mehrere Familien bei sich daheim aufnehmen. Denn immer mehr Dörfer im Süden werden evakuiert, weil Israel die Region zur Pufferzone machen will.

Mehr Infos gibt´s auf der [Homepage von missio](https://www.missio.com/helfen/libanon)

Libanon: Schon wieder Krieg

Libanon: Schon wieder Krieg

32m 35s

Das kleine Land Libanon hat schon vor dem Krieg unter einer schweren Wirtschaftskrise gelitten. Jetzt sind eine Million von den knapp 7 Millionen Einwohnern innerhalb des Landes auf der Flucht. missio-Redakteurin Kristina Balbach war schon mehrfach im Libanon. Jetzt hat sie alle Kontakte dort angefunkt, deren Nummer sie in ihrem Handy gespeichert hat. Zum Beispiel den Besitzer des Kiosks „The Joyful Road“ in Beirut, bei dem sie ab und zu gegessen hat. Aber auch Mitarbeiter des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes, deren Kirche zum Matratzenlager geworden ist und eine Journalistin, die feststellt, dass inzwischen auch die Mehrheit der Schiiten „sick and tired of Hisbollah“...

Philippinen: Friedhofsfamilien, Straßenkinder und Schutzhäuser

Philippinen: Friedhofsfamilien, Straßenkinder und Schutzhäuser

25m 58s

In den Mausoleen von Cebu leben ganze Familien, die sich keine echte Wohnung leisten können. Sie schlafen und kochen auf Grabsteinen und manchmal steht da sogar ein Fernseher. missio-Geschäftsführerin Stephanie Brücks und der langjährige Spender Uli Holdenried sind diesen Friedhofsfamilien auf ihrer Philippinenreise begegnet. In dieser Folge berichten sie von ihrem Besuch in mehreren Projekten, die von missio München unterstützt werden. Unter anderem auch zwei Schutzhäuser für missbrauchte Mädchen und ein Straßenkinderprojekt für Jungen.