Uganda: Starke Frauen, Jules Verne und die Quellen des Nils

Shownotes

Zwei Reisen haben Christian Selbherr nach Uganda geführt. 2008 flog der missio-Redakteur nämlich zum allerersten Mal überhaupt nach Afrika und dort eben in den ostafrikanischen Staat. In diesem Jahr war er wieder dort. In der Zwischenzeit hat sich viel verändert – auch zum Guten. Er hat zum Beispiel starke Frauen getroffen, die trotz widriger Umstände ihr Leben im Griff haben. Zum Beispiel eine Ordensschwester und eine Diebin, die zu Geschäftspartnerinnen geworden sind. Außerdem hat er diesmal tatsächlich die Quellen des Nils gefunden, nach denen ja schon viele Abenteurer gesucht hatten.

Die Reportage über die starken Frauen von Masese ist erschienen im missio-Magazin

Buchtipps

Literatur zur Suche nach den Quellen des Nils:

Candice Millard - Der Fluss der Götter

Jules Verne – Fünf Wochen im Ballon

Literatur zu den Extra-Juducial Killings auf den Philippinen

Patricia Evangelista - Some people need killing

Transkript anzeigen

00:00:00:

00:00:04: Reisewarnung mit Missio München unterwegs in Afrika, Asien und Ozeanien.

00:00:12: Eine neue Folge der Reisewarnung, ein neues Land und ein alter Bekannter.

00:00:17: Christian Serper ist bei mir.

00:00:19: Wie schön.

00:00:19: Herzlich willkommen.

00:00:20: Hallo liebe Brigitte, ich freue mich mal wieder hier zu sein.

00:00:23: Ich begrüße euch alle da draußen, die uns zuhören, wo immer ihr gerade seid.

00:00:26: Manche hören uns beim Joggen, manche beim Bügeln, manche im Büro.

00:00:31: Alles ist gut.

00:00:32: Manche hören uns im Auto, also herzliche Grüße in alle Richtungen.

00:00:35: Neues Land habe ich gerade gesagt, aber das stimmt ja eigentlich nur so teilweise, was ich meinte.

00:00:39: Wir haben ja jetzt ganz viel über die Philippinen geredet in den letzten zwei Monaten.

00:00:43: Und jetzt geht es halt mal wieder ganz woanders hin, nämlich nach Uganda.

00:00:48: Aber willst du noch ganz kurz was sagen zum Abschluss des Monats der Weltmission?

00:00:53: Wie war es denn, war überhaupt der ganze Monat?

00:00:55: Habt ihr ihn genossen?

00:00:57: Ja, gerne.

00:00:57: Also, wie ihr wisst, haben wir im Oktober jedes Jahr unsere Hauptaktionen, Monat der Weltmission.

00:01:04: Und wie du sagst, Philippine, nur an dieses Jahr das Beispiel Land.

00:01:07: Ich hoffe, ihr habt ja fleißig alle Podcast-Folgen gehört, der Reisewarnung.

00:01:11: Ich hab die auch mir jetzt gerade auch noch mal so nacheinander noch mal so reingehört.

00:01:16: Und das habt ihr reingezogen.

00:01:18: Reingezogen.

00:01:19: Wollt ihr bing, listening?

00:01:21: Gibt's das

00:01:21: auch?

00:01:22: Ja, natürlich.

00:01:23: Netflix

00:01:23: für ... Reisewarnungen.

00:01:25: Für Podcast grundsätzlich, was so Minere folgen hinter anderem?

00:01:29: Ja,

00:01:29: doch.

00:01:29: Und gerade bei Philippinen, gerade wenn es so viele Facetten zu einem Land sind, das ist schon richtig toll und das hat auch wirklich gut gepasst, finde ich, die Themen, die wir versucht haben zu setzen, also dieser starke Kampf für die Menschenrechte auf den Philippinen, wofür unsere Partnerinnen und Partner stehen, empfehle ich euch nochmal reinzuhören.

00:01:49: Ich war selber jetzt vor kurzem auch in Frankfurt auf der Buchmesse.

00:01:52: Da war ja Philippinen auch das Ehrengastland und bin da so mit dem Blick auch hingegangen, um auch vielleicht paar Verbindungen zu schlagen für Missio und für unsere Aktionen.

00:02:03: Und ich habe eben gesehen, dass das, was unsere Partner vor Ort machen, die von uns aus Deutschland von Missio, von unseren Spenderinnen und Spendern unterstützt werden.

00:02:11: Also dieser Kampf für Gerechtigkeit, Menschenrechte, dass das eben auch eines wirklich der Hauptthemen ist, die so ein Land wie die Philippinen bewegen und eben auch auf der Buchmesse war das immer wieder zu hören und zu spüren.

00:02:23: Ja, dieses Buch Some People Need Killing wurde ja auch in allen möglichen Literaturkolumnen vorgestellt.

00:02:29: Richtig von Patricia Evangelista, die ebenfalls als Journalistin gearbeitet hat.

00:02:33: Bei der war ich auch bei einer Veranstaltung und habe mich mit ihr unterhalten.

00:02:37: Also wirklich meisterhaft, wie die sich hineinversetzt in die Menschen, die diese Dinge erlebt haben, die überlebenden, auch die Perspektive dann zum Beispiel der Kinder einnehmen, die beobachtet haben, mit angesehen haben wie ihre.

00:02:49: Väter zum Beispiel erschossen worden sind und worauf die auch mit recht besonders stolz ist Patricia Evangelista, die hat achtzig Seiten in dem Buch allein Fußnoten.

00:02:59: Ich glaube im englischen Original ist es mit abgedruckt, in der deutschen Version gibt es das so als Online-Anhang, aber weil die einfach genau dokumentieren wollte, das wirklich belegt ist, was hat wann der Präsident gesagt, welche Befehle gab es da?

00:03:13: Wer sind da die Handlanger gewesen?

00:03:15: Wie viele Opfer gibt's da wirklich im Vergleich zu den offiziellen Zahlen?

00:03:19: Und sie wurde da auch gefragt.

00:03:20: Und jetzt ist Präsident Duterte ja beim Internationalen Strafgerichtshof, wird denn das Buch als Beweismittel?

00:03:27: zum Beispiel kann man das da auch verwenden, dann hat sich gesagt natürlich, deswegen war ihr das so wichtig, dass alles zu belegenes Buch ist, veröffentlicht.

00:03:33: jeder, der will, kann es benutzen, also das ist wirklich eine große, große Leistung.

00:03:38: Ich meine, dass Father Flavi, als wir dort waren, auch gesagt hat, dass er mit ihr gesprochen hat, beziehungsweise, dass einige von den Opfern, die sie beschreibt, Leute sind mit denen er zusammenarbeitet, also Monsieur Da auch wieder am Weltgeschehen ganz nah dran.

00:03:51: Aber jetzt waren wir ganz schön lange auf den Philippinen unterwegs.

00:03:53: Ja,

00:03:54: ihr seht, ihr hört.

00:03:55: Es

00:03:55: hat uns einfach beeindruckt.

00:03:56: Ja,

00:03:57: ich glaube, wir haben jedes Jahr interessante und spannende Themen, aber dieses Jahr ist es doch nochmal ganz besonders, weil dieser Einsatz unter Einsatz des eigenen Lebens an der Seite der Menschen für Gerechtigkeit, das ist das, was uns auch alle hier antreibt und wenn man das nochmal sieht.

00:04:10: Und

00:04:11: was die vier Gäste auch wirklich alle vereint haben.

00:04:13: Ja,

00:04:13: genau.

00:04:15: Wenn ihr nachhören wollt oder nachlesen, dem ist die Magazin, wenn ihr auch noch spenden wollt und die Leute unterstützen, bitte tut das.

00:04:21: Also wir werden da auch über diesen Aktionsmonat hinaus ja jetzt in Verbindung bleiben.

00:04:26: Die Dinge sind ja nicht zu Ende, die Aufklärung und die Suche nach Gerechtigkeit muss weitergehen.

00:04:33: Aber auch in anderen Ländern?

00:04:34: Ja.

00:04:36: Uganda ist eigentlich nämlich unser Thema heute.

00:04:40: Irgendwann war dieses Land, wir sagten ja eben, neues Land, wirklich neu für dich?

00:04:44: Wann bist du zum ersten Mal dort gewesen?

00:04:46: Uganda ist nicht nur ein sehr schönes Land, sondern für mich auch sehr besonders, weil das meine erste Afrika-Reise für mich im Jury überhaupt war.

00:04:55: Im Jahr, also schon eine Weile her.

00:05:00: Ich glaube selber gar nicht, wie schnell die Jahre auch so vergehen.

00:05:04: Glaubst du mir, das geht mit jedem Jaschen?

00:05:06: Ja,

00:05:08: es ist leider wirklich so, aber ich habe eben sehr viele.

00:05:11: Erinnerungen daran und ich konnte eben in diesem Jahr, also jetzt Anfang im Jahrzehnt, ein zweites Mal durfte ich nach Uganda reisen, deswegen mit diesem großen Abstand und jetzt nochmal neu dahin zu schauen, das war schon ganz besonders.

00:05:24: Da hat sich tatsächlich eine ganze Menge geändert und wir haben uns überlegt, dass wir dieses Motto vom Weltmissionsmonat nochmal mitnehmen, nämlich Hoffnung, denn diese Veränderungen, die du beobachtet hast, zeugen durchaus von Hoffnung, weil sich einiges zum Positiven verändert hat.

00:05:40: Ja, ich denke, das kann man so sagen und ich freue mich auch, dass wir mal sagen können, auch in einem längeren Zeitraum dran zu bleiben, was sich so im Laufe der Jahre entwickelt.

00:05:51: Damit es aber so richtig schön spannend wird, hätte ich jetzt gerne drei Begriffe von dir, die was mit deinen Erfahrungen bei den Reisen nach Uganda zu tun haben.

00:05:59: Ja, ich habe versucht, was könnten so Klammern sein zu den beiden Reisen.

00:06:03: Ich würde das Wort Karamoja nennen.

00:06:05: Das ist ein Name für eine Region.

00:06:07: Ich würde einen Personennamen nennen, Joseph Coney.

00:06:11: Und ich würde sagen, neue Energie ist ein Begriff, den ich gerne beschreiben würde.

00:06:17: Jetzt haben wir ja vorher natürlich ein bisschen geredet und ich habe auch ein bisschen recherchiert über das, was du mir so erzählt hast.

00:06:25: Das erste ist die Region im Norden Ugandas, wo du vor acht Jahren warst und diesmal nicht.

00:06:32: Das war die erste Reise, das war ein siebzehn Jahre seit der ersten Reise und da war ich in Karamoja.

00:06:41: Genau,

00:06:41: das ist im Nordosten.

00:06:43: Die Region heißt so die Grenz an den Norden Kenias und an den Sudan, Südsudan.

00:06:49: Sag mal, ist das eigentlich die Gegend?

00:06:50: Du hattest im letzten Podcast ja was über Geflüchtete erzählt, die du in Uganda's Hauptstadt Kampala getroffen hast.

00:06:57: Da hatten wir über die Flüchtlingspolitik gesprochen und gesagt, dass die Regierung im Norden des Landes Grundstücke zur Verfügung stellt.

00:07:03: Ist das die Gegend

00:07:04: für die Flüchtlinge?

00:07:04: Das leide

00:07:06: mich die gleiche.

00:07:07: Aber ja, es ist allerdings die Region, von der wir auch schon mal von der anderen Seite gesprochen haben, wo du auch schon mal warst, nämlich im Norden Kenias, wo es diese Nomadenstämme, Nomadenvölker gibt, wo auch Prinz Ludwig von Bayern engagiert ist mit seinen Hilfsprojekten, die zum Teil auch mit uns, mit Miss Yu gemeinsam ablaufen.

00:07:28: Und da gibt es eben...

00:07:29: Tukana-Wüste.

00:07:30: Richtig,

00:07:30: genau.

00:07:31: Und Karamoja ist von der Klimazone von...

00:07:34: Westlich, vom Tukana-Sea.

00:07:37: Richtig.

00:07:37: Und ja, genau, wenn du von...

00:07:39: Nordwestlich, vom Tukana-Sea.

00:07:40: Wenn du

00:07:41: da rüber fährst, rüber gehst, rüber wanderst oder in Kamel hast zum Weiten, dann kannst du innerhalb weniger Tagesreisen kannst du Karamoja erreichen.

00:07:51: So

00:07:51: lange war ich leider nicht da, aber es ist auf jeden Fall... Ja, ich habe ein Bild von der Landschaft, sagen wir so.

00:07:58: Und

00:07:58: ich habe das eben als eines meiner prägenden Bilder von dieser ersten Reise im Kopf, weil wir damals mit einer kleinen Chestnut-Maschine geflogen sind.

00:08:08: Da waren nur zwei Personen plus die Pilotin.

00:08:11: Es gibt nämlich in Uganda die Fluglinie, die heißt Mission Aviation.

00:08:15: Die wurde auch gezielt gegründet als Missionsfluglinie, also um nicht nur... Hilfsorganisationen sind eben auch Missionaren den Zugang zu abgelegenen Regionen zu ermöglichen.

00:08:25: Gibt es also schon hier einige Jahrzehnte.

00:08:28: Damals, als eben auch noch viel schwieriger war, diese abgelegenen Regionen zu erreichen, sind die schon mit kleinen Flugzeugen hingeflogen und landen dann auf Sandpisten.

00:08:37: Richtig, ja auch Abenteuerlicht.

00:08:39: Deshalb wird auch, bevor es losgeht, ein Gebet gesprochen und man denkt dann so, hoffentlich bin ich hier in guten Händen.

00:08:45: Und da fliegt man eben auch nicht so hoch wie mit einer internationalen Fluglinie.

00:08:50: Deshalb sieht man eben auch wunderschön, wie die Berge aussehen, wie die Savanne aussieht.

00:08:56: Man sieht auch von oben.

00:08:57: Und wie die

00:08:57: Dörfer aussehen.

00:08:59: Richtig,

00:08:59: genau.

00:09:00: Weil das war ja dann auch auf dem Titelbild der Reportage, die du mir dann geschickt hast zur Vorbereitung.

00:09:06: Die Häuser sind Rundehäuser gedeckt mit, weiß ich nicht, Stroh auf jeden Fall Pflanzen.

00:09:12: dann gibt es da so ganz lustig geschwungene Hecken drum herum.

00:09:16: Also wirklich schön.

00:09:17: Ja, schön angelegt.

00:09:19: Aber nicht auf Dauer, ne?

00:09:20: Genau, auch so angelegt, dass man die auch wieder schnell abbauen kann.

00:09:23: Meistens sind es so traditionsbewusst lebende Völker, die so im Rhythmus von mehreren Jahren an einem Ort bleiben und dann wieder weiterziehen.

00:09:33: Also je nachdem, welche Weidegründe gibt es, wie ist der Regen, wie sind die Regenfälle und ich wusste nicht so genau, was erwartet einen überhaupt in Afrika.

00:09:41: Und ich war ja eigentlich eher überrascht, dass es diese traditionelle Lebensweise, dass es überhaupt so oft noch gibt.

00:09:47: Also eigentlich hatte

00:09:48: ich eher... Ich glaube, das kennst du nur aus dem Bilderbuch oder so.

00:09:50: Ja, richtig.

00:09:50: Eigentlich hatte

00:09:50: ich eher gedacht, weil wenn man sich ja wirklich informiert über Afrika merkt man ja doch auch ganz schnell natürlich... ist Afrika unterschiedlich, aber es gibt viele große Städte inzwischen.

00:10:00: und ja, es ist nicht mehr so wie vor, was ich, hundert, zweihundert, drehundert

00:10:04: Jahre.

00:10:04: Wie man es aus dem Religionsbüchern, nein, du wahrscheinlich nicht mehr, weil ich vielleicht noch im Religionsbuch stehen hatte, wie afrikanischen Dörfer so ausgesehen haben in ganz, ganz alten Missionsbüchern.

00:10:14: Ja, und trotzdem ist es ein Teil der Wirklichkeit nach wie vor bis heute, dass viele Menschen eben sehr ländlich in solchen Dörfer mit Hütten, Rundhäusern wohnen.

00:10:25: Und in dem Fall waren es eben aus lebengebaute runde Gebäude mit einem Strohdach.

00:10:29: Und da konnte man auch nur ganz schwierig hinein, weil, ich habe das ja damals beschrieben, weil die ja auch als Sicherheitsgründen, also dass die Tiere nicht in die vorgeherten Trampeln haben, die ja eben diese Dornen hacken, um die Häuser herum gebaut, auch damit verfeindete Völker, die nicht so leicht angreifen können.

00:10:47: Und deswegen konnte man nur so, musste man sich ganz tief bücken und hinein kriechen, die Dornen.

00:10:54: Ich hatte da einen Rucksack auf dem Rücken und ich weiß noch, dann bin ich da irgendwo hingeblieben und dachte schon...

00:11:00: Du hast doch ein Röschen verstanden danach, warum keiner der Prinzen durchgekommen ist.

00:11:04: Zum Beispiel, ja, genau.

00:11:06: Und vor allen Dingen stell ich es mir jetzt vor, wenn du mit einer kleinen Maschine da rüberfliegst und das dann so siehst, das war wahrscheinlich, wenn es deine allererste Reise ist, auch noch so richtig.

00:11:13: Ja, und da stand ein irischer Priester, der uns abgeholt hat, den haben wir da besucht.

00:11:18: Das war unser Projektpartner vor Ort und... Neben denen standen da zwei, drei, ich weiß nicht mehr, wie viele genau Männer und dann auch paar Frauen, die hatten einen da, hat den Speer in der Hand, die andere hat den Kind auf dem Arm, die waren alle ganz bunt und traditionell gekleidet.

00:11:34: Und ich weiß noch genau, wie die mich angeschaut haben und ich sie.

00:11:38: Und es war so, okay, schauen wir mal.

00:11:43: Ich vergleichse jetzt gerade mit der Kenia-Erfahrung, wo eben auch Leute in traditionellen Gewändern da waren.

00:11:51: weil sie sich umgezogen haben, weil der Grundstein für diese Kirche damals gelegt worden ist und sie das dann einfach gefeiert haben mit traditionellen Gewändern.

00:11:59: Und das war dann auch schon ziemlich witzig, aber wenn es dann tatsächlich so richtig echt ist, ist das ein bisschen wie eine Zeitreise.

00:12:05: Ja, und du hast recht, ich weiß das auch von Bekannten, die mal längere Zeit in einem afrikanischen Land gelebt haben und die haben das auch erzählt, also eine Bekannte hat als Medizinerin auch gearbeitet.

00:12:16: Und da gab es eben auch Menschen, die hatten Bürojobs während der Woche.

00:12:19: in einer Großstadt wie in Nairobi zum Beispiel und am Wochenende sind die in ihr Heimatdorf gefahren und da haben sich die dann eben auch umgezogen und den Anzug und die Krawatte weggehängt und den Hosenanzug oder wie auch immer.

00:12:31: und dann haben die sich sonntags traditionelle Kleidung angezogen und sind dann in die Messe gegangen oder haben Geburtstag gefeiert oder wie auch immer.

00:12:39: In dem Projekt waren es ja vor allem junge Leute die da gelernt haben, die hatten jeans und T-Shirt normalerweise an.

00:12:43: Du hattest

00:12:44: oft in Afrika, oder?

00:12:45: Das ist diese Gegensätze so parallel gleichzeitig.

00:12:48: Mein Kind

00:12:49: München ziehen sich ja auch einige Leute Lederrosen zum Oktoberfest an.

00:12:52: Soll

00:12:52: es geben, ja.

00:12:53: Ja, hab ich schon mal gehört.

00:12:54: Oder Dirndl oder so.

00:12:56: Ja.

00:12:57: Das war der erste Begriff.

00:12:57: Der zweite war, glaube ich, Joseph Coney.

00:13:01: War der Mensch, der die ganzen Kindersoldaten verpflichtet hat, oder?

00:13:04: Ja,

00:13:04: ist der Gründer und Anführer dieser Rebellengruppe Lord Resistance Army Widerstandsarmee des Herrn in Nord-Ukanda.

00:13:13: Nicht in Karamutscha, aber auch in der nördlichen, weiter nordwestlich gelegenen Region im Nord-Uklandas.

00:13:20: Und hauptverantwortlich dafür, dass es dort zwischen in den neunziger Jahren bis zu zwei tausend sechs, sieben ungefähr einen sehr brutalen Bürgerkrieg gab.

00:13:29: Genau, es gab dann nur einen Waffenstillstand, der bis heute eigentlich hält.

00:13:34: Ja.

00:13:35: Aber einen Friedensvertrag gab es nie.

00:13:38: Richtig.

00:13:38: Genau.

00:13:39: Wie gesagt, ich habe gelesen.

00:13:41: Man weiß auch nicht, wo Josef Kony sich befindet.

00:13:43: Er scheint noch am Leben zu sein, aber man weiß nicht, wo er ist.

00:13:47: Das wäre auch mal spannend.

00:13:50: Neue Energie ist was, worüber wir eigentlich erst in der nächsten Folge reden wollen.

00:13:53: Aber du kannst schon mal verraten, worum es da geht.

00:13:56: Ja, es geht genau um diese Region, die früher eine Bürgerkriegsregion war.

00:14:01: Und wir unterstützen dort ein spannendes Projekt.

00:14:04: Das sind Teil einer spannenden Initiative Solar Pledge East Africa.

00:14:09: Also eine Initiative, die Solaranlagen, also Energiegewinnung, mithilfe der Sonne ermöglichen soll.

00:14:17: Und das haben wir uns angeschaut.

00:14:18: Und wovon es da ja einige gibt, also von Sonne, von Energie.

00:14:22: Ja,

00:14:22: richtig.

00:14:23: Und man denkt, das wäre doch das Einfachste, einfach Solarenergie nutzen.

00:14:27: Leider gibt es da die eine oder andere Schwierigkeit dabei und das haben wir uns genauer angeschaut und erzähle ich auch gerne davon.

00:14:33: Ja, bin ich sehr gespannt.

00:14:35: Du hast jetzt schon so ein bisschen was über die Gegenden erzählt.

00:14:38: Damit wir aber ganz genau wissen, um was für ein Land es sich eigentlich handelt und was da ansonsten noch wichtig ist, kommen jetzt die Länderinfos.

00:14:47: Uganda ist ein Binnenstaat in Ostafrika.

00:14:49: Er ist ca.

00:14:50: twohundertfünfzigtausend Quadratkilometer groß und hat fünfundvierzig Millionen Einwohner.

00:14:54: Damit leben knapp zweihundert Einwohner auf einem Quadratkilometer.

00:14:58: Das ist nicht viel weniger als in Deutschland.

00:15:00: Hier leben zweihundertdreißig Einwohner auf einem Quadratkilometer.

00:15:03: Das Prokof-Botosozial-Produkt ist bei uns allerdings mehr als fünfzigmal höher als in Uganda.

00:15:08: Das Land liegt auf einer Höhe zwischen sechshundert und gut fünftausend Metern über normal Null und ist von Seen, dem weißen Nil und Savannen geprägt.

00:15:16: Im Süden gibt es auch tropischen Regenwald.

00:15:19: Das Klima ist tropisch warm.

00:15:20: Durch die Höhenlage ist es weder übermäßig heiß noch besonders kalt.

00:15:24: Die Temperaturen schwanken zwischen fünfundzwanzig und dreißig Grad tagsüber.

00:15:28: Nachts ist es meist um siebzig Grad warm.

00:15:30: Der Klimawandel sorgt in einigen Regionen allerdings für jahrelange Trockenperioden.

00:15:35: Seit neunzehnundzechsund achtzig wird das Land vom Präsidenten Juvelli Musevene autoritär regiert.

00:15:40: Im Bereich Bildung wurden in den letzten Jahrzehnten deutliche Fortschritte erzielt.

00:15:45: Inzwischen geht fast jedes Kind zur Schule und zwar im Durchschnitt für mehr als sechs Jahre.

00:15:49: So konnte die Alphabetisierungsrate auf mehr als seventy-fünf Prozent steigen.

00:15:55: Vorher erzählt von der Region ganz im Norden, aber du warst jetzt auf dieser aktuellen Reise viel, viel weiter im Süden, nämlich quasi direkt, fast direkt am Victoriasee, was irgendwie von der Bissirion noch Karamoja, was von Karamoja aus nach Süden durchaus mehrere Kamil-Tagesritte sind.

00:16:20: Also ziemlich viele.

00:16:21: Ich glaube, das sind so drei, vierhundert Kilometer, oder?

00:16:23: Bus

00:16:24: und Autoreisen, ja.

00:16:25: Ja, wir haben ja auch schon mal eine Folge gemacht, in der wir ein bisschen von Uganda gesprochen haben, wenn ihr euch erinnert.

00:16:32: Sowohl von der Hauptstadt Kampala als um die Flüchtlinge ging aus Kongo, als auch auch, als wir über die Thematik der Bewahrung der Schöpfung gesprochen haben im Victoria See.

00:16:42: Genau,

00:16:42: da ging es doch um eine Insel im Victoria See.

00:16:44: Genau.

00:16:44: Genau, stimmt.

00:16:46: Und dort hast du aber, also ... Zwei Sachen.

00:16:50: Du hast da Frauen getroffen, die aus dieser Region kommen, die du vor, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in

00:17:03: den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in

00:17:05: den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr große Suche gestoßen, als ich Jules Verne gelesen habe, fünf Wochen im Ballon.

00:17:19: Mir war das nie klar, dass das so schwierig ist, die Quelle dessen gibt es zu finden, weil ich meine, man geht bis dahin, wo kein Wasser mehr ist und dann wird sie da wohl sein.

00:17:27: Wo ist das Problem?

00:17:28: Du hast es gesehen.

00:17:29: Ja, ich habe danach nachher jetzt nochmal ein bisschen nachgelesen, wie das damals eigentlich war.

00:17:36: Also kurz erst mal gesagt ist es so, dass in Uganda heute zumindest wissenschaftlicher Konsens oder die Mehrheit der Wissenschaft sagt, dass in Uganda die Quelle des Nils liegt.

00:17:49: Und da gibt es auch einen kleinen Ort, den man besuchen kann, mit einem Monument für den Entdecker.

00:17:55: Und man kann da einen Stopp machen.

00:17:57: Es ist eigentlich so der Ausfluss des Victoria Sees, wo der Nil losgeht.

00:18:02: Aber so ganz sicher ist das eigentlich immer

00:18:04: noch nicht.

00:18:05: Ich glaube, es ist so die wissenschaftliche Mehrheitsmeinung.

00:18:09: Wir sind dort hingekommen, weil wir zwei Tage lang Schwestern und ein Projekt besucht hatten.

00:18:15: Das können wir gleich noch reden.

00:18:16: Da geht es eben um diese starken Frauen von Massese.

00:18:20: So habe ich die Reportage nennen können, weil das genau das war, was wir dort gesehen haben.

00:18:24: Massese, ein kleiner Ort, nahe der Stadt Jinja.

00:18:26: Jinja ist ein größerer Stadt.

00:18:29: Und die liegt so in der Nähe des Victoria Sees und gilt als der Ort, an dem auch die Quelle des Niels liegt.

00:18:36: Und wir haben eben dann wie das in diesen Ländern oder auf unseren Reisen oft so ist, haben wir wenig Zeit für sightseeing, Sehenswürdigkeiten anzuschauen, aber natürlich sagen die Gastgeber, wenn ihr schon mal da seid, also das dürft ihr nicht verpassen, ihr müsst einmal an der Quelle des Niels gewesen sein.

00:18:54: Und was oft gut funktioniert ist, dass wir ja wissen, okay, wir sind jetzt zwei Tage bei denen zu Gast und die nächsten Tage werden wir mit anderen Leuten die Zeit verbringen, also... konnten die einen Gastgeber die nächsten schon informieren und dann haben die das so organisiert, die erste Hälfte der Wegstrecke fahren uns die Schwestern, wir gucken uns die Quelle des Nils an und dann werden wir übergeben

00:19:16: und unsere

00:19:16: nächsten Begleiter, die haben uns da dann abgeholt.

00:19:18: und dann haben wir uns so am Straßenrand uns verabschiedet und die anderen begrüßt und sind von einem Auto ins andere umgestiegen, haben die Koffer da noch reingewuchtet.

00:19:26: und dann haben wir praktisch die nächste Reportagestrecke angegangen.

00:19:31: und dazwischen hatten wir eben so eine Stunde, wo wir da an diesem Ort, wo der Neal, als der Beginn des Neals verortet wird, konnten wir uns anschauen.

00:19:39: Aber ich hatte keiner begrüßt mit Mr.

00:19:41: Selper, I presume.

00:19:43: Was ist das für eine Geschichte?

00:19:45: Livingston?

00:19:46: David Livingston war ein Missionar und Forscher, der wollte die Quellen des Neal, also wollte auch die Quellen des Neal finden.

00:19:54: Wollte noch ganz viele andere Sachen machen, der hat das Ganze aber von Westen aus, glaub ich, aufgerollt.

00:19:59: war dann verschollen, also ganz, ganz lange wäre Geschichte, und ein Henry Stanley, ein Reporter, ist dann in Sandsibar gestartet, um ihn quasi von Osten aus irgendwo in diesem Kontinent aufzuspüren.

00:20:15: Aber es war am Tanganika-See, haben sie sich getroffen, der Livingston galt eigentlich schon als Tod, Stanley hat ihn getroffen und fragte dann, Mr.

00:20:23: Livingston, I praise you.

00:20:25: So als feine englische Art, wie man so nach Jahrzehnten jemanden sieht und dann,

00:20:31: dann

00:20:31: wird so plötzlich da,

00:20:33: man

00:20:33: stellt sich so vor, dass die sich so an den Hut tippen

00:20:35: und ihr

00:20:36: kurz eine Verbeugung machen.

00:20:38: Das viel mir nur gerade zu den Quellen des Nils sein.

00:20:40: Ja,

00:20:41: du hast recht.

00:20:41: Also diese Suche nach der Quelle des Nils war eines wohl dieser Abenteuer im neunzehnten Jahrhundert und auch schon länger.

00:20:50: Und ich habe auch ein Buch, was ich empfehlen kann.

00:20:53: Das heißt, der Fluss der Götter von Candice Millard, die abenteuerliche Expedition zu den Quellen des Niels, erschienen dem Fischer Verlag.

00:21:02: Von wann ist das?

00:21:02: Das

00:21:03: ist ziemlich neu.

00:21:04: Ich glaube gerade mal so ein, zwei Jahre alt.

00:21:07: Okay.

00:21:07: Originalausgabe ist erschienen, zwei tausend, zweiundzwanzig.

00:21:10: Und die deutsche Ausgabe, zwanzig, dreiundzwanzig.

00:21:12: Und es ist wirklich sehr, sehr schön gemacht mit sehr vielen historischen Bildern.

00:21:16: Die zeichnen diese verschiedenen Versuche.

00:21:20: vor allem von denen, die letztlich als die Entdecker der Quelle des Niels gelten, nämlich Richard Burton, da heißt es so wie der später als Schauspieler bekannte Richard Burton.

00:21:29: Also es

00:21:29: war nicht der, sondern einer der hundert Jahre älter war ungefähr?

00:21:31: Genau,

00:21:32: nicht der, der mehrmals der Mann von Elizabeth Taylor war.

00:21:34: Genau.

00:21:35: Und John Henning Speak.

00:21:38: Und was eben auch eine Leistung dieses Buchs ist, sie ist eine der ersten, die dann auch anerkennt, okay, es waren diese beiden britischen Forscher.

00:21:46: Aber die waren es nicht alleine, die hatten nämlich einen ortskundigen Begleiter aus Afrika.

00:21:50: Sie die Bombay, der aus dem heutigen Tanzania wohl stammte und einer der besten Guides sozusagen war, der das Terrain gut kannte und die Expedition oft auch angeführt hat, sehr öfter so, dass die Tendenz dann war, die Weisen werden gefeiert und die Einheimischen werden ignoriert.

00:22:08: So ist es ja auch bei der Entdeckung beim erst bestiegtes Mount Everest, oder?

00:22:14: Wie hieß der noch mal?

00:22:14: Es

00:22:15: war damals die Frage bei wer wird Millionär mit der der erste Gewinner, die Million auch gewonnen hat.

00:22:21: Tenzing Norgei ist der Sherpa.

00:22:25: Falls du mal in die Verlegenheit kommst, eine Million gewinnen zu wollen.

00:22:28: Ja,

00:22:28: es ist eine schöne Leistung von dieser Millionenschow, dass die den Namen auch noch mal bekannt gemacht haben.

00:22:34: Aber cool, dann haben wir diesmal mehrere Buchtipps wieder.

00:22:37: Wir haben das nämlich ein bisschen vernachlässigt in den letzten... Monaten.

00:22:41: Prima.

00:22:42: Das

00:22:42: ist wirklich schön und zeigt nämlich auch, was da die Leistung war, wie gesagt, weil wir wissen ja, dass der Nil ein langer Fluss ist, der ins Mittelmeer fließt.

00:22:51: Und was es bei Nils besteht.

00:22:54: Richtig.

00:22:54: Das habe ich irgendwie erst vor ein paar Jahren geschmallt, dass es den blauen und den weißen Nil gibt.

00:22:58: Ich habe mich immer gewundert, dass es den München Restaurant gibt.

00:23:01: Das heißt The Blue Nile.

00:23:02: Irgendwann habe ich es dann verstanden, dass es mit dem blauen Nil, der aus Äthiopien kommt, war ein Äthiopisches Restaurant.

00:23:08: Wir sprachen schon mal darüber.

00:23:10: Und in Sudan kommt dann der weiße Niel dazu.

00:23:14: Also der längere wird dann, glaube ich, immer als der, wo man das Wurst dazu kommt gerechnet.

00:23:19: Die vereinen

00:23:20: sich dann erst in Khartoum, glaube ich, also in der Hauptstadt von Nord-Sudan, bevor es dann dieser mächtige Niel in Ägypten wird, also bevor die beiden Flüsse als ein breiter Niel nach Ägypten weiterfließen und sich dann da ins Mittelmeer ergießen und... Ich glaube, diese ersten Expeditionen haben eben immer vom Mittelmeer aus angefangen.

00:23:40: Die sind dann da,

00:23:41: logischerweise,

00:23:42: sozusagen den Nil hoch.

00:23:43: Ich meine,

00:23:44: woran denkt man, wenn man an Nil denkt, an Ägypten?

00:23:46: Genau.

00:23:47: Und hatten dann aber das Problem, dass es dann im heutigen Sudan gibt, haben wir ja auch schon in unserer Folge erzählt, gibt es ja dieses riesige Sumpfgebiet, dass man eigentlich nicht durchqueren kann.

00:23:57: Das kann man jetzt erst bewältigen, wenn man

00:23:59: dann immer

00:23:59: drüber fliegt, ja, also zwischen...

00:24:01: Der Pata...

00:24:03: Genau, der Parter Gregor Schmidt hat uns davon erzählt, der gesagt hat, jeder Tropfenwasser, der bei ihnen vorbei fließt, der landet dann im Mittelmeer oder jeder Tropfen, der ins Mittelmeer fließt, war vorher mal bei ihnen, sozusagen, also im übertragenen Sinne.

00:24:16: Und deswegen sind viele dieser Suchen nach der Quelle des Nieces dann gescheitert, die konnten dann nicht mehr weiter.

00:24:22: Und deswegen gab es, ich weiß nicht, ob es stimmt, aber ich habe es in meinem Text auch erwähnt, ich habe es irgendwo gelesen.

00:24:27: Das ist auch, glaube ich, in dem Buch hier benannt, der Fluss der Götter.

00:24:29: Deshalb gab es bei den alten Römern schon Die Redensart auf Latein, weiß ich es gerade nicht mehr.

00:24:34: Willkommen.

00:24:35: Wo die gesagt haben, das ist ja bei irgendeiner Sache, die einem als unmöglich erscheint, haben die dann gesagt, ich spicke jetzt kurz

00:24:42: im Arsch.

00:24:42: Ich würde grad sagen, du hast ja da das Liegen, was du geschrieben hast.

00:24:48: Fazilius-Zit,

00:24:50: also Fazilius-Fazil, leichter wäre es.

00:24:53: Nilikaputinvenire, also es wäre leichter.

00:24:58: den Kopf vor die Quelle des Nils zu finden.

00:25:00: Also wenn es irgendeine Sache gibt, die einem unmöglich erscheint, dann ist es so schwierig, da wäre es sogar leichter, die Quelle des Nils zu finden, weil es anscheinend immer schon... Das

00:25:08: ist so wie das Kameel und das Nadelöhr.

00:25:10: Er geht ein Kameel durchs Nadelöhr, heißt, dass man irgendwas anderes macht.

00:25:13: Ja, genau, richtig.

00:25:14: Okay.

00:25:15: Ja, spannend.

00:25:16: Und

00:25:16: das vielleicht noch abschließen, diese Expedition, die dann eben erfolgreich war, die hatten es eben so gemacht, wie du gesagt hast, die haben dann eben... in Sanzibar begonnen und sind von Ostafrika aus, von der anderen Seite her, vorgedrungen und haben dann da den See, der heute Viktoria See heißt, entdeckt und dann den Tanganika See vorher entdeckt.

00:25:35: Da dachte der eine schon, hier ist die Quelle des Niees, der andere sagte, ne, er glaubt das nicht, dann haben die sich zerstritten.

00:25:41: und in zweiterem geht's auch in diesem Buch.

00:25:43: Spannend.

00:25:43: Und der eine dann alleine weitergezogen ist.

00:25:46: Und vielleicht auch noch abschließend, weil ich gesagt hab, Ich habe dann nochmal nachgelesen, inzwischen gibt es auch die These, dass der Fluss, der durch die Hauptstadt von Rwanda fließt, der heißt, glaube ich, Kagera oder so, der wird inzwischen auch mit dem Nil in Verbindung gebracht.

00:26:02: Also es könnte, weil der fließt, glaube ich, in den Victoriasee und könnte ja eben sein, dass dann da ein Teil... Genau,

00:26:07: die Frage ist halt, wo Victoriasee sein Wasser her.

00:26:10: Richtig.

00:26:11: Also wahrscheinlich ist die Suche noch gar nicht zu Ende.

00:26:14: Du hast dich aber mit dem Denkmal dort zufrieden gegeben und hast dich weiter reichen lassen in weitere wohlmeinende Hände und bis zu den starken Frauen von Massese gefahren worden, die jetzt mit dem Niel gar nichts zu tun haben.

00:26:28: Die

00:26:28: zumindest in der Nähe des Niels leben und arbeiten, wie gesagt, in der Stadt Jinja.

00:26:32: Aber das

00:26:33: ist eine ziemlich wichtige Wirtschaftsregion da, also da wird Geld verdient.

00:26:38: Ja, und ist ja auch wichtig, wenn wir schon sagen, es gibt viele traditionellebende Regionen, genauso gibt es in Afrika viele Städte, Industriestädte, da gehört Ginger dazu, wenn wir den Nil erwähnen, dort gibt es eine große Brauerei, zum Beispiel, das Bierbrauen, das beste Bier des Landes sein soll, White Nile.

00:26:57: Okay.

00:26:57: From the source, direkt von der Quelle, ist der ein Werbeslogan.

00:27:01: Und wie schmeckt's?

00:27:02: Haben wir probiert, ja.

00:27:03: Kann man trinken?

00:27:04: Kann man trinken, ist wahrscheinlich besser als reines Nihlvasser.

00:27:09: Dass ihr nicht getrunken habt?

00:27:10: Nein, sollte man nicht machen.

00:27:13: Und es gab dort auch eine regelflorierende Baumwollindustrie.

00:27:18: In den Sechziger, Siebziger Jahren, glaube ich, die sind so ein bisschen niedergegangen, die wurden damals viele verbricken worden von, ich sage jetzt mal, intern gegründet indischen Geschäftsleuten, aber die waren eigentlich auch... Einheimische Menschen aus Uganda, die sind halt irgendwann mal eingewandert und hatten sich so als Geschäftsleute niedergelassen.

00:27:37: Nur dieser furchtbare Diktator, den es da gab in den siebziger Jahren, Idi Amin, der hat die Inder da mal vertrieben, so aus Gründen, die eigentlich nicht nachvollziehbar waren.

00:27:48: Die

00:27:48: vertrieben, die er nicht ermorden lassen hat.

00:27:50: Ja,

00:27:50: genau.

00:27:51: Idi Amin ist ja wirklich so dieses Schreckhensbeispiel für den

00:27:54: Begriff von Grausamkeit.

00:27:56: Eben und das ist ja eben auch ein Land wie Uganda, sagen wir mal, bis heute schon auch noch gezeichnet von solchen Zeiten.

00:28:02: Auch wenn vielleicht jemand wie Idiamin heutzutage den kann man auch ein bisschen lächerlich machen, weil er sich dargestellt hat, mit so Fantasie, Uniformen und sich tausend Orden umgehängt hat und auch von den eigenen Leuten kaum ernst genommen werden konnte, aber eben mit furchtbarer Grausamkeit.

00:28:19: Es gibt ja auch den Film... Wie heißt der Last King of Scotland?

00:28:23: Ja.

00:28:23: Aus der Sicht eines schottischen Arztes, glaube ich, der bei ihm als Arzt praktiziert hat.

00:28:29: Ich weiß nicht mal genau, ob die Geschichte wahr ist oder ob das eine erfundene Geschichte ist.

00:28:33: Aber Forest Whitaker hat Edi Amin dargestellt, täuschend echt.

00:28:37: Und kann mich auch erinnern, der Film kam gerade in die Kinos kurz bevor wir unsere erste Reise da eben damals gemacht hatten.

00:28:43: Echt?

00:28:44: Da gab es ja auch so einen.

00:28:44: Das ist halt sehr filmschul.

00:28:45: Ja, ich glaube, zwei, sechs, zwei, sieben, irgendwie.

00:28:49: Gibt es, glaube ich, auch eine Szene am Flughafen von Entheppel, so eine grausame Szene, wo welche dann umgebracht werden?

00:28:55: Und ich habe das schon mitschaut.

00:28:57: Damals am Flughafen von

00:28:59: Entheppel,

00:28:59: an diese Szene gedacht.

00:29:00: Weil man ja zu der Zeit, als du zum ersten Mal da warst, vor allem an den Bürgerkrieg dachte und an... Also ich habe mit Uganda immer Kindersoldaten verbringen.

00:29:09: Was fürchterlich grausam ist.

00:29:12: Aber dazu kommen wir in der nächsten Folge.

00:29:14: Das sollten wir auf jeden Fall noch mal darüber reden, weil es wirklich ein bis heute wichtiges Thema ist.

00:29:18: Heute wollen wir über starke Frauen reden und über Hoffnung.

00:29:20: Richtig.

00:29:21: Und wir waren da eben, warum bin ich jetzt, wie sind wir schon auf Idi Amin gekommen?

00:29:24: Eier, weil es eine Industriestadt

00:29:26: ist.

00:29:26: Genau.

00:29:26: Ginger ist eine Industriestadt und das ist dann eben der Grund, weshalb Menschen aus anderen Landesteilen in so eine Stadt kommen, weil die eben auf der Suche nach Arbeit sind oder nach einem besseren Leben.

00:29:38: Und in der Region wie diese Region Karamoja, die wir genannt haben, ist eher gekennzeichnet von großen Problemen, also Hungersnöte, Wasserknappheit.

00:29:47: Es gibt nicht genug Felder für Tiere, genug zu essen für die Menschen.

00:29:52: Und gab sehr lange auch gewaltsame Konflikte.

00:29:55: Es ist jetzt ein bisschen ruhiger, ein bisschen sicherer geworden, aber es ist nach wie vor eine Region, wo die Menschen eher weggehen, als dass sie dort bleiben.

00:30:03: Und für viele ist eben Chinja diese Region nahe am Victoria See so ein Hoffnungsziel geworden, um dort nach einem besseren Leben zu suchen.

00:30:13: Aber leider...

00:30:14: Ja, für all die Leute, die während unserer Podcasts immer in Google Maps nachschauen, wo das jetzt genau ist, Ginger schreibt man nicht wie Ingwer, sondern J-I-N-J-A.

00:30:24: Aha,

00:30:24: natürlich.

00:30:25: Ja, genau, das könnte...

00:30:26: Fällt mir gerade auch, dass man es genauso ausspricht wie Ginger.

00:30:30: An der Stelle sende ich ein Gruß an eine unserer Leserinnen, die hat mir nämlich geschrieben.

00:30:35: Ich habe sie auch eingeladen, den Podcast zu hören.

00:30:37: Die hatte mir geschrieben, als wir jetzt die Reportage dazu veröffentlicht haben, die starken Frauen von Marseise, die kennt sich nämlich auch sehr gut in Uganda aus und hat gesagt, da ist ihnen doch ein Fehler unterlaufen.

00:30:49: Sie meinen doch Kaseise mit K und nicht Marseise mit M, weil es gibt nämlich eine Stadt in Uganda, die Kaseise heißt mit K und ist relativ bekannt, wenn man sich anscheinend öfter im Land aufhält oder sich auch mit Menschen aus Uganda unterhält.

00:31:04: Und diese Orte Marsese, in dem wir waren, da ist es eigentlich nur ein kleiner Vorort von Ginger.

00:31:09: Genau, das ist ein ziemlich armer Stadtteil.

00:31:12: Und ich finde es sehr witzig, wie du deine Reportage beginnst.

00:31:15: Also ich glaube, du solltest wirklich mal irgendwann True Prime Podcast starten, weil du beginnst, ja, schlag ruhig nach.

00:31:23: Du beginnst mit einer Geschichte, wo Schwester Veronica Biribaba eine Dieben in dem Vorgarten bemerkt und diese Diebin, das war Angelina, akut und die Geschichte erzählt du am besten.

00:31:38: Ja, ich konnte es gar nicht glauben, dass das so war, wie die uns das erzählt haben, beide.

00:31:43: Wir haben beide getroffen, sowohl die Schwester als auch die Diebin von damals.

00:31:48: Und man muss sich das so vorstellen, vielleicht fangen wir mal so an, das ist einfach so ein hügeliges Gelände, da haben die Schwestern ihre... Gebäude, wo die wohnen und auch Gemüse anbauen, Garten haben, Zaundrum herum.

00:32:00: Und da hat die Schwester eines Tages eben bemerkt, oder ist eine Frau, die weiß ich nicht genau, was sie da macht.

00:32:06: Und dann offensichtlich war die gerade dabei, Gemüse von Gemüsebähe zu stehlen, zumindest heimlich zu ernten, ohne dass sie eine Erlaubnis dazu hatte.

00:32:15: Und dann hat sie eben erst dann den Wachmann verständigt und halt gesagt, nur geht's noch nicht.

00:32:21: Und der sollte sie vertreiben und irgendwie.

00:32:24: Scheint es so gewesen zu sein, so hat es mir beschrieben, hat ihr das dann aber keine Ruhe gelassen, weil die gedacht hat, es war irgendwie komisch, es ist halt eine Frau gewesen, die eindeutig eben nicht als Kriminelle aufgetreten ist, aber trotzdem war die halt hier auf Beutezugs zu sagen, dann ist die der aber einfach nochmal nachgegangen und wollte nochmal wissen, wo die herkommen, warum ist die denn da und hat eben festgestellt, ja die Frau ist so arm, die hat aus purer Not einfach, ja die musste... Um nicht zu verhungern, war die auf der Suche nach Essen und hat eben versucht, bei ihnen da Essen zu stehlen.

00:32:58: In einer Stadt, die eigentlich recht wohlhabend ist, das war wahrscheinlich auch dieses schräge Bild, das sie die Schäste hatte, weil, so wie du schreibst, war sie ja mehr oder weniger aus allen Wolken gefallen, in welcher Armut diese Frauen da in Massese leben.

00:33:10: Ja, also ich bin mir sicher, die wussten schon, dass es dort Armut gibt.

00:33:14: Aber wenn man es sieht, ist ja noch mal was anderes.

00:33:15: Richtig,

00:33:15: und die haben sicher vorher auch schon an der Seite sozusagen der ärmeren Leute auch gestanden.

00:33:22: Die waren zum Beispiel in der Schule unterrichtet, Kinder aus verschiedenen Schichten und so weiter.

00:33:28: Aber dann hat die mehr Zeit, dann ist die damals hingegangen in dieses Viertel-Massese.

00:33:33: was ja nicht so ein echtes offizielle Stadtviertel ist, sondern mehr so eine informelle Siedlung am Stadtrand.

00:33:39: Darf

00:33:39: man Zlamm sagen?

00:33:40: Haben wir schon öfter drüber geredet?

00:33:42: Ich bin der Meinung, das darf man schon sagen, auch wenn man Siedel sein sollte.

00:33:45: Ich finde, weil die Leute selber das benutzen, als Wort, um zu beschreiben, so ist unsere Lebenswirklichkeit, haben wir in Kenia auch gesprochen, Gibera, Zlamm.

00:33:57: Slamdorg, Millionär, auch aus Indien gibt es ja den Film.

00:34:01: und dann die Jugendlichen, um die es da geht, sich auch selber so genannt.

00:34:04: Also wenn die Leute sich selbst so nennen, darf man es sagen?

00:34:06: Oder die dürfen es sagen?

00:34:08: Ich

00:34:09: denke...

00:34:10: Du tust dich schwer mit dem Begriff,

00:34:11: ne?

00:34:11: Ich tue mich schwer.

00:34:12: Ich sag, armen Viertel, oft dazu ärmeres Viertel, ja.

00:34:19: Wir gehen oft mit Sprache um und ich bin manchmal so am überlegen, wie werden wohl Texte, die ich oder wir so schreiben, wie werden die vielleicht noch bewertet, wenn wir heutzutage etwas lesen und dann steht da ein Wort, das mit N beginnt und das wir nicht mehr verwenden, wenn so Menschen aus Afrika geht zu Recht, weil es eben immer als Beleidigung auch gesehen wurde, aber oftmals in alten Texten einfach standardmäßig verwendet wurden, auch in unseren Zeitschriften, die es von Missio damals schon gab.

00:34:48: Vorläufer des Missiomagazins sind manchmal auch Begrifflichkeiten drin, die man heute nicht mehr verwenden würde.

00:34:54: Und vielleicht geht es uns auch mal so, vielleicht verwenden wir heute dann dannmäßig Wörter, die wir nicht mehr verwenden sollten in zwanzig, dreißig Jahren.

00:35:02: Beim Wort Slam hat man aber ein Bild, was vielleicht ein bisschen hilft.

00:35:08: Ja, wir können es nochmal aus der Sicht der Schwester auch erzählen, wie die das erlebt hat.

00:35:14: was sie uns dann auch noch mal natürlich gezeigt hat, weil wir mit ihr dort hingegangen sind.

00:35:18: Also für sie genauso wie für mich zu sehen, wie die Menschen zum Teil auf offener Straße leben.

00:35:24: Es gibt keine befestigten Straßen, so sandige Wege, die sich da in so einem hügeligen Gebiet auch durchziehen, wo die Menschen selber Häuser bauen mit Brettern, mit Wellblech.

00:35:36: Das ist leider fast schon typisch auch von solchen Vierteln.

00:35:41: Aber eben oft auch die Realität ist irgendeiner baut diese Häuser, die nicht mehr mehr sind als Verschläge und andere werden dann einquartiert.

00:35:51: Also es gibt Leute, die dafür bezahlen müssen, dass sie dort überhaupt leben dürfen unter diesen wirklich schlimmen Bedingungen, die sich dann noch diesen kleinen Raum mit anderen

00:35:59: teilen müssen.

00:35:59: Also

00:36:00: das muss quasi Miete

00:36:01: zahlen dafür.

00:36:01: Richtig,

00:36:02: ja.

00:36:03: Wo man schon gar nicht genau weiß, wem gehört das Grundstück eigentlich.

00:36:05: Aber das scheint dann frei zu sein, dann sieht sich der Leute an.

00:36:09: Es kommen neue dazu.

00:36:11: Wer neu ankommt, fragt erstmal, gibt's hier irgendwas, wo ich Unterschluck finden kann?

00:36:15: Ja, kannst du da hinten, die und die fragen, kostet aber das und das, wenn du Geld hast, kannst du da schlafen?

00:36:20: Das, die Währung oder die Preise auch dazu geschrieben.

00:36:24: Also, hunderttausend Schillingen kostet die Miete für einen ganzen Raum, nicht für eine Person, für den ganzen Raum und das sind umgerechnet fünfundzwanzig Euro.

00:36:34: Und du hast aber auch geschrieben, was?

00:36:36: Nämlich diese ehemalige vermeintliche Diebinnen.

00:36:40: die jetzt ein Geschäftspartner an ist, von der Schwester so verdient, die macht nämlich Bricketts, aus.

00:36:47: was darfst du gleich noch erzählen, die kostet einen twenty-fünf-Sent pro Packung, also twenty-fünf-Sent sind tausend Schillingen, hunderttausend Schillingen sind twenty-fünf Euro im Monat, sie muss also hundert Packungen Bricketts verkaufen, um einen Dach überm Kopf zu haben, wenn ich richtig gerechnet habe.

00:37:00: Ja, und viele sind eben auf der Suche nach solchen Geschäftsmöglichkeiten, um eben genug Geld einzunehmen, um es um solche...

00:37:07: Aber wie bist du auf die gekommen?

00:37:08: Das ist ja eine total witzige Geschichte mit diesen Prikets.

00:37:11: Ja, also wir haben, wie es oft so ist, wir haben von uns, von München aus, die Projektzusammenarbeit.

00:37:17: Also weil sich die Schwestern an uns gewendet haben, pass mal auf, wir würden gerne diese Initiative starten, könnt ihr uns damit Geld unterstützen.

00:37:26: Gibt es bei euch Spender, die sowas unterstützen möchten?

00:37:29: Und wir haben uns entschieden, Mit wir, sage ich, bei MISSIO, unsere Auslandsabteilung, die die Länder sehr gut kennen, die die einzelnen Projekte gut einschätzen können und es schienen vielversprechend zu sein.

00:37:40: Weil, wie gesagt, dann wählen wir eben eine Anzahl von Frauen aus, wie es am besten funktioniert ist, nicht zu sagen, ich gebe einer Frau so viel Geld für die und die Initiative, sondern viel besser ist, man gründet Gruppen, damit die Frauen es gemeinsam machen, damit Nachbarinnen sich gemeinsam auch zusammentun können.

00:38:00: Und die haben dann aus diesem Spendentopf, den wir vergeben konnten, einfach kleine Stadthilfe bekommen, Kredite oder Anschubfinanzierung, wie immer man es nennt, innerhalb dieser Gruppe.

00:38:10: Und dann sollten die gemeinsam Ideen entwickeln.

00:38:14: Was könnte man denn hier machen, um...

00:38:16: Geld zu verdienen?

00:38:17: Genau.

00:38:18: Da haben manche sich für so Art Handwerk, Kunsthandwerk entschieden.

00:38:23: Die machen aus Abfällen, aus Zeitungspapier, aus anderen Abfällen Schmuck.

00:38:29: Also Ketten wird das Papier dann mit einem... Das wird

00:38:32: so gerollt und geklebt und dann aufgefädelt.

00:38:35: Richtig und sieht ganz schön eigentlich aus.

00:38:37: und...

00:38:38: Habe ich im Kindergarten gemacht.

00:38:40: Ich weiß, wie es geht.

00:38:42: Sehr gut, genau.

00:38:43: Unter Anleitung einer Ordensschwester.

00:38:45: Siehst du?

00:38:47: Weil die Initiativen sind tragfähig.

00:38:49: Andere haben eben eher in Richtung Tiervierhaltung gebotet, sag ich mal, die haben sich halt... wie die Leute sich halt auch schon entweder auskennen, was sie schon vielleicht können oder welche Idee, die wir gesagt haben.

00:39:00: Also die haben sich dann von dem Startgeld zum Beispiel einige Schweine kaufen können auf dem Markt oder Hühner und haben dann Hühnerzucht angefangen.

00:39:09: Da natürlich leider die Realität halt auch so ist, dass man dann da in das Haus geht, in das kleine Häuschen sozusagen, in denen die Frauen zur Miete leben und dann haben die dann eine Ecke, wo sie dann so eine Kiste haben und da eben, was ich, gefühlt, tausend Küken

00:39:23: plötzlich

00:39:24: drin sitzen, weil die dann halt auch aus diesem kleinen, kleinen Raum das dann machen müssen.

00:39:28: Das ist ja nicht automatisch.

00:39:31: Und es geht ja nicht automatisch dann so, dass man dann ein Firmengelände oder sowas hat, sondern man muss das eben mit den kleinen Gegebenheiten, die man halt so hat, eben dann machen.

00:39:39: Andere bauen Gemüse an, wenn die ein kleines Eck irgendwie haben, wo was wächst, ein kleines, sag jetzt mal, Beet oder Feld machen können, neben... dem Haus, wo sie gerade wohnen oder vielleicht auch von anderen Ecken.

00:39:50: Ja, und diese Angelina Okot, die ehemalige Diebin, die hatte eben in ihrer Gruppe, hatten die entwickelt, also Brennstoff, Kohle, Bricketts herzustellen.

00:40:00: Aus Abfällen, aus Asche, aus... Müllresten auch aus, ich sag mal, dumm, um mir nicht,

00:40:07: dumm,

00:40:08: dumm, man könnte auch andere...

00:40:09: Ja, getrocknetes Richter auch gar nicht mehr.

00:40:11: Genau,

00:40:11: man könnte Mist verwenden, andere Wörter verwenden, wir haben Radio nicht, aber ist eine Tätigkeit, die man vielleicht nicht unbedingt als Lieblingstätigkeit machen würde, aber es ist eben eine Möglichkeit, ein kleines Geschäft zu... Wie

00:40:25: rollt die dann quasi so?

00:40:26: Und dann kann man damit... Heizen.

00:40:29: Ja, da kannst du zumindest diese Feuerstellen anheizen, also wo rauf dann Topf oder Kesselwasser kocht, wo die Menschen dann essen kochen.

00:40:38: Und ja, auch kann ja auch durchaus mal kalt werden, auch geheizt werden kann.

00:40:43: Ist zugleich eine umweltfreundliche Variante, weil in vielen Ländern auch Uganda das Problem herrscht, dass die Wälder abgeholzt werden.

00:40:50: Und viele edle Bäume am Ende einfach nur als Holzkohle landen, erenden und dann nicht mehr nachwachst in der Geschwindigkeit, wie sie abgeholzt werden.

00:41:00: Wohin gegen Kudung?

00:41:01: Nachwächst.

00:41:02: Ist ja auf jeden Fall ein nachwachsender Rohstoff, eine biologische Form der Brennstofferzeugung auf jeden Fall.

00:41:11: Und was halt wirklich auch witzig war, war, als du mit den Frauen gesprochen hast, hast du festgestellt, die kommen alle aus der Gegend, wo du früher bei der ersten Reise warst.

00:41:20: Ja, also die meisten, nicht alle, sind eben so aus Karamoja selber zugewandert oder eben zweite Generation von Einwanderern, dass manche dann in Ginja in der Umgebung zur Welt gekommen waren und ja, sozusagen in ihrer neuen Heimat erstmal auch enttäuscht wurden, also die in der Hoffnung auf einen besseren Zukunft ja ausgewandert weggezogen waren und hierher sich angesiedelt hatten und dann eben auch wieder erstmal in der Armut gelandet waren.

00:41:49: Du hast auch geschrieben, was im Prinzip der Migrationsdruck sagt, man wohl war zu der Zeit, Dürre, Hungersnöte, gegenseitige Überfälle.

00:41:58: Da haben die Familien sich gegenseitig die Rinder geklaut.

00:42:03: Es war wohl traditionell immer so, aber plötzlich waren auch Waffen im Spiel.

00:42:07: Das war damals in der ersten Reportage auch ganz eindrücklich noch.

00:42:10: Das war die Leitfrage, die wir damals auch so hatten, diese wirklich den Versuch, Frieden zu schaffen.

00:42:17: verfeindeten Völkern.

00:42:19: Natürlich ist es so, wie wir es schon öfter mal geredet haben, darüber geredet haben.

00:42:23: Natürlich ist es Jahrtausende alt, die Art der Konfliktregelung, dass ein Überfall auf ein Dorf vielleicht als Beute hundert Kühe ergibt und diese hundert Kühe extrem wertvoll sind, zum Beispiel als Brautpreis bei Hochzeiten oder überhaupt einfach als Status-Symbol, aber eben so ein Überfall.

00:42:42: halt schnell eine Gegenreaktion bewirkt, dann muss das andere Dorf vielleicht woanders wieder

00:42:48: ebenfalls

00:42:49: Winder besorgen.

00:42:50: Nur haben sich diese Konflikte im Lauf der Jahre und halt vor allem so im Ausgehen, zwanzigsten Jahrhundert, neunzig bis neunzig bis zu den zweitausender Jahren immer mehr verschärft.

00:43:01: Vor allem deshalb, weil es einfach immer mehr Munition und Waffen gewähre, also Kalaschnikov-Gewähre aus illegalen Märkten durch Waffenhandel und so weiter gab.

00:43:12: Und wo es halt früher bei einem Überfall mit Pfeil und Bogen oder mit einem Speer vor Jahrhunderten gab es vielleicht auch viele Todesopfer, die zu beklagen waren, aber halt deutlich weniger, als wenn eben mit einem Maschinengewehr wahllos auf dem Dorf geschossen wird und bei einem Überfall, bei einem Raubzug eben auch gleich viel, viel mehr Blut vergossen wurde.

00:43:31: Weshalb viel, viel mehr Wunden waren und viel mehr Gegenreaktionen auch immer wieder zu verzeichnen waren damals.

00:43:40: Als wir waren, waren wir bei einer ganz spannenden Gruppe in einem Dorf, war auch von der Kirche organisierten Jugendgruppe.

00:43:45: Ich habe damals auch die Reportage so angefangen, da hat der Priester, der die Gruppe geleitet hat, den jungen Menschen gesagt, er hat so ein Blatt Papier in die Hand genommen und hat sucht zerrissen.

00:43:55: Wollt ihr denn, dass euer Leben einfach nur sucht, wie ein Blatt Papier auseinandergerissen ist?

00:44:00: Wenn ihr euch an so einem Raubzug beteiligt, im jugendlichen Überschwang, die geben euch ein Gewehr und ihr seid Helden, wenn ihr da ... mitmacht und hab dann nachher große Beute gemacht, aber der Preis ist doch viel zu hoch.

00:44:13: Wie schnell kann das sein, dass wie so ein Blattpapier im Wind euer Leben einfach ausgelöscht ist, wenn ihr da dabei seid?

00:44:19: Und da waren eben viele junge Leute, die freiwillig da teilgenommen hatten, weil die eben aus dieser, wie ich sage, Jahrtausende alten Tradition nach ausbrechen wollten.

00:44:28: Das ist ja oft so, dass das Traditionen nicht etwas sind, was man immer beibehalten muss, wenn sie schlecht sind.

00:44:33: Also das stellen ... neue Generationen ja immer wieder in Frage, egal, wo auf der Welt.

00:44:39: Ist es eine sinnvolle Tradition?

00:44:41: Machen wir es weiter, weil es Tradition ist, schadet es irgendjemanden.

00:44:44: Und wenn es schadet, dann kann man es wohl auch mal ändern.

00:44:47: Ja, und es ist eine extrem langwierige harte Arbeit, diese Friedensarbeit, weil es ja auch schwierig ist, wo setzt man wirklich an?

00:44:54: Ich habe gerade nochmal nachgelesen, einer der Erfolge in dieser Karamoja-Region, die immer noch Wie gesagt, schwierige Lebensbedingungen hat, aber diese Waffengewalt und diese Überfälle, das ist wohl zurzeit weniger geworden.

00:45:07: Also einerseits, weil die Regierung die Leute entwaffnet hat, die haben wirklich auch geschaut, dass die weniger Waffen haben.

00:45:14: Man muss aber auch diesen übernationalen Waffenhandel regulieren.

00:45:19: Und das ist ja nicht irgendwie von großen Rüstungskonzernen, sondern das sind ja immer irgendwelche Waffen aus anderen Beständen, die von anderen Rebellengruppen... Erbeutet werden

00:45:28: oder Schmuggelware.

00:45:30: Genau, das muss man einfach mit Polizei und Sicherheitskräften kontrollieren.

00:45:35: Und was eben sehr vielversprechend ist, darüber haben wir auch schon mal geredet.

00:45:39: Es wurde auch von vielen Kirchenkräften angestoßen, wenn man diese Friedensinitiativen nicht nur beschränkt auf ein Land, auf eine Region, sondern wenn man das übergreifend macht, wenn man feststellt, die Konflikte sind in Uganda, die gleichen wegen Kenia oder in Südsudan, dann bringt man halt verschiedene Gruppen.

00:45:54: Ob die jetzt Kenyana, Uganda oder Südanesen sind, versucht man die an den Tisch zu bringen.

00:45:59: Die sind ja sowieso näher verwandt, als eigentlich die Grenzen sie eigentlich trennen.

00:46:04: Cross-Border-Peace-Initiative von Bischof Dominiki Mengic aus der Region Lodwa in Norden Kenia, das ist da ganz bekannt.

00:46:12: Wurde auch schon mal von Missyou unterstützt und Spendengeldern.

00:46:16: Danke für eure Spenden an dieser Stelle nochmal.

00:46:19: Weil das ist ein fischersprechender Initiativen.

00:46:20: Wenn die Leute mal sich Auge in Auge gegenüber sitzen und sehen, naja, der andere ist ja auch nicht schlimmer als ich, kommt man zumindest mal ins Gespräch.

00:46:29: Deswegen, man wird nicht jeden Krieg der Welt sofort lösen, das wissen wir leider.

00:46:33: Aber man kann zumindest mal bestimmte Verbesserungen erzielen und das ist da schon gelungen.

00:46:38: Weißt du?

00:46:39: auch geschrieben hat, es war, dass Kinder nicht in die Schule gegangen sind oder geschickt wurden, sondern als Hirten gebraucht wurden.

00:46:46: Ja.

00:46:47: Und eben in den Länderinfos haben wir gehört, also da hat sich richtig was getan in den letzten Jahrzehnten.

00:46:53: Ja, der Anteil der Leute oder der Kinder, die in Uganda in die Schule gehen, auch in Kenia, ist deutlich höher geworden.

00:46:59: Trotzdem wird es immer noch in vielen Regionen so sein, dass im Zweifel zum Beispiel, wenn Geld reicht für ... den Jungen, dann wird der Junge in die Schule geschickt.

00:47:09: Das Mädchen muss früher zu Hause bleiben.

00:47:11: Wobei

00:47:12: der Schulbesuch in Uganda die ersten sechs Jahre, glaub ich, kostenlos ist?

00:47:15: Ja, und trotzdem ist es...

00:47:17: Privatschulen sind natürlich besser, und die kosten?

00:47:19: Genau, und trotzdem ist es aber auch eine finanzielle Frage.

00:47:22: Zum Beispiel, wenn dann die Familien sagen, aber wer passt dann auf die Tiere auf?

00:47:26: Da müssten sie zum Beispiel einen Hirten bezahlen.

00:47:29: Oder wenn sie Zeit haben, selber zu machen, bleibt aber weniger Zeit für andere Dinge, also... haben die Familien vielleicht viele Kinder, davon werden vielleicht drei in die Schule geschickt, auch in die Weiterführende, und dann gibt es vielleicht aber zwei Kinder, die gleich hier in die Jungen werden müssen.

00:47:44: Das sieht man immer noch ganz häufig, dass Kinder eben mit den Tieren rumziehen und man denkt, ah, der gehört

00:47:50: eigentlich um diese Zeit in die Schule.

00:47:53: War das in der Reportage von eight oder in der jetzigen Reportage, wo du von einer Frau erzählt hast, die aber dann beschlossen hat, ihre zwei Kinder lieber doch zur Schule zu

00:48:03: schicken?

00:48:04: Ja, das war damals ... Das

00:48:05: war damals.

00:48:07: Das heißt ...

00:48:08: Ja, gab es damals auch schon ...

00:48:09: Wollen, wollen, will man, vor allem wie Frauen, wollen wahrscheinlich ... ... unterstelle ich jetzt einfach mal.

00:48:14: Ja, und das haben wir jetzt in dieser neuen Geschichte eben auch wieder gesehen.

00:48:17: Also, weil es wird ja oft unterstellt, ja, wir geben Spenden und dann tut sich nix, aber wenn man dann wie gesagt vor Ort sieht, was die Leute alles unternehmen, um ihr Leben zu verbessern, dann ist es schon beeindruckend.

00:48:29: Also das ... Denke ich mir ja oft.

00:48:31: Würde ich das schaffen?

00:48:32: Puh, ich weiß nicht.

00:48:33: Also immer wieder was Neues anzufangen, unter widrigsten Bedingungen zu schauen.

00:48:38: Es geht wieder weiter.

00:48:40: Die Schwester Veronica hat da einen Satz gesagt, den ich ziemlich, also fast für ein Zitat gehalten habe.

00:48:47: Also die Frauen schaffen das.

00:48:49: Ja.

00:48:52: Muss sich ein bisschen grinsen.

00:48:53: Es hat auch eine andere Form halt so gesagt.

00:48:55: Und sie hat auch

00:48:56: gesagt,

00:48:56: wenn ich sehe, dass die Frauen glücklich sind und dass sie genug zu essen haben, dann erfüllt mich das einfach mit Freude.

00:49:02: Damit ist er auch so ein Antrieb benannt, warum Menschen sich für andere einsetzen.

00:49:06: Ja,

00:49:07: total.

00:49:08: Ein bisschen was geht vorwärts und

00:49:10: ja,

00:49:11: damit hat sich schon gelohnt.

00:49:12: Also fass mal mal zusammen, was hat sich in Uganda alles zum Guten entwickelt seit deiner ersten Reise?

00:49:17: Also die Kriegerischen oder die, die?

00:49:20: Überfälle, gegenseitige Überfälle, sind weniger geworden, die Regionen im Nordenorgan, das ist ruhiger geworden.

00:49:25: Kinder gehen häufiger zur Schule und Frauen sind geschäftstüchtig und kriegen es geregelt.

00:49:33: Ja, und trotzdem, weil dann würde ich so klingen, wie der Regierungssprecher von Präsidentin Seveni, der seit neunzeitzechs und achtzig regiert, wie wir in den Länder für Infos gehört haben und... Und das ist natürlich wirklich nur ein Teil der Entwicklung, weil Uganda ist

00:49:49: gezeichnet

00:49:50: dadurch, dass eben eine Regierung an der Macht ist.

00:49:53: Wo die Menschen sagen, ich weiß genau, auf der jetzigen Reise haben wir mit Leuten gesprochen, sage ich hier keine Namen dazu, weil es schwierig und gefährlich ist.

00:50:02: Die sagen, wir wissen alle, dass der zum letzten Mal, zweitausend irgendwann, zweitausend sechs, vielleicht mal eine Wahl geworden hat und seitdem Hält er sich mit Wahlbetrug an der Macht, kandidiert auch jetzt wieder, ich glaube Anfang des Jahres.

00:50:14: Bringt

00:50:14: seinen Sohn barbe ich auch schon in die Poleposition?

00:50:17: Richtig, ja.

00:50:18: Das ist sie meiner der am längsten herrschenden Machthaber in Afrika.

00:50:22: Es gibt noch den in Kamerun, der schon über neunzig ist.

00:50:24: Bei Museveni kennt man das genaue Alter auch nicht so genau.

00:50:28: Selbst der Name ist, fällt mir gerade ein, selbst der Name ist eigentlich ein abgewandelter Name.

00:50:34: Oder müsste man nochmal nachschauen.

00:50:36: Entweder er selber oder sein Vater, der war in so einer kolonialen Einheit M-Seven, M und sieben, also irgendwas Englisches und darauf leidet sich dieser Museveni-Name

00:50:48: ab.

00:50:49: Museveni wird auch manchmal aus Spanagern Museveni, sagen die eigentlich.

00:50:53: Museven.

00:50:55: Und der wurde irgendwie unter anderem Namen auch geboren.

00:50:58: War eben selber auch ein Rebellenführer und hat damals sich irgendwie so an die Macht gekämpft.

00:51:04: Wir geputscht nicht, ne?

00:51:06: Da gab es eben im Zuge dieses Bürgerkriegs, ist ja dann an die Macht gekommen, müsste man vielleicht auch nochmal genauer erklären, aber Fakt ist heutzutage, dass der sich nur an der Macht halten kann und mit sich natürlich so eine Herrscherelite, in dem die Wahlen nicht frei und fair sind, als wir dort waren, war der einer der führenden Oppositionspolitiker im Gefängnis.

00:51:30: Da weiß ich leider nicht, wie der richtig ausgesprochen wird.

00:51:33: Dr.

00:51:33: Kizza.

00:51:34: Kizza-Besiege.

00:51:35: Das wird man so Deutsch lesen, aber ich weiß jetzt gerade nicht, wie man das auf korrekt eine endische Sprache ausspricht.

00:51:40: Er ist ein Arzt, deswegen Dr.

00:51:43: Der trat da gerade den Hungerstreich und dann fürftete man um sein Leben.

00:51:46: Der ist eben willkürlich verhaftet worden bei einer Kundgebung.

00:51:51: Und es gibt noch einen zweiten Politiker, Bobby Wein, Musiker, der ... eigentlich so ein Held der jüngeren Generation ist, der schon mal kandidiert hat für den Präsidenten und bei dem man eigentlich auch gesagt hat, der hätte die Wahl eigentlich gewonnen, würde dann aber auch mal festgenommen, seine Anhänger auch eingeschüchtert.

00:52:09: Also da läuft hinter den Kulissen auch sehr, sehr viel, was nicht demokratisch und nicht in Ordnung ist.

00:52:15: Und muss sehr, wenn.

00:52:16: die hält sich eben auch mit solchen Dingen an der Macht und sagt, ja, pass mal auf, ich habe doch aber hier gute Zahlen bei Schul.

00:52:23: Besuchen nachzuweisen.

00:52:25: Ich habe doch hier Entwaffnungskampagnen gemacht in Karamonja.

00:52:29: Aber es bleibt halt auch viel anderes auf der Strecke.

00:52:32: Jetzt sind wir aber wieder so negativ rausgegangen.

00:52:35: Ich wollte doch eigentlich mit Hoffnung rausgehen.

00:52:38: Ich kann dir sagen, wenn du mal die Gelegenheit hast, Uganda zu sehen, das ist, ich finde, eines der schönsten Länder in Afrika.

00:52:44: Habe ich schon auch bei anderen Ländern gesagt, aber... Wirklich auch bei Uganda, wenn man einfach nur denkt, der Nil zieht sich durch.

00:52:52: In den Länderinfos wurde es doch gesagt, auch die verschiedenen Höhlen lagen.

00:52:55: Also es gibt Berge, hohe Berge, Rubensowie, Gebirge.

00:52:59: Superfünf Tausend Meter.

00:53:00: Was ja auch Berge sind, die sich rüber nach Kenya ziehen, der Mount Kenya ist da oder weiter südlich, noch Kilimanjaro und so weiter, das sind ja auch...

00:53:08: Das ist alles die Ecke da.

00:53:09: Ja,

00:53:09: genau.

00:53:10: Wir sind auch noch dieses Mal mit so einer Missionsfluglinie übers Land geflogen und haben dann da gesehen, wie der Nil sich durchs Land zieht.

00:53:17: Also wirklich ganz ganz schön.

00:53:20: Und ihr kennt auf jeden Fall viele Hoffnungsträger, nämlich die Leute, die unterstützt?

00:53:24: Ja, auf alle Fälle.

00:53:26: Die

00:53:26: Hoffnung lässt uns nicht zugrunde gehen.

00:53:29: Was das Motto des diesjährigen Weltmissionsmonats oder des Weltmissionssonntags war?

00:53:36: Womit wir wieder beim Anfang der Folge sind, aber wir machen trotzdem weiter mit Uganda.

00:53:41: Und ich freue mich, wenn ihr wieder zuhört.

00:53:43: Und wir wissen ja auch schon, worum es geht, nämlich um alternative Energien in der Wüste.

00:53:48: Ja.

00:53:49: Das hören wir in zwei Wochen.

00:53:50: Wir freuen uns drauf.

00:53:51: Bis dahin.

00:53:51: Bis dahin.

00:53:52: Sagen.

00:53:53: Tschüss.

00:53:54: Ich sag Tschüss.

00:53:55: Brigitte Strauß bin ich.

00:53:56: Ich darf nicht Tschüss sagen, sonst werde ich geschimpft von meinen Ureinwohnern aus Bayern.

00:54:00: Das sagen wir in Bayern nicht.

00:54:01: Ich sag Servus und bis zum nächsten Mal.

00:54:04: Wir freuen uns.

00:54:04: Bis dahin.

00:54:05: Tschüss.

00:54:05: Das war Reisewarnung mit M. München unterwegs in Afrika, Asien und Ozeanien.

00:54:11: Ein Podcast von M. München produziert vom Katholischen Medienhaus St.

00:54:15: Michaelsbund.

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