Uganda: Solar-Energie statt Bürgerkrieg und Arnold Schwarzenegger macht mit

Shownotes

Als Christian Selbherr 2008 in den Norden Ugandas gereist ist, war die Region gezeichnet vom Bürgerkrieg, der erst seit zwei Jahren vorbei war. Viele Menschen hatten ihre Heimat verloren, Kinder waren traumatisiert, weil sie als Kindersoldaten missbraucht worden waren. In diesem Jahr hat der missio-Redakteur die Region wieder besucht und berichtet von einem großen Solarenergie-Projekt für kirchliche Schulen und Krankenhäuser, das sogar von Arnold Schwarzenegger unterstützt wird.

Fragen zu König Ludwig I und natürlich auch Lob und Kritik bitte an: reisewarnung@missio.de

Buchtipp: Heike Behrend - Menschwerdung eines Affen

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00:00:00:

00:00:13: Es geht etwas voran in Uganda.

00:00:15: Das hat Christian Selbherr in der letzten Folge der Reisewarnung herausgefunden.

00:00:19: Heute ist er wieder hier.

00:00:20: Hallo.

00:00:21: Ja, hallo, es sind zwei Wochen vergangen und wir sind wieder da.

00:00:25: Beim letzten Mal ging es ja um starke Frauen, die ein... selbstbestimmtes Leben führen können, unter anderem, weil eine Ordensfrau ihnen dabei hilft und Missio diese Ordensfrau wiederum unterstützt, also dabei hilft, finanziell auf die Füße zu kommen.

00:00:39: Heute willst du uns was erzählen von erneuerbaren Energien in Uganda und zwar in einer Gegend, wo bis zum Jahr six der Bürgerkrieg getobt hat und wo du im Jahr acht gewesen bist.

00:00:51: Bist du jetzt auch wieder da gewesen?

00:00:52: Ja, teilweise waren wir an den selben Orten, teilweise dachte ich, wir sind genau da, wo wir damals waren und hab dann auch gemerkt, dass die Gegend auch sehr weitläufig ist.

00:01:04: Und wenn man denkt, man ist nahe an einem Ort, ist es in manchen Regionen Afrika oftmals.

00:01:09: Auf den ersten Blick ist es nahe, aber eine, zwei Tagesreise liegen dann dazwischen.

00:01:14: Also,

00:01:15: fünfzig Kilometer sind mehr als fünfzig Kilometer

00:01:17: hier.

00:01:17: Ja, genau.

00:01:18: Ja, da erzählen wir drüber.

00:01:20: Wir haben letztes Mal die Quelle des Niels entdeckt und schauen mal, was wir heute finden.

00:01:24: Jetzt geht's

00:01:25: in den Norden.

00:01:26: Richtig.

00:01:26: Von welcher Region reden wir denn da?

00:01:28: Wie heißt es da?

00:01:29: Wir reden von dem Atschuli-Land.

00:01:31: Das heißt das Volk, das in dem Bereich nördlichen Uganda erlebt.

00:01:36: Atschuli, also geschrieben A, C, H, O, L, I. Das ist auch die Sprache, die die sprechen.

00:01:43: Und Bürgerkrieg in Uganda, mir fällt dazu immer Kindersoldaten ein.

00:01:48: Ja,

00:01:48: ja.

00:01:49: Das war genau dieser Gegend auch ein Riesenproblem.

00:01:53: Richtig, also... Ich denke, man sollte sagen, alle Parteien, die da beteiligt waren, haben Jugendliche als Soldaten eingesetzt.

00:02:01: Am bekanntesten wurde die LRA, die Lord Resistance Army als Rebellengruppe, die in dieser neuerlichen Region verwurzelt ist, mit ihrem Anführer Joseph Coney, das die sehr, sehr viele junge Menschen, sowohl Mädchen als auch Jungen oder sozusagen sowohl Jungen, die man eigentlich als Erstes so als Soldaten vermuten würde, aber die haben auch sehr viele Mädchen entführt und haben die gezwungen, zu Soldaten zu werden.

00:02:26: Teilweise zehnjährige schon.

00:02:28: Ja und es gibt ja bis heute auch Bücher und Berichte von welchen die es überlebt haben, die nachher ihre Geschichten erzählt und aufgeschrieben haben und es ist wirklich unglaublich grausam.

00:02:39: und auch ja wie die als erstes dann.

00:02:42: gezwungen wurden, ihr eigenes Dorf mit zu überfallen und ihre eigenen Familienmitglieder zu erschießen, damit die eben gleich

00:02:48: gebrochen

00:02:49: werden sozusagen und für immer jede Beziehung zu ihrer eigenen Herkunft abschneiden, weil dadurch die Möglichkeit der Rückkehr ja fast ausgeschlossen war.

00:03:00: Das war eines der Hauptelemente, weshalb es nachher auch so schwierig war, in Friedenszeiten die ehemaligen Soldaten wieder zu integrieren.

00:03:08: Weil man ja gesagt hat, ja du hast doch unsere eigenen Leute umgebracht.

00:03:11: Wie sollen wir dich hier jemals wieder aufnehmen?

00:03:13: Also es gibt keine Versöhnungsmöglichkeit, das wurde ganz oft so gesagt.

00:03:16: Warum ging es in dem Konflikt überhaupt noch mal?

00:03:18: Also wie gesagt, mir fallen sofort die Kindersoldaten ein und das ist ein Jahrzehntelanger Bürgerkrieg war.

00:03:25: Warum eigentlich?

00:03:26: Krieg ich nicht mehr auf die Kette?

00:03:27: Ja,

00:03:27: es ist eigentlich auch ein rätselhafter Konflikt irgendwie.

00:03:32: Es gibt eine Forscherin, eine Ethnologin, die heißt Heike Behrend.

00:03:37: Die kann ich euch auch empfehlen als Autorin.

00:03:39: Die hat viel über Uganda gearbeitet und unter anderem auch über die Ursprünge dieser Lord Resistance Army.

00:03:45: Die hatten nämlich mal so eine spirituelle Heilerin als ursprüngliche Gründerin, die sich so als göttliches Medium gesehen hat.

00:03:54: in Verbindung mit eigenen Gottheiten und der eigenen Religion, vielleicht auch, aber auch mit Elementen vom Christentum, dann behauptet hat, es wäre die göttliche Eingebung, dort in der Region einen eigenen Staat zu schaffen, auf Grundlage der Zehngerbote, also wirklich auch so eine Art christlicher Fundamentalismus oder christliches Spinnertum,

00:04:17: muss man eigentlich

00:04:17: sagen.

00:04:20: Deshalb sage ich hier auch, es ist sehr rätselhaft und in Verbindung damit, dass diese Region, es folgt der Atscholi, sich so ein bisschen stark vernachlässigt gefühlt haben, auch politisch von der Hauptstadt Kampala, viel weiter im Süden.

00:04:34: Waren die auch empfänglich für solche?

00:04:35: Genau.

00:04:36: Also

00:04:36: eigener Staat war wahrscheinlich irgendwie das, was überzeugt hat nicht die, wären Gespinze drum herum?

00:04:42: Ja,

00:04:42: genau.

00:04:44: Uganda hat schon in seiner Geschichte viele Umstürze erlebt.

00:04:48: Wir haben in der letzten Folge Idi Amin erwähnt, diesen Gewaltherrscher aus den siebziger Jahren.

00:04:52: Dann gab es noch Milton Obote, der auch erst als Freiheitsheld gefeiert wurde, dann aber auch Gewaltherrscher war.

00:05:00: Und der jetzige Präsident Museveni hat seinen Vorgänger auch ... militärisch aus dem Amt gedrängt.

00:05:06: Also es gab da immer diesen Kampf um Macht und Einfluss auch an die Fleischtöpfe der Macht zu kommen, wie das in manchen Beschreibungen auch heißt, weil es in Uganda auch Rohstoffe gibt, auch Zugang zu Bodenschätzen, aber auch zu Naturreichtum.

00:05:21: Und so in dieser Gemengelage hat sich dann da dieser Krieg entwickelt.

00:05:25: und dann gab es eben diesen auch durchaus rätselhaften Anführer Joseph Coney, den ich als ein meiner drei Begriffe in der ersten Folge genannt hatte, der bis heute der Anführer dieser Lord Resistance Army ist,

00:05:38: der aber verschwunden ist.

00:05:39: Genau, man vermutet, dass er sich entweder in Kongo aufhält oder im Nachbarland zentralafrikanische Republik oder im Südsudan, so genau weiß man das nicht.

00:05:49: Es gab auch immer mal Versuche, ihn festzunehmen, mit militärischer Hilfe auch aus anderen Ländern, USA zum Beispiel.

00:05:57: Heute wird vermutet, dass diese Rebellenarmee geschrumpft ist auf paar wenige Getreue, aber es gab eben Zeiten, da hatten die mehr, hundert, mehrere Tausend Anhänger und haben wirklich Angst und Schrecken verbreitet, indem die einfach Dörfer überfallen haben, alles geplündert und geraubt haben, was da nicht, wie man so sagt, nied- und nagelfest war und eben sehr viele Menschen getötet haben.

00:06:19: Natürlich auch immer sich gegen die organische Armee auch gerichtet haben, viele... Militärstützpunkte angegriffen haben, aber eben auch oft die eigenen Leute terrorisiert haben.

00:06:28: Und eben junge Menschen als Soldaten entführt und zu Soldaten abgerichtet haben, muss man ja fast sagen.

00:06:35: In den letzten Jahren gab es dann einen Waffenstillstand.

00:06:39: Ein Friedensvertrag gab es immer noch nicht.

00:06:41: Also nur so ein vorläufiges Ding.

00:06:44: Das Ganze war dann in Juba, also der Hauptstadt vom Südzudan.

00:06:48: Damals war es eben noch Sudan, aber keine Hauptstadt.

00:06:51: John Babtsist-Odama war Bischof der Erzduzso Gulu, eben die in dieser Gegend ist.

00:06:59: Und der hatte auch eine sehr aktive Rolle gespielt bei diesem Friedensschluss.

00:07:02: Ja, also... Oder nicht

00:07:03: Friedensschluss, sondern mal beim Waffenstillstand.

00:07:06: Also allgemein war dort die katholische Kirche, die anglikanische Kirche, ist dort auch stark.

00:07:12: Ich glaube, bei denen ist es ähnlich.

00:07:14: Die haben sich schon immer sehr bemüht, auch für Frieden und Aussöhnung einzutreten, was natürlich in den Jahren des Krieges auch furchtbar schwierig war, die auch selber sehr, sehr viele Opfer zu beklagen hatten.

00:07:29: Wir können das gleich auch noch ein bisschen genauer sortieren, würde ich sagen.

00:07:32: John Baptist Udama ist heute im Ruhestand Erzbischof, war der von Gulu, diese größte Stadt in der Region.

00:07:41: Ich glaube, offiziell ist auch die Hauptstadt der Azuli-Region.

00:07:45: Von dem stammt der Spruch, den du auch schon mal zitiert hast.

00:07:48: Kennst du ihn noch?

00:07:50: Du hast ihn immer wieder zitiert.

00:07:51: Wir haben schon öfter drüber geredet.

00:07:53: Wir haben inzwischen so viele schöne Podcasts gemacht.

00:07:55: Ich habe mir schon gedacht bei unserer Folge vor zwei Wochen, sozusagen, dass wir immer sagen, da haben wir schon mal drüber geredet, aber wir haben halt schon mal drüber geredet.

00:08:04: Wenn die Elefanten streiten, dann leidet das Gras.

00:08:08: Das hast du nämlich schon ganz oft gesagt, wenn du irgendwelche Konflikte beschrieben hast, weil es tatsächlich ja so ist.

00:08:14: Und nirgendwo hat man das, glaube ich, so drastisch erlebt, wie dort eben.

00:08:17: Also, wenn da irgendwelche Liders, irgendwelche Führer, Anführer, wenn die streiten wie die Elefanten, Trampeln, die einfach gnadenlos vieles nieder, wo einfach das Gras nicht mehr wachsen kann und die Menschen auch nicht mehr leben können.

00:08:31: Du warst damals in den Jahren des Jahrhunderts, da war dann schon zwei Jahre Waffenstillstand.

00:08:36: Jetzt warst du wieder in der Region?

00:08:38: Und hast ganz andere Eindrücke mitgebracht?

00:08:42: Nämlich, welche?

00:08:43: Also es geht um diese Initiative Solar Pledge East Africa, genau in diesem Gulo in Nordrogander?

00:08:51: Ja, also es ist so, dass es eine ganz interessante Initiative gibt.

00:08:55: Solar Pledge East Africa, wie gesagt, wie du sagst, ursprünglich angestoßen und auch weiterhin federführend betreut von Horizont-Treitausend, also einer Organisation aus Österreich.

00:09:07: auch katholisch verwurzelt, aber eben in Wien und in vielen Ländern aktiv, auch mit Kräften vor Ort, sowohl aus Österreich als auch aus den jeweiligen Ländern, in dem Fall aus Uganda.

00:09:20: Er ist aber auch im Nachbarland Kenia aktiv, in der Dizyselot war, die wir eben auch kennen, wie wenn ihr euch erinnert, benachbart zu der Region Karamoja liegt in Uganda.

00:09:31: Ich hoffe, das wird jetzt...

00:09:31: Wo ich auch schon war.

00:09:32: Zu kompliziert

00:09:33: wird das, hoffentlich jetzt nicht, aber... Es ist

00:09:35: halt an der Grenze.

00:09:36: Drei Länder quasi.

00:09:37: Genau.

00:09:38: Und die Region Gulu, von der wir jetzt gerade sprechen, ist da auch ausgewählt worden, weil gerade diese Region eben durch diesen Jahrzehntelang-Bügelkrieg bis heute zurückgeworfen wurde und bis heute damit kämpft, gewisse Dinge auch immer noch aufholen muss, unter anderem Stromversorgung, Licht, Strom

00:09:58: zu haben.

00:09:58: Es ist aber auch so naheliegend.

00:10:00: Wenn man mal in dieser Region war, dann weiß man, dass da die Sonne ganz schön oft scheint.

00:10:04: Ja, stimmt.

00:10:06: Warum sollte man diese Energie nicht nutzen?

00:10:08: Das hätte man ja mal früher drauf kommen

00:10:09: können.

00:10:10: Genau, das ist eben jetzt der Ansatz zu sagen, mit dieser Initiative wollen wir gezielt nochmal auswählen, Einrichtungen wie zum Beispiel Krankenhäuser, Schulen, andere Gebäude, die mit Solaranlagen versorgen, Solarpanelen versorgen, um denen eine bessere Energieversorgung zu geben.

00:10:27: Ja, wie du sagst, die Idee ist jetzt nicht so neu.

00:10:29: Das wurde natürlich auch schon immer mal gemacht und auch versucht.

00:10:34: Leider stellt man fest, es ist eben jetzt auch eine Erkenntnis aus diesem Projekt.

00:10:38: Es gibt natürlich viele Gebäude, viele Schulen, die schon Solarpaneele haben, so nahe Zellen irgendwo haben.

00:10:45: Aber da ist entweder das Problem, die muss man immer sehr sehr pfleglich reinigen und das ist eben in einer Region, wie dort sehr schwierig mit einem feinen Staub und Sand, der so aus der Halbwüste kommt.

00:10:57: Wenn man da nicht wirklich regelmäßig immer die Solarpanile reinigt und zwar so, dass die nicht verkratzen und beschädigt werden, dann hat man ganz, ganz schnell einfach eine richtig dicke Staub- und Sandschicht drauf.

00:11:09: und

00:11:09: das Ergebnis... Dann kommt keine Sonne mehr durch.

00:11:11: Richtig, so viel Sonne, da scheinen Mark plötzlich...

00:11:14: Um mit der Maus zu sprechen, klingt einfach, ist es aber nicht.

00:11:17: Ja, und das kann man so leicht dahin sagen, aber das liegt dann einfach auch daran, das muss ein Wissen da sein.

00:11:25: Also sehr viele Leute... Die sind dort gute Elektriker, aber die Solartechnik ist halt nochmal eine andere.

00:11:31: Also oft wurde es dann so gemacht, okay, dann werden Solarzellen irgendwo hingespendet, die werden da installiert.

00:11:38: Freut euch drüber, wird vielleicht auch feierlich eingeweiht und dann wissen aber nur zwei Leute... wie es geht.

00:11:44: Dass man da überhaupt was tun muss.

00:11:45: Also bei uns macht man sich die Dinge aufs Dach und dann, fünf, zwanzig Jahre später wieder runter, oder?

00:11:51: Richtig, also ich kenne mich da ja auch nicht aus.

00:11:53: Also deswegen sage ich auch, also das würde mir genauso gehen.

00:11:57: Ich würde mich da vielleicht drüber freuen, aber wenn da was kaputt ist, dann rufe ich irgendwen an.

00:12:01: Der kommt dann und repariert da was, ob der das dann richtig macht oder nicht.

00:12:05: Vertraue ich erst mal drauf.

00:12:06: und wir sind da eben mitgegangen mit einigen Projektverantwortlichen.

00:12:11: Die gerade dabei waren zu schauen, wie ist denn da der Bedarf, wie ist der Bestand, wo muss man was Neues installieren.

00:12:17: Und da gab es eben alle Typen.

00:12:19: Also es gab Schulen, die hatten bisher kein einziges Licht, der ist sobald dunkel wurde, Schicht im Schacht sozusagen.

00:12:28: Ist da um sechs Uhr abends dann wirklich, das schaltet jemand die Sonne aus, so plöpp weg.

00:12:32: Und die hatten aber... Kinder, die von weit her kamen, die nicht mehr nach Hause gehen konnten, weil der Weg nach Hause viel zu weit war.

00:12:40: Die haben also in der Schule, in einem Nebengebäude, hatten die ein Bett oder eine Matration, haben da übernachtet.

00:12:45: Aber sobald es dunkel ist, konnten die keine Hausaufgaben mehr machen oder die konnten eben nicht mehr sich vorbereiten aufs Examen und wie auch immer.

00:12:53: Da ist eben jetzt die Hoffnung, wenn die Licht kriegen, können die mit einem Schlag eben sofort ihre Lage verbessern und in der Schule erfolgreich sein.

00:13:00: Was

00:13:00: ist das für ein minimaler Aufwand?

00:13:04: Also du brauchst wahrscheinlich so einen Quadratmeter, um so einen Raum wirklich zu erleuchten.

00:13:09: Also und das macht in der Lebensqualität so einen riesen Unterschied.

00:13:14: Wobei,

00:13:15: nachts halten die Sonne nicht.

00:13:16: Du brauchst Batterien.

00:13:17: Ja genau, das ist eben auch ein Thema.

00:13:18: Also du musstest schauen, dass die in die Batterie geht und sozusagen als Speicher da ist.

00:13:24: Die Energie sag ich jetzt für so eine Armateurhaft.

00:13:27: Genau,

00:13:27: Batterie macht

00:13:28: Sinn.

00:13:29: Zugehörigen Batterien, die müssen aber auch richtig angeschlossen sein, die müssen auch an dem Ort sein, wo eben kein Staub, die beschädigt oder wenn es eben mal schlagartig regnet, plötzlich alles kaputt wird und so weiter.

00:13:42: Es ist ja wirklich auch extreme Erwetterverhältnisse oft in so einer Region.

00:13:47: Es muss diebstahlsicher sein, es sind auch Wertgegenstände, es sind teure Dinge, die können auch schnell gestohlen werden.

00:13:53: Und die sind übrigens auch windanfällig.

00:13:56: Ja.

00:13:56: So, oder?

00:13:57: Ja, tatsächlich.

00:13:58: Also, wenn da eine Böte und... Also, wir müssen gut verankert sein.

00:14:01: Genau.

00:14:01: Das

00:14:02: habe ich hier jetzt in München gelernt.

00:14:04: Ja, stimmt.

00:14:05: Eben.

00:14:05: Also, die müssen dann... Manchmal sind die auf dem Dach, manchmal sind die aber auch in der Mitte von einem Schulhof zum Beispiel, von einem Gitter umgeben und sind so Panäle, die so schräg gestellt werden können wir ja auch, so diese Felder sozusagen.

00:14:19: Naja, das Gleiche siehst du dann da aber auch in der Klinik zum Beispiel.

00:14:23: Wenn's da dunkel wird und da kommt ein Notfall rein und die haben nicht genug Licht.

00:14:27: Es ist ein Problem, aber die haben vielleicht auch nicht genug Strom, um Gerätschaften zu schließen, was bei uns selbstverständlich ist.

00:14:37: Was wir denken, wir gehen ins Krankenhaus und da wird irgendwie alles Mögliche, wird gemessen, gepumpt und...

00:14:42: Ich soll grad sagen, dass im Krankenhaus sind's ja nicht nur... die Glühbirnen von der Decke, sondern da gibt es dann noch eine ganze Menge anderer Dinge, für die man auch Strom braucht.

00:14:53: Ja, oder?

00:14:53: Beratenmuskelräte

00:14:54: oder sowas.

00:14:55: Denk mal auch nur einfach dran.

00:14:57: Viele Menschen dort haben auch funktionierende Handys und Smartphones, die man aber aufladen muss.

00:15:02: Dann kannst du jetzt natürlich sagen, habe ich erst auch so gedacht, ist das jetzt das Wichtigste, das Telefon laden zu können, bis die dir dann erklären, okay, das Telefon hat aber auch eine Taschenlampe.

00:15:13: Wenn wir nicht genug Licht haben, nämlich die her.

00:15:16: Oder das Handy ist auch wichtig, um eben jemand anzurufen.

00:15:20: Also wenn jetzt ein Notfall reinkommen, vielleicht die Familie zu verständigen.

00:15:24: Oder wenn ein Medikament nicht da ist und es wird dringend gebraucht, im nächsten Dorf jemand anzurufen, der das vielleicht hat oder der vielleicht weiß, wo es es gibt.

00:15:33: In solchen abgelegenen Regionen gibt es keinen Festnetz-Telefon, da ist das Handy die einzige Quelle, um schnell Hilfe herbeizuholen.

00:15:39: Und wenn dann gerade eben der Akkus treigt und nicht aufgeladen werden kann, weil kein Strom da ist.

00:15:44: Es ist auch ein Problem.

00:15:45: Das habe ich mal irgendwo in einem ganz anderen Zusammenhang gehört, dass die Erfindung des Handys im Prinzip die Entwicklung auf dem ganzen Kontinent unglaublich vorangebracht hat, weil Kommunikation jetzt viel leichter möglich ist als zu Festnetzzeiten.

00:15:58: Ja, also bis hin zu... bis in

00:16:00: die letzten Gegenden, dass

00:16:01: man Geld transferieren kann über das Handy, dass man... ja.

00:16:05: Also von daher, dieses Handy als Luxusobjekt stimmt ja einfach nicht.

00:16:08: Es ist ein Riesenschritt in der Entwicklung.

00:16:11: Ich habe es ja erlebt.

00:16:12: Ich habe in Lodwa, nicht in Lodwa, sondern am Tukana See gestanden und habe einen WhatsApp-Call, Videocall gemacht, um meinen Männern daheim zu zeigen, wo ich bin.

00:16:24: Das hat funktioniert.

00:16:26: Wirklich in der Gegend von der Verreden, nur an der anderen Seite der Grenze.

00:16:30: Ja, du musst es nicht an der Telefonzelle gehen.

00:16:34: Und musst keine zwanzig Fennig einwerfen.

00:16:37: Das war Wahnsinn.

00:16:38: Wahrscheinlich

00:16:38: stabilere Verbindung als wenn du hier den Nachbarn rußst.

00:16:41: Das war

00:16:42: begeistert.

00:16:43: Also was das eben für eine Region dann auch bedeutet, du hast diesen kleinen Computer, du hast eine Taschenlampe, du kannst aber auch dich mit allen möglichen Experten verständigen, wenn du es brauchst.

00:16:52: Also ich verstehe das voll, dass das Handy in einem Krankenhaus total wichtig ist.

00:16:58: Ja.

00:16:59: Er setzt die ganze Software da an.

00:17:01: Wir sind dann eben im Blick auf eine Berichterstattung noch mal abends gewesen in so einer kleinen von der Kirche betriebenen Krankenstation.

00:17:11: Und dann ist es natürlich so, dass das nicht ein Massenbetrieb ist.

00:17:14: Das sind zwei, drei Gebäude und dann sind auch gar nicht so viele Patienten da.

00:17:19: Aber natürlich dauert es nicht lange, bis jemand kommt.

00:17:22: So Kinder warten mit ihrer Geburt, weil es uns auch nicht darauf durch den Sonn aufgeht.

00:17:26: Genau das ist ja oft genau das Hauptding, dass eben schwangere Frauen kommen und die Geburt als solche muss möglichst sicher, soll möglichst sicher ablaufen und das ist eben gut, wenn das bei Licht geht, aber auch mit Strom oder eben was wir gesehen haben.

00:17:42: Malaria ist dort eine verbreitete Krankheit gerade unter Kindern und die Kammer aber in Griff kriegen, wenn man halt regelmäßig ... zum Beispiel Medikamente gibt oder Infusionen setzt und dann haben die beiden Krankenschwestern da bei einem Jungen einfach verzweifelt versucht, im Arm da die Ader zu finden und die eine hat mit der Handytaschenlampe geleuchtet.

00:18:02: und der Junge war natürlich panisch und hat geschrien, weil er Angst hatte, wer wusste nicht so genau, was da passiert, da kam die noch mit einer Nadel.

00:18:10: Aber er hat die Nadel zum Glück auch nicht nicht

00:18:11: gesehen.

00:18:13: Das ist auch gut gegangen, aber man hat halt sofort wirklich gesehen, wie einfach der tägliche Bedarf da ist.

00:18:20: Das heißt, da gibt es jetzt eben diese Initiative, die versucht, das da zu etablieren, so dass es auch wirklich läuft.

00:18:28: Also nicht nur installieren, sondern auch warten.

00:18:31: Ja, das ist eben...

00:18:32: Leute vor Ort ausbilden, die das dann auch können.

00:18:35: Genau,

00:18:35: genau.

00:18:36: Das ist ja so ein Ansatz von verschiedenen Ebenen her gedacht.

00:18:40: soll eben auch sich beziehen auf den Kampf gegen Klimawandel, erneuerbare Energien auch etablieren.

00:18:47: In solchen Ländern, deshalb ist es auch breit angelegt, verschiedene Organisationen sind beteiligt, bis hin zu einer ganz prominenten Organisation, prominenter Name, Arnold Schwarzenegger.

00:18:57: Genau,

00:18:58: ich habe auch auf die Website geschaut.

00:19:00: Ja, also der hat einen eigenen Stiftung.

00:19:02: Schwarzenegger

00:19:03: Climate Initiative.

00:19:06: Also die Klimainitiative von Herrn Schwarzenegger?

00:19:08: Richtig,

00:19:09: der hat sich ja schon als Gouverneur von Kalifornien auch oft geäußert in dem Bereich, dass der Kampf gegen die Folgen des Klimawandels wichtig ist, obwohl er die republikanische Partei vertreten hat, die da eher skeptisch ist oft in manchen Bereichen, aber bei ihm war das nicht so und hat jetzt auch vor kurzem erst in Rom den Papst getroffen, weil er gesprochen hat auf einer Konferenz zu zehn Jahre Laudato Si, also diese Wegweisende Enzyklika haben wir schon behandelt, auch mal hier im Podcast von Papst Franziskus, der sich eben auch nochmal ausgesprochen hat für die Bewahrung der Schöpfung.

00:19:45: Deswegen passt es sehr gut zusammen, dass wir beteiligt sind an einer Initiative, die Solarenergie in Ostafrika nach vorne bringen will und wir freuen uns, dass auch Arnold Schwarzenegger mit seiner Foundation etwas Action hineinbringt.

00:20:01: Aber auch andere katholische Hilfswerke sind dann beteiligt.

00:20:03: Also es ist richtig großer Zusammenschluss, scheinbar.

00:20:06: Also auch Caritas ist dabei.

00:20:08: Die Sternsinger.

00:20:10: Ja, also die drei Königsaktion aus Kenia, sage ich, Entschuldigung.

00:20:15: Die drei Königsaktion aus Österreich.

00:20:18: Aus Schwarzeneggerland.

00:20:19: Genau.

00:20:20: Und wir sind auch dabei.

00:20:21: Deswegen hatten wir die Gelegenheit, dorthin zu schauen und es war sehr, sehr interessant.

00:20:26: eben auch zu sehen, nicht nur, wie ich sage, diese Thematik, neue Energie, also Elektrizität und so weiter, Stromlicht zu bringen, sondern eben auch im übertragenen Sinne, neue Energie für eine Region, die so gezeichnet ist von diesen schlimmen Ereignissen.

00:20:43: Weil wir ja dann auch gesehen haben, einer der Projektverantwortlichen, Barnabas Oloya, Elektroingenieur Ende zwanzig, also ich glaube ich, oder neunundzwanzig Jahre alt, wo ich dann gemerkt habe oder ich mal so überlegt habe im Gespräch.

00:20:59: Wie lange ist es jetzt her, dass dieser Bürgerkrieg war?

00:21:01: Wie lange ist es her, dass wir damals in der Gegend waren?

00:21:05: Natürlich sind wir im Gespräch mal draufgekommen.

00:21:07: Wie ist es bei dir so gewesen?

00:21:08: Und der war zum Glück nicht Kindersoldat, musste der nicht.

00:21:12: Werden aber auch nur deswegen vielleicht, weil seine Eltern rechtzeitig ihn und seine Geschwister in Sicherheit gebracht haben.

00:21:19: Damals gab es nämlich von der Kirche Programme die den Kindern aus Dörfern ermöglicht haben, zu übernachten.

00:21:25: Also auf dem Kirchengelände in der Stadt, besonders.

00:21:29: Das ist wirklich

00:21:30: beschützt in so einer Art Burg.

00:21:32: Ja, das waren diese, ich hab damals auch Night-Commuter, Nachtpendler oder Night-Walker wurden die genannt.

00:21:37: Also die sind immer abends, bevor es dunkel wurde, sind die von den Dörfern in die Stadt und haben sich da ihr Nachtlager aufgeschlagen, haben da zu Essen bekommen und am nächsten Morgen sind die wieder zurück zu ihren Eltern.

00:21:49: Und da hat der erzählt, da war der auch dabei.

00:21:51: Und genauso wusste der auch zu erzählen, dass viele von seinen Freunden oder manche von seinen Freunden, bei denen die hatten das Glück eben nicht, also die sind tatsächlich entführt worden und manche sind auch nicht mehr zurückgekommen, andere sind irgendwie schwer gezeichnet wieder da.

00:22:06: Ja, und das fand ich schon sehr bewegend auch.

00:22:10: Und der ist heute nochmal was?

00:22:12: Der ist jetzt in dieser Solarinitiative der zuständige Verantwortliche, also es ist praktisch... In der Dietschese Gulu gibt es einen Ingenieur, das ist eben er, Barnabas, Urleuer und in der Dietschese Lothwa gibt es einen anderen, die heißen Energy Officer, also der Energiebeauftragte des Pistums, das gibt es auch hier in Deutschland.

00:22:30: Das muss man nochmal vielleicht ganz deutlich sagen, das ist eine Kirchliche Initiative, eine rein Kirchliche Initiative, die kirchliche Einrichtungen mit so einer Energie ausstattet oder... Richtig.

00:22:40: wie hilft die vorhandene Solarenergie zu warten?

00:22:44: Also zum Beispiel Schulen, die von der Kirche geleitet oder getragen werden oder eben Krankenhäuser.

00:22:50: Das heißt dort Health Station oder Health Unit, Gesundheitseinrichtung.

00:22:54: Das ist einfach kleiner als eine Klinik, genau.

00:22:57: Und ich habe

00:22:57: mir so ein paar Zahlen von der Website auch runter kopiert.

00:23:02: Also, sechzig Prozent der Gesundheitseinrichtungen in Sub-Saharan-Afrika haben keinen Zugang zu einer zuverlässigen Energieversorgung.

00:23:10: Und katholische Diözesen betreiben in Uganda und Kenia über siebenhundertfünfzig Gesundheits- und zwölftausend Bildungseinrichtungen.

00:23:18: Also das ist jetzt nicht so irgendwie, da machen wir mal irgendwie drei Schulen, sondern das ist eine richtig große Geschichte.

00:23:24: Ja, ganz genau.

00:23:25: Und natürlich ist das jetzt hier in der Region auch ein Anfang, also dass man erstmal ermittelt hat, wo ist der größte Bedarf und welche Einrichtungen sollten als erstes profitieren.

00:23:34: und dann hängt es davon ab, wie viel Unterstützung gibt es?

00:23:37: Ja.

00:23:38: Also wie viele Gelder kann man dafür auch bekommen?

00:23:41: Wir wissen ja heutzutage ist, die Mode ist es nicht unbedingt zu sagen, wir tun uns international zusammen und helfen Menschen in Uganda dabei mit neuer Energie nach vorne zu kommen.

00:23:53: Heutzutage heißt es America First und wir sind First und die sind First.

00:23:58: Leider, aber ich habe die Hoffnung, dass sich das auch mal wieder ändert und wieder mehr solche Kooperationen gemacht werden können.

00:24:04: Noch ein paar Zahlen?

00:24:05: Gerne.

00:24:06: Ich

00:24:06: liebe so Statistiksachen.

00:24:08: Also, sechzig Prozent der Orte, wo sich Solarenergie so richtig rentiert, liegen in Afrika.

00:24:13: Aber nur ein Prozent aller Solaranlagen gibt es dort.

00:24:16: Das fand ich eine ganz interessante Zahl, also was da noch alles möglich ist, wenn man da einfach ein paar Sona-Panele dahin nicht nur dahin baut, sondern sie auch pflegen lässt.

00:24:27: Und diese Solarplatsche, die wollen fünfzig neue Solaranlagen.

00:24:33: Subventionieren, also dafür braucht es dann einfach Geld, dafür sammeln sie, aber eben auch reparieren und modernisieren von zweihundertfünfzig bestehenden Solaranlagen und damit eben die Grundversorgung für unzählige Menschen verbessern.

00:24:46: Ich finde, das sind schon eindrückliche Zahlen.

00:24:49: Sehr gut, ja.

00:24:50: Und ich kann mich auch erinnern, damals schon in dieser ersten Uganda-Reise haben wir es auch schon gesehen, kleine Solarzellen, die die Menschen nur so haben.

00:24:59: Hoseingang hatten und nur um damals auch schon Handys zu laden, es waren noch keine Smartphones, aber Nokia Handys oder eben eine Taschenlampe oder eine Batterie für eine Taschenlampe oder eine Glühbirne, entschalten zu können.

00:25:12: Also es ist schon viel versprechen.

00:25:14: Das hat seine Fallstrücke und Schwierigkeiten, wie ich sage, Klimabedingungen, Wetterextreme.

00:25:19: Man muss einfach auch geschult und trainiert sein.

00:25:22: Man muss ein Verständnis dafür haben.

00:25:24: Es gibt auch ganz kurile Hindernisse, z.B.

00:25:27: in solchen Regionen.

00:25:29: Wir haben das dort gesehen.

00:25:31: Es gibt leider auch das Problem, wenn eine Schule Strom und Licht bekommt.

00:25:38: Da gab es den Fall, dass dann nur eine Person immer den Schlüssel hatte, um den Raum aufzusperren, wo man die Sicherung für den Strom angeschaltet hat.

00:25:49: Das war, glaube ich, der Direktor von der Schule.

00:25:51: Haben wir jetzt nicht persönlich getroffen, aber es wurde uns halt so erzählt.

00:25:55: Der wollte sicher gehen, dass nur wenn er da ist, geht das Licht an.

00:25:59: Weil er wollte so wichtig eben sein.

00:26:01: Er hatte seine eigene Wichtigkeit, sein Status da abgeleitet.

00:26:05: Er war derjenige, der den

00:26:07: Licht gebracht hat.

00:26:08: Erleuchtung bringt.

00:26:09: Als der dann eben den Job gewechselt hat, ist er mit dem Schlüssel verschwunden und dann wusste niemand mehr, wie kann wir jetzt hier das Licht anmachen.

00:26:18: Relativ leicht kannst du Abhilfe schaffen in dem Fall, weil du musst nur einfach den Raum wieder aufsperren und es denen zeigen.

00:26:24: Aber man sieht daran, welche

00:26:26: Schwierigkeiten, welche

00:26:28: Schwierigkeiten es manchmal haben kann.

00:26:29: Ja, persönliche Befindlichkeiten, aber vielleicht auch... bestreben, auch selber voranzukommen, auch ein Status zu erlangen, um besseren Job zu bekommen, wie auch immer.

00:26:39: Hat das geklappt?

00:26:40: Hat man, haben die euch das auch erzählt?

00:26:42: Also, ja, ist ja dann weg gewesen an einem anderen Job.

00:26:44: War der nächste Job besser?

00:26:46: Weiß ich nicht.

00:26:46: Ich hoffe es in dem Fall nicht, weil er natürlich so aus egoistischen Motiven gehandelt hat.

00:26:51: Aber man darf das auch nicht fallgemeinern, aber ist es mir als Anekdote schon versend geblieben, mit welchem

00:26:57: man da zu kämpfen

00:26:58: hat?

00:26:59: Genau, das ist eben so so... Banalitäten scheitern kann und da brauchst du halt wirklich Leute, die sich auskennen, die in Zweifelsfall so einen Raum mal aufbrechen.

00:27:08: Ja

00:27:08: oder einfach, dass man sagt, es kommt uns allen, zu gutes hilft uns allen, wenn wir hier auf dieses Projekt gut aufpassen, auch auf diese Anlage gut aufpassen, gut achtgeben, dass sie eben regelmäßig auch, wie gesagt, gepflegt und gewartet wird und so weiter.

00:27:24: Es ist dann so gedacht, dass diese Solar-Office, das heißen Sie, oder?

00:27:28: Energy-Office.

00:27:28: Energy-Office,

00:27:29: dass die dann halt von Einrichtung zu Einrichtung gehen und mal gucken, wie es da aussieht und gucken, was dann wieder repariert werden muss.

00:27:35: Ja, genau.

00:27:36: Also da ist...

00:27:37: Und andere Leute machen aber den Sand runter.

00:27:40: Ja, im Idealfall sollte dann jede Schule, sollte da ein Team haben, die dann eben regelmäßig selber das pflegen oder eben zumindest wissen, wenn was kaputt ist, bei wem sie Hilfe bekommen oder bei wem sie nachfragen, was sie jetzt damit tun.

00:27:53: Also sozusagen der... Service, Kunden-Service.

00:27:57: Aber man weiß auch von uns, die Hotline ist heute auch nicht immer zuverlässig.

00:28:02: Wenn

00:28:02: das Handy geladen ist, vielleicht schon.

00:28:04: Ja, richtig,

00:28:05: richtig.

00:28:06: Wo es nützt, sich der Kreis wieder schließt.

00:28:08: Aber auf jeden Fall eine schöne Geschichte, die zeigt, dass vieles mit relativ einfachen Mitteln vorangehen kann.

00:28:16: Ja.

00:28:17: Wenn es Leute gibt, die sich auskennen.

00:28:19: Ja.

00:28:20: Schöne Geschichte.

00:28:22: Danke dafür.

00:28:23: Gerne.

00:28:24: Das war die Reisewarnung im November.

00:28:27: Im Dezember habt ihr was ganz, ganz spannendes und ungewöhnliches vorhin in der Reisewarnung.

00:28:34: Es ist allein schon ungewöhnlich, dass wir schon wissen.

00:28:36: Das stimmt, ja.

00:28:37: Das war in den letzten Monaten oft nicht so.

00:28:40: Richtig.

00:28:41: Und wir haben uns was Besonderes ausgedacht.

00:28:45: Wir wollen nämlich eine Reisewarnungsfolge oder zwei euch anbieten, die uns gar nicht so weit wegführt.

00:28:51: Geografisch, nämlich... Nach Bayern?

00:28:54: Ah ja, ist da eine Reisewarnung.

00:28:56: Die können wir jetzt hiermit aussprechen oder in der nächsten Folge im Dezember.

00:29:01: Aber vielleicht führt sie uns zeitlich ein bisschen weiter weg, nämlich in die Geschichte, weil wir als Missio doch immer sagen, wir sind gegründet von König Ludwig, dem Ersten von Bayern.

00:29:10: Und das sagen wir nicht nur so, sondern das war auch so, und das war auch so, und das war auch so, und das war auch so, und das war auch so, und das war auch so, und das war auch so, und das war auch so, und das war auch so, und

00:29:15: das war auch so, und das war auch so, und

00:29:16: das war auch so, und das war auch so, und das war auch so, und das war auch so, und das war auch so, und das war auch so, und das war auch so, und das war auch so, und das war auch so, und das war auch so, und das war auch so, und das war auch so, und Aber wir eigentlich auch immer mal wieder feststellen, so ganz genau weiß man eigentlich gar nicht, wer dieser Ludwig war.

00:29:27: Man weiß, es gab den Ludwig II.

00:29:30: mit den Schlössern, der Schwanstein und so weiter.

00:29:33: Aber wer war jetzt noch mal der erste?

00:29:35: War das eigentlich der Vater?

00:29:37: Eben, weiß man auch nicht so genau.

00:29:39: Ich meine gut, das ist... nein, das führt jetzt so weit weg, wenn ich sage, das wissen viele Väter nicht.

00:29:44: Nein, das meine ich nicht.

00:29:45: Es weiß aber nicht jeder, in dem Fall war es nicht.

00:29:48: Aber wie genau die... Verhältnisse, Verwandtschaftsverhältnisse so in der Zeit im Jahrhundert waren, also wer ist da auf wen gefolgt?

00:29:56: in der Linie, das weiß man nicht so genau.

00:29:59: Man hat es nicht so auf dem Schirm,

00:30:00: also Wissenschaftlerwissens.

00:30:02: Vielleicht weiß man noch, das war das nicht der mit der Lola Montes-Affäre, mit der Tänzerin, weshalb der zurücktreten musste.

00:30:10: Okay.

00:30:11: Ja, also ich bin da komplett lost, aber ich bin ja auch hier nicht aufgewachsen.

00:30:14: Genau, und deswegen haben wir gedacht, da reden wir mal drüber.

00:30:17: Damit

00:30:18: ich es auch endlich weiß.

00:30:19: Ja, und ich denke mir vielleicht interessiert das auch die einen oder anderen von unseren Hörerinnen und Hörern und weil wir hier schon

00:30:25: so... Was hat der mit euch zu tun?

00:30:26: Also ich meine, das war ein König und was macht der mit Mission?

00:30:29: Genau, warum hat der eine Organisation wie die unsere gegründet und gefördert?

00:30:35: auch?

00:30:35: Und wieso

00:30:35: heißt ihr jetzt nicht mehr so?

00:30:37: Ja.

00:30:38: Und deswegen haben wir gedacht, laden wir jemand ein, der sich gut auskennt damit.

00:30:42: Okay.

00:30:43: Nämlich nicht nur irgendjemand, sondern wohl die führende Expertin heutzutage für diese Zeit und mit König Ludwig I., die hat gerade eine neue Biografie über ihn geschrieben und veröffentlicht.

00:30:55: Marita Kraus, Professorin an der Universität in Augsburg.

00:31:00: Und sie wird hier herkommen und erzählen.

00:31:05: Und ihr helft mir.

00:31:06: aber, irgendjemand von euch kommt dazu, weil ich kenne mich doch überhaupt nicht aus, da stelle ich ja nur dumme Fragen.

00:31:13: Und nicht nur deswegen haben wir gedacht, wäre es gut, wenn von uns jemand dazukommt, sondern weil wir ja, wie wir schon öfter gesagt haben, bis heute mit den Nachkommen von König Ludwig zusammenarbeiten, Prinz Ludwig von Bayern.

00:31:25: Heutzutage ist unser geschätzter Partner in einigen Initiativen.

00:31:31: Einige hast du schon gesehen am Tokana See in Kenia und es gibt auch inzwischen weitere Pläne, die wir da so haben.

00:31:38: Gerade jetzt, während wir sprechen, ist eine kleine Gruppe auf dem Weg dorthin.

00:31:42: Barbara Brüstler ist dabei, Monsignore Huber auch.

00:31:46: Und wir hoffen, dass die, wenn die zurückkommen, viel zu erzählen haben.

00:31:51: Und das könnte sich doch ganz gut ergänzen, denke ich.

00:31:54: Also einer von den beiden, ein Näh von den beiden wird auch dabei sein.

00:31:59: Zumindest das wird noch eine Überraschung.

00:32:02: Das ist gut.

00:32:03: Ich werde mich auf jeden Fall ein bisschen einlesen, damit ich nicht komplett blank dastehe.

00:32:08: Und weißt du, was ich mir noch gedacht habe, wenn wir das jetzt schon so ankündigen, falls der eine oder die andere auch was wissen möchte über König Ludwig von Bayern, könnte man doch eigentlich uns schon Fragen schicken, die du dann stellen kannst an die Professorinnen

00:32:21: und Experten.

00:32:21: Sehr gerne, sehr gerne.

00:32:23: Oder?

00:32:24: Großartig an.

00:32:25: Nämlich, wie heißt unsere Mailadresse?

00:32:27: Ich würde die E-Mail-Adresse reisewarnung.atmissue.de verwenden,

00:32:31: die natürlich auch noch mal in den Shownutz steht.

00:32:34: Und damit erreichte er uns auf direkten Wege.

00:32:36: Vielleicht wisst ihr was dazu oder wollt auch was wissen.

00:32:39: Warum war König Ludwig der Gründer des Ludwig-Missionsvereins?

00:32:43: Was hat ihn da bewogen?

00:32:45: Was ist sonst so sein Vermächtnis?

00:32:48: Es gab jetzt auch diese große, große Ausstellung im Haus der bayerischen Geschichte in Regensburg oder die gibt's sogar noch, kann man auch empfehlen.

00:32:55: Über König Ludwig, den ersten mit dem Titel Bayerns größter König, glaube ich, heißt es, Fragezeichen.

00:33:02: Und beleuchtet genau diese Fragestellung aus verschiedenen Blickwinkeln, ist auch sehr interessant.

00:33:08: Vielleicht habt ihr die ja schon angeschaut und habt daraus auch noch eine Frage abgeleitet, immerher damit.

00:33:13: Ja, es würde mir sehr helfen.

00:33:16: Ich mache mich aber auch noch ein bisschen schlau.

00:33:18: Sehr gut.

00:33:19: Darauf freue ich mich.

00:33:20: Bis dahin.

00:33:22: Verabschiedung wir uns mal wieder.

00:33:23: Ich sag wieder, tschüss, bis zum nächsten Mal.

00:33:25: Ich sag auch vielen Dank, bitte macht Werbung für die Reisewarnung, bitte bleibt Missio München treu und sagt es weiter oder sagt es uns.

00:33:35: Christian selber sagt tschau, bis zum nächsten Mal.

00:33:37: Bis dann, tschüss.

00:33:39: Das war

00:33:40: Reisewarnung

00:33:41: mit Missio

00:33:41: München unterwegs

00:33:42: in Afrika, Asien und Ozeanien.

00:33:45: Ein Podcast von

00:33:46: Missio München

00:33:46: produziert vom Katholischen Medienhaus St.

00:33:48: Michael's Bund.

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