Burkina Faso: Bewaffneter Begleitschutz und ein neues Labor für 500 Schülerinnen
Shownotes
missio-Präsident Monsignore Wolfang Huber hat eine Mädchenschule besucht und dort den Grundstein für ein naturwissenschaftliches Labor gelegt. Auf der Reise dorthin hatte er teilweise bewaffneten Begleitschutz. Den Menschen vor Ort hat sein Besuch gezeigt, dass sie nicht vergessen sind und er hat ihnen versprochen, allen von der Lage im Land zu berichten. Das tut er, unter anderem in dieser Folge. Mit im Studio ist missio-Redakteur Christian Selbherr, der das Land ebenfalls von verschiedenen Reisen kennt.
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00:00:04: Reisewarnung mit Missio München unterwegs in Afrika, Asien und Ozeanien.
00:00:12: Und da sind wir wieder mit der zweiten Folge im Januar im Studio.
00:00:16: Es sind Missio Präsident Monsignore Wolfgang Huber.
00:00:19: Grüß Gott.
00:00:19: Grüß Gott zusammen.
00:00:21: Und Missio Redakteur Christian Selberg.
00:00:23: Ja, hallo.
00:00:23: Wie geht's euch im neuen Jahr?
00:00:24: Herzlich willkommen.
00:00:26: Und wieder ist Burkina Faso unser Reiseziel.
00:00:30: Christian, du warst dreimal dort, zwei-tausend-dreilzehn, zwei-tausend-sechzehn und zwei-tausend-zwanzig.
00:00:36: Und sie, Monsignore, waren auch mehrfach dort, aber vor allem waren sie im vergangenen November zuletzt dort.
00:00:43: Das ist eben die letzte frische Begebenheit.
00:00:47: Und zwei-tausend-sebzehn war das mal vorher, glaube ich, für
00:00:49: mich.
00:00:49: Zwei-tausend-sebzehn und zwei-tausend-sechzehn auch zu einem großen Kongress, wo hundert Jahre ... Kartikäsen-Schule, die damals eben von den weißen Vätern als das Modell für christliches Leben in Burkina Faso gegründet worden sind.
00:01:05: Und da waren über sechshundert Kartikistinnen und Kartikisten dann zugegen, wo wir dann einen Großkongress gehabt haben.
00:01:12: Da hat es fuchtsig Grad gehabt, wenn
00:01:14: ich hab.
00:01:14: Wow!
00:01:16: Genau das Richtige für mich.
00:01:17: Wahnsinn.
00:01:18: Und jetzt waren's?
00:01:19: Vierundreißig.
00:01:20: Also, es war ganz angenehm.
00:01:21: Kuschelig.
00:01:22: Ja, genau.
00:01:23: In der letzten Folge haben wir festgestellt, dass sich das Land im Prinzip von Reise zu Reise verändert hat, bis hin zu dieser Situation heute, die wir in der letzten Folge geschildert haben, die von Unsicherheit und islamistischen Überfällen geprägt ist.
00:01:37: Und wir hatten geendet mit drei Stichwörtern zu ihrer Reise in November und Christian hat auch noch drei Stichwörter in die Runde geworfen.
00:01:47: Wollen wir die nochmal wiederholen?
00:01:48: Ja, wir haben die jetzt zwei Wochen lang durchgemischt und nochmal ausgewürfelt.
00:01:53: Und welche hatten wir?
00:01:54: Erinnert ihr euch noch dran, es ging um die Grundsteinlegungen vielleicht sogar.
00:02:00: Militärischer Begleitschutz Thomas Sankara und... Eigentlich schwingt bei mir immer noch das Wort Goldminen nach.
00:02:06: Das haben wir, glaube ich, auch noch nicht genau genug erklärt.
00:02:08: Das
00:02:08: hatten wir nicht als Begriff, aber das erklärst du gerne gleich noch mal.
00:02:12: Genau.
00:02:12: Wenn es um die Region geht, in der Sie waren, ist das nämlich noch mal ganz wichtig, weil Sie gesagt haben letztes Mal, da konnten Sie nicht hin.
00:02:18: Das war zu gefährlich.
00:02:19: Da müsste man, glaube ich, noch mal beschreiben, warum da die Leute nach Gold suchen und so weiter.
00:02:24: Und ich hatte noch angefügt selbstbewusste junge Frauen.
00:02:27: Und zwar ganz schön viele.
00:02:29: Ja.
00:02:29: Inzwischen.
00:02:30: Also mittlerweile waren das beim Treffen so eine Runde von über dreißig jungen Damen, die dort alle studieren und ihr Leben und auch die Ausbildung in die Hand nehmen und sagen, wir wollen für unser Land was tun, auch jenseits vom Mainstream.
00:02:45: Fand ich ganz spannend und interessant.
00:02:47: So, jetzt sind wir schon mittendrin und ich glaube, es wird fürchterlich kompliziert, wenn wir jetzt nicht endlich entfernen, wo sie hingefahren sind.
00:02:54: Weil... Ich habe ja auch mal so ein bisschen in den Reisewarnungen des Auswärtigen Amts gestöbert und da gibt es ja tatsächlich eine Reisewarnung, das hat mir in der letzten Folge schon gesagt.
00:03:04: Man sollte, steht da zum Beispiel überhaupt nicht aus Ouagadougou und Bobo Dialaso rausfahren, das sind die beiden großen Städte, und dann steht da, führen Sie unausweichliche Reisen über Land ausschließlich am Tag mit bewaffneter Eskorte und nach Anmeldung bei der Polizei und oder Gendarmerie durch.
00:03:25: Sie waren in Fadern-Gurma und das liegt im Osten des Landes.
00:03:29: Hatten Sie eine bewaffnete Escorte dabei?
00:03:31: Zum Schluss ja.
00:03:33: Also zu Beginn sind wir, wir sind von Uraga-Dugo weggefahren und dort sind wir eigentlich normal über Land dann unterwegs gewesen, aber das sind auch zum Teil sehr, sehr große Straßen und auch gute Straßen mittlerweile.
00:03:47: Und da hatten Sie keine Begleitung, obwohl es ausdrücklich empfohlen wird.
00:03:51: Den ersten Teil nicht.
00:03:53: Die Begleitung war Generalfika, der Ökonom, der Diözöse und einen Fahrer, den wir dabei hatten und die haben eben auch von sich aus gesagt gehabt, dass man auf dieser gut ausgebauten, schnellen Straße eigentlich auch keinen Begleitschutz braucht.
00:04:12: Und das Einzige, was wir erlebt haben immer wieder, aber das ist ganz normal jetzt mittlerweile im Lande, dass man immer wieder, wenn man an Orte kommt oder Orts einfahrten oder so durchfährt, dass man dort dann auch kontrolliert wird, dass man dann die Koffer aufmachen muss, weil die Leute sonst Angst haben, vielleicht könnte dort irgend ein Sprengstoff oder Waffen oder sonst was drin sein.
00:04:38: Und das ist oft aus Sicherheitsgründen eine gute Idee, kann aber natürlich oft auch unterlaufen werden, weil ... Theoretisch muss man nur die richtige Geldsumme dem Posten zustecken und kann vielleicht auch durchschlüpfen.
00:04:52: Ich kann das jetzt nicht belegen, aber man weiß es schon immer wieder, dass es gerade... Weil man fragt sich ja, woher haben die Terroristen ihre Waffen?
00:04:59: Wie kommen die überhaupt da dran?
00:05:00: Wie kommen die auch hin?
00:05:01: Wenn das so streng kontrolliert wird, irgendwelche Kanäle muss es da ja geben.
00:05:05: Und das läuft oftmals dann eben so, dass die Terroristen nicht nur Leute von außen sind, sondern dass die ihre Verbündeten haben in den einzelnen Orten ihre Kontaktleute, die sie da eingeschleust haben und so in der Zusammenarbeit es dann eben auch schaffen, ihre Dinge zu planen.
00:05:23: Deswegen, wenn man da so an den Posten steht und bewaffnete Leute einen anschauen, dann denkt man sich ja immer, ja, es geschieht zu meinem eigenen Schutz, aber so richtig sicher ist man sich dann auch immer wieder nicht.
00:05:34: Ich wollte gerade sagen, ich würde
00:05:35: für mich da eher unsicher vor allem jetzt eine Meditärregierung, jetzt würde ich denken.
00:05:39: Und man denkt sich, ich sage nichts Falsches.
00:05:42: Und
00:05:42: kurz, kurz, also ich habe mich jetzt nicht unsicher gefühlt, muss ich jetzt wirklich sagen, weil ich wirklich auch immer von anderen Reisen es ja auch kenne, dass die Partner von vor Ort wirklich auch diejenigen sind, die das gut einschätzen können und das auch immer so bisher gemacht haben und getan haben.
00:06:02: Von daher hatte ich dort eigentlich keine großen Sorgen, sage ich jetzt einmal so.
00:06:07: Man nimmt natürlich aufmerksam wahr, dass es eben im Verhältnis zu zwei Tausend Siebzehn jetzt dort wesentlich mehr Kontrollen und das alles auch gab.
00:06:16: Auch dann beim Flug von Uraga Dugu nach Bobodilasso, wo man dann noch einmal genau dieselben Dinge ausfüllen musste wie bei der Einreise nach Burkina.
00:06:28: Also was es früher nicht gegeben hat, wenn man einmal mit Visum und in den Dingen in den Landsflügen dann so normal ist.
00:06:35: Aber das musste dort dann auch noch einmal gemacht werden.
00:06:38: Und dann, wie wir so zwanzig Kilometer vor den Vater Gürmer dann dort hingekommen sind, da kamen dann eben auch Schutz durch Polizei und Militär hinzu.
00:06:48: Die haben dort gewartet.
00:06:49: Die wussten, dass sie kommen.
00:06:51: Die wussten genau, dass war...
00:06:52: Haben sie den Fang genommen und dann begleitet.
00:06:54: Genau.
00:06:54: Also da haben die... die mich abgeholt haben, also Generalfekar und der Ökonom und so.
00:07:01: Die haben das alles organisiert gehabt und die Leute dort verständigt und die Terminen ausgemacht und so.
00:07:07: Und dann ging es von dort aus dann mit vier Fahrzeugen, die dann mit militär und bewaffneten Leuten unterwegs waren.
00:07:14: Da gibt es auch dann zum Schluss dieses Foto.
00:07:18: Währenddessen durfte man auch keine Fotos machen, auch nicht davon, dass man so begleitet wird.
00:07:23: Aber zum Schluss wollten nach dem Mittagessen die Soldaten dann für ihre Familien zu Hause ein Foto mit Monsignore Uber machen.
00:07:32: Und das haben wir natürlich dabei.
00:07:34: Das nehmen wir als Titelfoto, oder?
00:07:35: Ja.
00:07:36: Das ist eigentlich
00:07:36: ganz nett.
00:07:38: Oder zumindest als ein Bild auf dem Titel.
00:07:41: Aber das Reiseziel hat ja auf jeden Fall diesen Aufwand gelohnt, denn sie haben da Sie haben schon gesagt, sie haben da dreißig junge Frauen getroffen, die sie, glaube ich, vor sieben, acht Jahren schon als junge Mädchen getroffen haben.
00:07:53: Und jetzt sind dann noch viel mehr Schülerinnen in einer Einrichtung, zu der man so schwer jetzt hinkommt.
00:08:00: Also wirklich nicht allein gelassen.
00:08:03: Also ich finde es ganz toll, muss ich auch wirklich sagen, was ich dort auch auf dem Campus ereignet hatte.
00:08:09: Ich durfte ja, in den ersten Grund, dein Legender war überhaupt noch nichts da.
00:08:15: Und dort sollte dann eben diese Schule entstehen, um die Schülerinnen für Mädchen, die dann nicht nach der Grundschule vielleicht dann gleich zwangsverheiratet oder sonst irgendwas auf der Straße sind, sondern das sieht eine Ausbildung, ein Gymnasium eigentlich dann auch absolvieren können und von dort aus dann studieren können.
00:08:36: Und da waren damals zwanzig junge Mädchen mit dabei, wie dieser Grundstein gelegt worden ist.
00:08:44: Und heute ist es eine große Schule, wo über fünfhundert Mädchen die Ausbildung und auch die gesamte Betreuung durch die Schwestern, die dort sind, dann erleben können.
00:08:56: Und das ist schon etwas, was auch Freude macht, das zu erleben.
00:09:00: Und auch zu sehen, dass man dort eben auch etwas bewirken kann.
00:09:04: Denn ich bin dann später nach der Einweihung und der Grundsteinlegung mit den Jungen... Jungen Studentinnen, die eben jetzt an unterschiedlichsten Orten, wo Kinder Faso studieren, zusammengekommen.
00:09:17: Und das war dann natürlich auch noch einmal ein ganz, ganz toller Austausch und auch noch einmal eine Bestätigung, dass das, was wir an Solidarität zeigen, wo wir Unterstützung kriegen von unseren Spendern und Spenderinnen, dass das etwas voranbringt.
00:09:30: Das heißt, das waren Mädels, die wirklich dort zur Schule gegangen sind?
00:09:33: Ja.
00:09:33: die ich, die ich, die ich, die ich, die ich, die ich, die ich, die ich, die ich, die ich, die ich, die ich, die ich, die ich, die ich, die ich, die ich, die ich, die ich, die ich, die ich, die ich, die ich, die ich, die ich, die ich, die ich, die ich, die ich, die ich,
00:09:41: die ich, die ich, die ich, die ich, die ich, die ich, die ich, die ich, die ich, die ich, die ich, die
00:09:45: ich, die ich, die ich, die ich, die ich, die ich, die ich, die ich, die ich, die ich, die ich, die ich, die ich, die ich, die ich, die ich, die ich, die ich, die ich, die ich, die ich, die ich, die ich, die ich, die ich, die ich, die ich, die ich, die ich, die ich, die ich, die ich, die ich, die ich.
00:10:00: Mittagessen und das wurde eingeweiht.
00:10:02: Also es war so eine Doppelfeier.
00:10:04: Wie groß ist denn das Einzugsgebiet oder der Ort, in dem sie da waren?
00:10:07: Weil ich meine, ich kenne jetzt außer Oaga-Dugu, was für Stadtlandfluss total super ist.
00:10:13: Eigentlich kaum eine Stadt da.
00:10:14: Der Einzugsbereich, würde ich jetzt einmal so sagen, ist um Father Gurma herum.
00:10:21: Also selber ist es ja auch nicht ganz so klein, aber um Father Gurma herum so... und es heißt für diese Gegend sehr viel, weil dort ist die Autobahn eben nicht mehr da.
00:10:33: Deswegen sind auch eben relativ viele von den Mädchen dort im Internat, weil sie nicht nach Hause können.
00:10:39: Und war dann Goma als eine große Stadt?
00:10:41: Eine mittelgroße Stadt, würde ich sagen.
00:10:44: Man muss sich diese Sahel-Siedlungen vorstellen.
00:10:48: Das sind oft so langgestreckte, sandige, erdige, lehmige Häuser und Bauten, die so ... Zusammengesammelt sind die oft auch schon auf Jahrhunderte alten Routen, Handelsrouten liegen, Karawannenrouten früher durchgegangen sind Richtung Sahara und diese Städte sich so im Laufe der Jahrhunderte entwickelt haben.
00:11:08: Aber da reden wir nicht von Millionenstädten, sondern Handelszentren eher so in der Gegend.
00:11:15: Wie Sie sagen, ich habe das auch so in Erinnerung, sehr weitläufig, sehr ländlich.
00:11:19: Weil siebenhundert
00:11:21: Schülerinnen und Schüler, das sind einfach schon viele Menschen, die von dir woher kommen
00:11:26: müssen.
00:11:26: Ja, aber es gibt auch viele junge Menschen dort.
00:11:29: Also es gibt sehr viele Kinder.
00:11:33: Also ich hätte jetzt einmal geschätzt, dass das so, man weiß ja auch nicht ganz genau, weil die ja auch oft nicht registriert sind.
00:11:41: Aber ich hätte mal wahrscheinlich geschätzt, dass es so an die fünfzigtausend Einwohner offizieller Weise hat.
00:11:49: Und Sie haben gesagt, dass diese Studentinnen, mit denen Sie gesprochen haben, jetzt auch ein bisschen was zurückgeben möchten.
00:11:54: Sie haben selbst Sozialprojekte, in denen Sie arbeiten.
00:11:58: Zuerst einmal sind die Studentinnen, diejenigen, die eben auch studieren, in den unterschiedlichsten Fächern.
00:12:05: Also von Kunst über Lehramt über Sport, dass eine junge Frau, die gesagt hat, dass wir müssen was tun.
00:12:15: bei uns, dass die Frauen auch Fußball spielen können und einige andere Dinge, also ganz, ganz spannend oder auch Ingenieurwesen oder Architektinnen, die dann gesagt haben, wir wollen unser Land als Burkina Bay aufbauen mit unserem Wissen, das wir haben.
00:12:32: Wir wollen nicht irgendwo nach Amerika oder sonst irgendwo hingehen oder nach Europa oder nach Frankreich, sondern wir wollen das hier dann einbringen.
00:12:40: Und was Sie jetzt gemeint haben, Da geht es eigentlich darum, dass die Schülerinnen und Schüler in dem Campus zu den armen Speisungen in die Stadt und dort dann an die Treffpunkte gehen, um dort Lebensmittel verteilen zu können, für Flüchtlingsfamilien, die von anderen Städten her kommen.
00:13:04: Und da haben wir eben auch ein Projekt, wo wir diese Nahrungsmittelausgabe unterstützen.
00:13:10: Und es haben mir die Schwestern und die Schülerinnen dann eben auch gesagt, die Mädels sind so zwischen dreizehn und achtzehn, dass die das für sich ganz wertschätzend finden, dass sie dort eben auch mithelfen können, dort etwas zu tun.
00:13:24: Das ist eine Flüchtlingsgüterung.
00:13:25: Ja, das ist so, dass das ja aufgrund dieser Terrorgefahr viele Dörfer sich lehren, also weil die Leute weggehen aus ihren Heimatdörfern.
00:13:34: Und dann entweder im Nachbardorf oder noch weiter weg versuchen, Unterschluck zu finden, sei es bei Verwandten oder einfach bei einer anderen Kirchengemeinde und sozusagen dort dann wieder die Häuser geöffnet werden und die Leute quartier finden.
00:13:50: Aber natürlich unter schwierigsten Bedingungen, also diejenigen, die sowieso schon wenig haben, teilen noch mit denen, die zu ihnen kommen und bei ihnen an der Tür klopfen.
00:13:58: Und das finde ich wirklich sehr, sehr bemerkenswert, dass eben junge Leute lernen, wie wichtig es ist sich gegenseitig zu helfen, wie stark dadurch ein Land eine Nation werden kann, wenn einfach ein tief verwurzter Gedanke da ist, ich helfe denen, denen es nicht so gut geht und wenn das da junge Menschen voranbringen, also das ist wirklich fantastisch.
00:14:18: Und das sind häufig, also wirklich zu spüren, dass jetzt nicht nur in Anführungszeichen das Wissen, dass ich an der Schule vermittelt kriege, wichtig ist, sondern dass eben auch die soziale Komponente dort ein ganz, ganz wichtiges Element ist.
00:14:34: Und es ist ja so, dass dort gerade meistens die Pfarreien die Anlaufspunkte sind.
00:14:39: Also wir haben dort in vielen Pfarreien in Burkina Faso an unterschiedlichsten Stellen, Projekte, wo es darum geht, die Flüchtlinge, die aus anderen Teilen dorthin kommen, mit Nahrungsmitteln und Hygienemitteln und anderen Dingen zu unterstützen.
00:14:56: Weil, wie Sie es auch gesagt haben, die Leute, die die aufgenommen haben vor Ort selber auch eigentlich fast nichts haben, um da dann eben auch ein bisschen mit zu helfen.
00:15:08: Und wenn die Mädchen da mit dabei sind und auch noch einmal da sehen, das glaube ich gibt ihnen ein Selbstbewusstsein und das ist gut.
00:15:15: Und diese Schule hat auch ein Internat und das heißt, die Mädchen sind Tag und Nacht zusammen.
00:15:20: Genau.
00:15:21: Die meisten sind im Internat, es gibt ein paar wenige.
00:15:24: die von der direkten Umgebung kommen.
00:15:27: Und wichtig ist ja auch an solchen Orten die Einweihung des Refektoriums, also des Speisesalz, weil es dort auch für die, die dorthin kommen aus der Umgebung, drei feste Mahlzeiten.
00:15:40: Das sind ja auch Dinge, die durchaus eben ...
00:15:43: Die Mädchen, die auch dorthin kommen.
00:15:45: Genau.
00:15:45: Nicht die ganze Bevölkerung rum, sondern die Mädchen,
00:15:47: die dort in der Schule sind.
00:15:48: Sondern solche Mädchen, die dort in der Schule sind.
00:15:50: Ja,
00:15:50: und das ist halt wichtig.
00:15:51: dass Mädchen in der Schule eine gute Unterkunft haben, eine sichere Unterkunft, wo die Familie auch weiß, die Eltern wissen, da sind die gut aufgehoben, da sind die nicht in Gefahr.
00:16:01: Es gibt ja allerlei Gefahren für Mädchen in dem Alter, bis hin zu einem Thema wie zwangsweise Verheiratungen, die in vielen Dörfern eben auch immer noch virulent ist.
00:16:11: Dass irgendein Gremium ältere Herren entscheidet, die und die Tochter soll doch da und da hingegeben werden.
00:16:19: Eltern sagen, nein, meine Tochter, unsere Tochter soll eine andere Chance in der Zukunft haben.
00:16:24: Dann ist es wirklich eine Tür, die sich öffnet, wenn die eben da in die Schule gehen können und eben auch dort bleiben können.
00:16:30: Da wissen die, da sind die so in so viele Jahre sicher aufgehoben, bis sie ihren Schulabschluss haben.
00:16:36: Und dann haben sie so viel gelernt und sind schon auf einer anderen Spur im Leben und können die auch weiter verfolgen.
00:16:42: Und da haben wir auch nicht die Idee, nach Europa kommen zu wollen.
00:16:45: Das ist ja auch noch mal ein ganz wichtiger.
00:16:47: Ja, also ich bin der Meinung, wenn jemand gut ausgebildet ist und das Ziel hat, in einem anderen Land zu arbeiten, sollten wir nicht sagen, nein, das dürfen die nicht.
00:16:57: Also wir wollen ja nicht haben, dass wir sagen, die sollen alle bleiben, wo sie sind.
00:17:01: Aber man hat nicht dieses Bedürfnis, diese Armuts, Flüchtlingsroute, diese hochgefährliche Rute durch die Sahara nehmen zu müssen, übers Mittelmeer.
00:17:11: und da nicht mal sicher zu sein, dass ich sicher ankomme.
00:17:13: Was
00:17:13: ich damit sagen wollte, ist, dass es dem den Druck nicht gibt, dass du das Land verlassen
00:17:18: möchtest,
00:17:18: weil du einfach in deinem eigenen Land nicht mehr, um es, wenn du eine gute Ausbildung hast, gibt es gute Gründe, in deinem Land zu bleiben.
00:17:26: Ich glaube, die beiden Dinge sind dort ganz, ganz, ganz wichtig, miteinander zu sehen.
00:17:31: Also, so wie ich sie erlebt habe, von den jungen Frauen jetzt, die dort studieren, die alle, und das haben sie nicht nur gesagt, weil ich da bin.
00:17:38: gesagt haben, wir wollen jetzt hier etwas bewegen.
00:17:40: Wir wollen auch in unseren Familien und in unseren Dörfern etwas bewegen.
00:17:43: Das glaube ich schon etwas, was für Sie ganz, ganz wichtig ist.
00:17:47: Und auf der anderen Seite glaube ich aber auch, wenn eine solche junge Frau eine gute Ausbildung hat und dann meine Trägen in einem anderen Land jemand gesucht wird und sie dann sagt, das kann ich mir gut vorstellen, soll eine internationale Möglichkeit durchaus gegeben sein.
00:18:04: Also ich finde es ja ganz statt ...
00:18:05: Ja, als Chance schon, aber eben nicht als ...
00:18:08: Ja, also nicht als Druck und sich dann auch so, wie Sie es gesagt haben, sich auf diese Route dann aufmachen zu müssen, wo weiß Gott, was mit Ihnen passiert.
00:18:19: Ich war jetzt vor kurzem auch gerade erst in Kakuma, dem Flüchtlingslager in Kenia, wo junge Frauen, die aus dem Südsudan gekommen sind, auf ihrer Route dorthin, wo sie geflüchtet sind, also mehrfach vergewaltigt worden sind und einiges andere.
00:18:35: Also dieser Druck ist dann nicht da, um sich solchen Gefahren dann auch auszusetzen.
00:18:40: Wie war denn diese Grundsteindigung?
00:18:43: Wie war denn da die Stimmung?
00:18:44: War das eine wilde Party?
00:18:45: Beides miteinander.
00:18:48: Also die Mädchen haben gesungen, es ist getanzt worden und der Architekt hat uns auch noch einmal die Dinge vorgestellt.
00:18:58: Es war auch eine tolle Trommler-Truppe da.
00:19:01: Die Mädchen haben dann eben auch alles gezeigt, was sie können mit Tanzen singen.
00:19:08: Und als war ein junges Mädchen da, die wird vielleicht zu fünfzehn gewesen sein, die dort dann vor der versammelten Mannschaft, das war der Bischof auch mit dabei und war so auch die Honoration des Ortes und so, die hat die Moderation dort dann auch übernommen.
00:19:22: Also war wirklich, war wirklich eine tolle und gute, gute Feier.
00:19:29: Und die ... Tatsache, dass Sie jetzt dorthin gekommen sind, um nochmal einen Grundstein für ein Labor zu legen und diesen Weg, der ja nicht ganz ungefährlich ist oder zumindest von dem das auswärtige Abendabred auch auf sich genommen haben, was bedeutet das für die Leute dort?
00:19:44: Für die Leute vor Ort war das also wirklich etwas, das Sie eben immer und mir ist es fast ein klein wenig peinlich dann manchmal gewesen, dass Sie Gedanken haben, dass man dorthin kommt.
00:19:57: dass die Menschen sehen, also sie sind nicht abgeschrieben mit all dem, was sich dort tut, sondern dass eben auch wir bei uns hier Notiz nehmen davon, wie es ihnen geht und was die Probleme dort vor Ort sind.
00:20:11: Und ich denke, dass unser Gespräch dort auch eine gute Möglichkeit ist, dieses dann auch zu uns zu transportieren.
00:20:18: Und ich habe es auch überall versprochen, dass ich eben auch bei uns hier überall davon erzähle, was ich dort auch erlebt habe.
00:20:26: Und das heißt, sie schicken den Link zur aktuellen Folge der Reisewarnung auch nach Burkina Faso.
00:20:31: Richtig.
00:20:33: Die Schwierigkeit
00:20:34: wird die ein klein wenig mit dem Verstehen sein, aber dann schauen wir mal... Aber die
00:20:37: Tatsache ist das... Wir
00:20:38: könnten uns ja jetzt auch in französisch unterhalten, weiter.
00:20:41: Partproblem.
00:20:45: Sie könnten sich vielleicht nicht... Christian, du wolltest gerade was sagen.
00:20:51: Haben wir dich aus dem Konzept gekauft?
00:20:52: Sag es euch
00:20:53: auf französisch.
00:20:55: Ich glaube, es gibt viele, die Deutsch lernen in Westafrika.
00:20:59: Ehrlich?
00:20:59: Ja, ich denke auch mit dem Thema, dass Französisch nach wie vor zwar die erste Amtssprache ist, obwohl es diese Abwendung gibt.
00:21:08: Aber ich meine mich zu erinnern, dass viele gelegentlich auf den Reisen immer mal wieder auch gesagt haben, wir haben Deutsch in der Schule gehabt.
00:21:15: oft leider nur ein, zwei, drei Jahre.
00:21:17: Und wir wissen ja, Deutsch ist leider eine schwierige Sprache zu lernen.
00:21:20: So
00:21:20: wie bei uns zweite Fremdsprache.
00:21:22: Französisch schwierig zu lernen.
00:21:24: Richtig, wirklich.
00:21:25: Aber
00:21:27: man muss da zu sein für die Leute, die es nicht wissen.
00:21:29: Monsignore spricht wirklich fließend Französisch.
00:21:32: Aber wie Sie sagen auch, weil eben auch diese Wissbegier, diese Freude an was lernen ist einfach da.
00:21:38: Und das sieht man daran auch.
00:21:39: Also in Naturwissenschaften aber auch Fremdsprachen lernen zu wollen.
00:21:43: Diese Motivation, dass Bildung eben Türöffner sein kann für eine bessere Zukunft, das ist ja das Schöne daran.
00:21:49: Und ich will das vielleicht nochmal kurz sagen, vor dem Hintergrund, dass es eine schwierige Region ist, nicht nur wegen diesem Thema Terrorismus, sondern wie Sie der vergangenen Folge gesagt haben, sehr viele junge Menschen versuchen ja ihr Glück in diesen Goldminen.
00:22:02: Also die gehen eben gerade nicht in die Schule, sondern suchen danach Gold in Erdlöcher, an zwanzig, dreißig Metern in der Tiefe, weil sie sich da schnellen Reichtum versprechen.
00:22:13: Jungen wie Mädchen und dass man eben eine Schulbildung als Alternative hat.
00:22:19: Das ist eben ja auch unser Ansatz.
00:22:20: Das möchten wir ja fördern, dass es dort eben eine Perspektive gibt, abseits von diesen Dingen, die schnellen Reichtum versprechen, aber mit so so vielen Gefahren verbunden sind, also wie viele Menschen sterben da in diesen Stollen, weil die einen brechen, die sterben auch, weil da giftige Chemikalien verwendet werden und so weiter und so weiter.
00:22:40: Da gibt es gewaltsexuelle Übergriffe.
00:22:44: Ich war da in Fadern Gurma damals eben auch dort, als das noch möglich war, wie Sie sagen.
00:22:48: Deswegen habe ich das in der vergangenen Folge spannend gefunden, dass man da heutzutage nicht mehr hin kann, so einfach, weil es eben auch so ist, dass diese verschiedenen Terrorgruppen die Goldminen kontrollieren und sich die Einnahmen sichern.
00:23:01: Heutzutage weiß man viel mehr als noch vor ein paar Jahren, dass dieser Goldhandel, der zwar sehr informell abläuft, also sehr viele Einfache Leute, die da Gold rauslopfen und raus hemmern und rausgraben.
00:23:13: Aber das ist inzwischen international organisiert.
00:23:16: Da gibt es dann kleine Händler, die das aufkaufen, die das weiterverkaufen.
00:23:21: Und ich glaube, die arabischen Emirate Dubai in besonderem sind da die Hauptzielorte, wo diese Rohstoffe dann hingehen und weiterverarbeitet werden zu Schmuck und so weiter.
00:23:32: Also da ist ein internationaler Handel da, wo auf dem Rücken der kleinsten Leute sehr, sehr viel Geld gemacht wird.
00:23:38: sehr viel von diesen terroristischen Kämpfen auch zu erklären ist, weil es da eben auch um Zugang zu Reichtümern geht für die verschiedenen Gruppen, die sich da ihr Geld und ihre Quellen sichern wollen.
00:23:50: Das hat man in Mali genauso, das hat man aber auch weiter östlich hinüber im Sudan, wo gerade dieser schreckliche Krieg herrscht und wo es auch darum geht, wer bekommt den Zugang zu diesen Goldadern und... in den Emiraten sitzen Leute, die da Reichtümer anhäufen und eigentlich nicht zur Verantwortung gezogen werden.
00:24:09: Und wenn wir als Missio, wenn wir als katholisches Hilfswerk zumindest auf dieser Ebene einigen Leuten und inzwischen sind es einige hundert junge Leute, wenn wir denen einen Ausweg anbieten können, wir selber können das ja nur im Vertrauen darauf, dass unsere Partner vor Ort das auch machen.
00:24:25: Das ist also, das ist doch wirklich toll.
00:24:28: Das finde ich jetzt gerade nochmal ein ganz wichtigen Punkt dieses im Vertrauen darauf, dass unsere Partner vor Ort das machen.
00:24:34: Das ist, glaube ich, der Unterschied, den ein katholisches Hilfswerk zu verschiedenen anderen Hilfswerken hat.
00:24:40: Die Partner bleiben immer da.
00:24:42: Die sind schon da und bleiben da und werden hoffentlich auch die Zukunft gestalten.
00:24:47: Das, glaube ich, ist ganz wichtig eben auch von unserer Arbeit.
00:24:50: Wir brauchen keine Außenstelle zu gründen.
00:24:52: Wir brauchen nicht irgendwo ein Büro zu eröffnen.
00:24:55: sondern wir haben den direkten Kontakt zu den Leuten dort.
00:24:59: und deswegen war es auch wichtig, dort hinzureisen, um den Leuten dann zu zeigen, so wie sie es auch dann auch gesagt haben, dass wir dann vor Ort durchaus auch wahrgenommen.
00:25:08: Also, dass die sagen, das ist gut und schön, dass sie da sind.
00:25:12: und ich selber sage immer, auch für mich ist es wichtig, nicht nur irgendeine Projekt Vorlage zu unterschreiben, sondern mit den Menschen dann auch in Kontakt zu kommen.
00:25:23: Und ich denke, das ist einer der großen Schätze, die wir als katholische Kirche haben, dass wir beziehungsbildend arbeiten und das über Grenzen etnieren und Nationen hinweg.
00:25:34: Und das, glaube ich, macht es dann eben auch aus, zu sagen, also, dort ist diese Schwesterngemeinschaft, die genau dort an dem Brennpunkt arbeitet und weiß, was brauchen diese Mädchen jetzt.
00:25:47: Die brauchen jetzt ein Labor.
00:25:49: Und deswegen kann man dann eben auch sagen... Da werden sie
00:25:51: jetzt hier unter Umständen nicht drauf bekommen, dass sie ausreichend ein Labor brauchen, genau.
00:25:55: Eine Sache müssen wir jetzt noch aufklären.
00:25:56: Du hattest noch einen Stichwort, Christian, in die Runde geworfen von dem Gründer des Staates.
00:26:01: Wie passt der denn jetzt da rein?
00:26:03: Naja, ich hatte den Namen Thomas Sankara noch angeführt, weil ich gesagt habe über Burkina Faso sprechen.
00:26:09: Menschen aus Burkina werden sagen, warum habt ihr Thomas Sankara nicht erwähnt?
00:26:13: Wegen ihm gibt es den Namen Burkina Faso überhaupt.
00:26:16: Zu Kolonialzeiten Obervolta hieß das Land, also von Franzosen so benannt.
00:26:21: Das ist in die Achtzigerjahre hinein,
00:26:23: oder?
00:26:23: Ja.
00:26:23: Weil der Volta ist der Fluss, der das Land durchzieht.
00:26:27: Und da gibt es eben den oberen Teil und den unteren Teil.
00:26:31: Stimmt.
00:26:31: Und oberer
00:26:32: Volta und unter Volta.
00:26:34: Thomas Sankara war eben auch, ich glaube Anfang der Achtzigerjahre, ein Militär.
00:26:39: Er war so Ende zwanzig, Anfang dreißig.
00:26:42: kam da an die Macht und ist eben so eine prägende Figur für Westafrika geblieben.
00:26:48: Er hatte nur wenige Jahre an der Macht, dann gab es einen Putsch und er wurde umgebracht.
00:26:52: Er hat aber bis heute sehr, sehr viele Verehrer und es ist, denke ich, nicht zu unterschätzen, dass der jetzige Militär Herrscher bewusst an diese Tradition anknüpft.
00:27:01: Thomas Sankara stand dafür, dass er gesagt hat, wir sind das Land der aufrechten Menschen, wir können uns selber Aus der Armut herausarbeiten.
00:27:09: Wir brauchen nicht die Kolonialmacht Frankreich.
00:27:11: Wir produzieren selber unsere Baumwolle und unsere Textilien.
00:27:15: Hat aber eben auch die Tendenz gehabt, so als Militärherrscher Opposition zu unterdrücken.
00:27:20: Man weiß nicht so genau, wie hätte er sich entwickelt, hätte er länger an der Macht bleiben können.
00:27:25: Aber es ist eben nicht von ungefähr, dass jetzt gerade dieses Jahr ein neues Mausoleum für ihn errichtet worden ist in Vagadogo, dass der... International bekannte Architekt Francis Carey, den wir auch kennen als Designer des Campus von Prinz Ludwig in Kenia, der aber als Burkina Faso kommt, dass er eben dieses Mausoleum gestaltet hat, also wirklich auf einem hohen internationalen Level Thomas Sankara wieder zu neuen Ehren kommt, der so immer einer derjenigen war, der für ein selbstbewusstes junges Afrika stand.
00:27:57: Im besten Falle wird es so sein, dass Burkina Faso und damit Westafrika in so eine selbstbewusste Zukunft geht.
00:28:04: Im schlechteren Fall wird es so sein, dass sich die Lage der Menschen auf lange Sicht nicht verbessert und die jetzigen Herrscher doch wieder Gewalt ausüben und sich an die Macht klammern.
00:28:14: Und das ist jetzt eine Phase, wo man das noch nicht so genau weiß.
00:28:17: Aber zwischen diesen beiden Bällen, die man da schon gliert, bewegt sich das Spiel derzeit und ich denke unsere Leute vor Ort, unsere kirchlichen Partnerinnen und Partner sind da auch gerade noch am Suchen.
00:28:28: Wie wird sich das entwickeln?
00:28:30: Wie wir aber jetzt gehört haben heute und in der vergangenen Folge, es wird sehr, sehr viel Gutes gemacht und es wird auch weitergehen.
00:28:37: Es wird spannend sein, wohin sich die Dinge entwickeln.
00:28:39: Und vielleicht können wir ja in ein, zwei Jahren nochmal eine Folge machen und dann schauen, was ist aus Burkina Faso dann geworden.
00:28:45: Das war mir noch wichtig, anzufügen.
00:28:47: Und vielleicht gibt es dann eben auch keine Reisewarnung mehr dorthin.
00:28:51: Das wäre schön.
00:28:52: Die
00:28:52: Hoffnung haben Sie auf jeden Fall.
00:28:53: Ja.
00:28:54: Weil die Entwicklung eigentlich positiv ist und einiges darauf hin deutet, dass diese Militärregierung die Lage in den Griff bekommen wird.
00:29:02: Ob es die Militärregierung ist oder wie auch immer, man sich dort weiterentwickelt.
00:29:07: Also ich bin vor allen Dingen, vielleicht bin ich dort subjektiv ein bisschen von den jungen Leuten, den Studentinnen und Studenten dort beflügelt zu glauben.
00:29:17: Die wollen etwas bewegen im Land und durch die Bildung, die sie haben.
00:29:22: kann das durchaus zu etwas ganz positiven werden.
00:29:26: Das ist doch mal ein schönes Schlusswort, oder?
00:29:28: Auch wenn die Lage gerade nicht so vertrauenerweckend zu sein scheint.
00:29:34: Ja, so ist es weltweit leider.
00:29:36: Böse Kräfte sind leider auf der ganzen Welt am Berg, aber wir glauben daran, dass das gute sieben wird.
00:29:41: Genau.
00:29:42: Und da tut Michio das eine dazu, indem es zum Beispiel die Ausbildung von jungen Frauen unterstützt.
00:29:49: Vielen, vielen Dank für diesen Hoffnungsschimmer.
00:29:52: Ich sage danke.
00:29:53: Und wir verabschieden uns heute, nämlich...
00:29:56: Ich sage vielen Dank fürs Zuhören.
00:29:57: Bis zum nächsten Mal.
00:29:58: Christian Selbher, vielen Dank.
00:30:00: Herzlichen Dank, Wolfgang Huber.
00:30:02: Und vielleicht auch einmal wieder beim Podcast.
00:30:06: Immer wieder gerne.
00:30:07: Ich sage auch, tschüss bis zum nächsten Mal.
00:30:09: Brigitte Strauß.
00:30:11: Das war Reisewarnung mit Missio München
00:30:14: unterwegs
00:30:14: in Afrika, Asien
00:30:15: und Ozeanien.
00:30:17: Ein Podcast von Missio München
00:30:19: produziert vom Katholischen Medienhaus.
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