Sambia I: Afrika wie aus dem Bilderbuch

Shownotes

Für Touristen ist es das Schönste, wenn sie einem Elefanten sehr nahe kommen. Für die Bauern, die rund um die Nationalparks wohnen, allerdings weniger. Barbara Brustlein erzählt, wie der Balanceakt zwischen Tierschutz und Maisernte gelingt. Ein weiteres Thema: der König vom Barotseland zieht mit seinem Gefolge in seine Sommerresidenz. Ein Schauspiel, das Claudia Klein beobachtet hat – und das bei ihrem Besuch von politischen Unruhen überschattet war.

Buchtipp: Ellen Banda-Aaku, Patchwork

Erstveröffentlichung: April 2023

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00:00:00:

00:00:04: Reisewarnung mit Missio München unterwegs in Afrika, Asien und Ozeanien.

00:00:09: Hallo und herzlich willkommen!

00:00:10: Und bei mir im Studio ist heute Barbara Brüsseler.

00:00:12: Hallo, schön dass du da bist.

00:00:14: Hallo Brigitte.

00:00:15: Wir haben noch jemanden in der Telefonleitung sozusagen unseren Telefonjoker weil die Barbara nämlich diese eine Reportage über die wir sprechen wollen gar nicht selbst geschrieben hat sondern am Telefon habe ich Claudia Klein hallo Bei Miss Jo gewesen und hast dich vom Acker gemacht.

00:00:37: Ja!

00:00:38: Vor einigen Jahren schon, habe ich gehört oder?

00:00:41: Aber sie hatte einen legitimen Grund.

00:00:43: Sie hat geheiratet und musste weg.

00:00:48: Nun ja... aber du vermisst die Leute hoffentlich noch ganz fürchterlich.

00:00:53: Also es ist natürlich das war für mich eine sehr intensive Zeit gerade wenn man auch so Länder sehen kann und dann natürlich auch, also was für mich immer wichtig war.

00:01:02: Und warum ich damals zu froh war als man mir die Stelle angeboten hat, dass man einfach hinter diesen Vorhang gucken kann, den man immer so präsentiert bekommt.

00:01:10: Man bewegt sich halt nicht auf den Touristenfaden!

00:01:13: Das ist halt einfach... man kann wirklich mit den Menschen ins Gespräch kommen und hört halt deren Meinung und lernt sie kennen.

00:01:20: Für mich war das eigentlich immer nur eine Bereicherung.

00:01:23: Dann bist du ja genau bei unserem Podcast absolut richtig gelandet, dass es noch mal erzählen kannst.

00:01:29: Wo rufen wir dich eigentlich an?

00:01:31: Ich bin jetzt hier in Pochta Westfalika das ist an der Grenze zum Wien und Wesergebirge

00:01:37: also

00:01:38: im Bielefeld Hannover Raum Nordrhein-Westfalen.

00:01:42: Ist das noch Nordrheimwestfalen so gerade eben der Zipfel?

00:01:45: Ja genau

00:01:46: aber näher zu Hannover als zu Düsseldorf.

00:01:50: Wir reden nachher ein bisschen mehr.

00:01:53: Du hörst uns einfach schon mal zu und wenn irgendwelche Sachen dabei sind, wo du gerne nachfragen möchtest, darfst du das natürlich gerne tun.

00:02:00: Wo du sagst Mensch Barbara!

00:02:02: Das habe ich ja ganz anders in Erinnerung.

00:02:04: Okay

00:02:06: gut Wir fangen übrigens immer mit so einem Spielchen an.

00:02:10: Ich weiß nicht, ob du das schon mal gehört hast?

00:02:12: Wir haben nämlich immer drei Stichworte am Anfang und die Barbara guckt schon ganz entsetzt weil sie sehr lange darüber nachdenkt welche Stich Worte da kommen.

00:02:21: vielleicht wenn ihr nur zwei einfallen vielleicht magst ein drittes geben

00:02:25: okay

00:02:26: dann übernehme ich zwei.

00:02:27: das ist gut.

00:02:28: ich fange mal an mit elfenbeinen und kupfer

00:02:33: rote mützen Wow, ich habe ja die Reportagen vorher gelesen.

00:02:37: Also mit Elfenbein und Kupfer kann nicht viel.

00:02:39: Anfang aber auf die roten Mützen bin ich wirklich gespannt.

00:02:42: Finde ich schon irgendwie ein Hinweis?

00:02:45: Ah

00:02:47: okay!

00:02:48: Dann weiß ich so'n bisschen was weil wir reden heute so'nn bisschen über eigentlich über das Bilderbuch Afrika.

00:02:56: Das habt ihr beide nämlich in Sambia gefunden aus ganz unterschiedlichen Gründen.

00:03:01: Ich weiß, dass in Sambia schon sehr lange Kupfer abgebaut wird.

00:03:06: Elfenbein hat natürlich mit den Elefanten zu tun die übrigens meine Lieblingstiere sind.

00:03:11: Die roten Mützen also.

00:03:13: da bin ich sehr gespannt auf die Erklärung.

00:03:16: aber damit wir so ein bisschen wissen was das überhaupt für ein Land ist kommen jetzt erstmal die Länderinfos.

00:03:26: Der Name leitet sich vom Fluss Sambesi ab, der durch den Südwesten des Landes fließt.

00:03:32: Zu Kolonialzeiten hieß Sambia Nordhodesien.

00:03:35: Das Land hat mehr als achtzehn Millionen Einwohner.

00:03:38: Mehr als fünfundneunzig Prozent der Einwohner sind Christen.

00:03:41: Der römisch-katholischen Kirche gehören zwanzig Prozent der Bevölkerung an.

00:03:46: In den vergangenen Jahren gab es in Sambias ausgeprägte Dürren.

00:03:49: Die Erntemengen gingen zurück.

00:03:51: Achtzig Prozent dieser Bevölkerung sind in der Landwirtschaft beschäftigt Weitere fährt sen im Bergbau.

00:03:57: Bereits seit dem Jahr ein tausend nach Christus wurde hier Kupfer abgebaut, heute sind auch zahlreiche Kohleminen in Betrieb.

00:04:04: Eine Besonderheit ist die Westprovinz an der Grenze zu Angola und Namibia.

00:04:08: Sie hieß ursprünglich Barotseland und hat einen König.

00:04:12: In den letzten rund fünfzehn Jahren hatte sich die Lage des Menschenrechtes im Land verschlechtert.

00:04:17: Seit Haka Indehichilema bei den Wahlen zwei Tausend Einundzwanzig zum Präsidenten gewählt wurde geht es wieder bergauf.

00:04:23: Er setzt jetzt besonders auf den Ausbau des Bildungs- und Gesundheitssektors.

00:04:27: Und hat dreißigtausend Lehrer sowie elf tausend Krankenpfleger und Ärzte neu eingestellt.

00:04:33: Ja, interessantes Land!

00:04:35: Und das allererste woran ich immer denke wenn ich an Afrika denke sind tatsächlich Elefanten meiner absoluten Lieblingstiere.

00:04:41: du hast ja auch schon Elfenbein gesagt.

00:04:44: Hast du jetzt tatsächlich auf so einer Reise mal Elefanten gesehen?

00:04:48: Weil normalerweise kommt ihr ja nie zu diesen ganzen Tourismus-Hotspots.

00:04:52: Doch, doch ab und zu sehen wir schon auch Tiere!

00:04:55: Und gerade in Sambia und bei dieser Reise habe ich tatsächlich nicht allzu viele aber zwei oder drei Elefanten gesehen.

00:05:01: Aber du warst nicht auf so eine Erfahrung mit

00:05:04: Geist durch die... Nein, nein, nein!

00:05:07: Nein, wir waren nicht auf einer Safari.

00:05:09: Aber wir hatten ja zu tun mit dem Thema Safari.

00:05:12: also Wir haben sozusagen die Menschen besucht und waren mit einem Priester unterwegs der sich um die Leute kümmert Die ganz in dieser Prophezone außen herum um den Nationalpark am unteren Sambisi leben Und eben mit den Tieren die teilweise hungrig den Parkverlassen dann auch zu tun haben.

00:05:29: das musste jetzt vielleicht noch mal ganz kurz erklären.

00:05:31: Also es gibt diese Nationalparks, da wo die Touristen immer hinfahren und mit ihren Jeeps dadurch geschüttelt werden.

00:05:39: Und ganz viele Tiere sehen können.

00:05:41: Die können auch raus die Tiere?

00:05:43: Es gibt kein Zaun drumherum!

00:05:44: Genau, die Nationalpaks sind ja teilweise so riesig dass man sie gar nicht einzäunen könnte.

00:05:50: im Prinzip ist es ein bisschen das Problem also das Land des nationalparks ist dann Nur für die Tiere da.

00:05:56: darin darf natürlich auch nicht gejagt werden.

00:05:58: Das ist ja eine Schutzzone, aber dann gibt es eben auch diese Übergangszonen wo Mensch und Tier so zusammen existieren sollen.

00:06:07: und das ist natürlich konflikträchtig weil wir haben dort erlebt wenn der Mais reif ist, dann riechen es die Tiere dann gehen die halt mal auch aus ihrem Nationalpark, wo so das normale Essen ist gerne raus und schau auf die Felder der Bauern.

00:06:24: Und für die Bauern ist es natürlich dann fatal.

00:06:26: Also rundherum wohnen Bauern, die nicht von dem Tourismus profitieren und einfach Bauern sind?

00:06:34: Doch die profitieren teilweise auch von dem.

00:06:37: Das ist eben diese Übergangszone, die sogenannte Pufferzone.

00:06:40: Also

00:06:40: da wohnen Leute, die vielleicht auch in den Nationalparks, Kellnern, in den Lodges oder

00:06:46: sowas... Die da Kellnernen, die teilweise auch Wachmann-Positionen haben, die auch vom ganzen Tourismus leben?

00:06:52: Und

00:06:52: deshalb auch in der Nähe wohn'n?

00:06:53: Deshalb

00:06:54: in der Nähewolland

00:06:55: haben

00:06:56: und da eben auch im kleineren Stil meistens dort Landwirtschaft betreiben.

00:07:00: Es gibt dann Etwas größere Farmer und weiter im Land des Inneren gibt es natürlich auch ganz große Farmen in Sambir, aber diese kleineren Bauern die eben teilweise mit dem Tourismus, teilweise mit dieser kleinen Landwirtschaft zu tun haben.

00:07:13: Die waren

00:07:14: da!

00:07:14: Aber du nennst das Ganze immer Pufferzone ist es hat es auch nochmal irgendwie rechtlichen eine andere Stellung als das Land.

00:07:20: dann noch eins weiter draußen sozusagen?

00:07:22: Naja, es ist eben geregelt dass dort teilweise Tiere auch erlegt werden dürfen was im Nationalpark komplett verboten ist.

00:07:30: Da gibt's aber bestimmte Regeln und diese Ranger die dann von der Wildtierbehörde von Sambia sozusagen beauftragt sind die überprüfen das.

00:07:39: Aber wie sehen denn die Leute die da in dieser Proporzone wohnen tatsächlich diesen Ja, diese Nationalparks und die ganzen Restriktionen oder alles was der Staat für diesen Nationalpark und für die Tiere tut.

00:07:52: Also grundsätzlich ist es schon so das haben uns auch alle gesagt dass sie schon wissen, dass die Tiere und die Schönheit der Natur und alles was da isst Auch die Touristen die dann kommen um sich das anzuschauen Das ist ein hoher Wert.

00:08:06: Allerdings ist es natürlich konfliktrechtig.

00:08:08: Auf der einen Seite hast du da diese riesige Landschaft, in der dann auch die Menschen nicht ziedeln dürfen – die hat ihnen ja auch vorher gehört und wurden quasi aus dem Nationalpark herausgesiedelt – in diese umgebenden Zonen, wo dann die Menschen wieder ihre Felder haben.

00:08:23: Aber das ist erstmal so eine Sache!

00:08:25: Du verlierst Land, du musst daraus.

00:08:27: Da sind die Tiere, dann siehst du, da kommen Touristen vor allem aus den USA aber auch aus Europa mit viel Geld sich ihre Lodges mieten, wo du ab zweihundert Dollar in der Nacht und aufwärts.

00:08:39: Mit dem Schnellboot über den Sambesi anreist, dich dann da einmietest und deine Touren machst.

00:08:45: Es ist natürlich ein ganz anderes Leben als die, die Mais- und Manioc und was auch immer anbauen.

00:08:51: Und dann schauen müssen das die Tiere denen nicht abfressen.

00:08:53: also es hat so beide Seiten aber der Reichtum darauf sind sie natürlich auch stolz auf die Natur.

00:08:59: Also es ist nicht so dass wir da Leuten begegnet wären die gesagt haben Den Nationalpark brauchen wir nicht!

00:09:04: Das ist halt dieser Konflikt der da ist.

00:09:07: Und wie lösen die das jetzt?

00:09:10: Ihr habt ja immer tolle Leute da, die irgendwie es schaffen und einen Weg zu finden, dass alle besser leben können.

00:09:18: Wir

00:09:18: haben zumindest in diese Zone einen Priester namens Paul Sakala begleitet.

00:09:24: Das war eine sehr interessante Geschichte.

00:09:26: Wir kamen aus Losaka – das ist die Hauptstadt von Sambia, eine ganz moderne, tolle Stadt.

00:09:31: Und man glaubt es kaum, wenn man da zwei Stunden beim Auto ins Landesinnere fährt.

00:09:35: Dann verändert sich alles.

00:09:37: also dann ist man tatsächlich in einer natürlichen Umgebung und die Straßen sind unbefestigt.

00:09:44: du denkst Du bist wirklich hat mit der Stadt einfach überhaupt nichts mehr zu tun.

00:09:49: und mit dem Vater Paul Der kann auch nicht immer hinfahren in seine sozusagen seine Außenstation denn Wenn's regnet sind die Straßen überschwemmt.

00:09:56: da kommt dann gar niemand mehr hin.

00:09:59: Und an dem Tag sind wir da mit ihm losgefahren und er sagte uns schon, das ist wichtig dahin zu kommen.

00:10:05: Das seht ihr die Herausforderungen vor denen wir stehen?

00:10:07: Wir versuchen den Menschen dort zu helfen, dass sie sich auch ein Leben erwirtschaften können, dass Sie aber auch akzeptieren, dass die Wilderei nicht überhand nimmt

00:10:15: usw.,

00:10:16: das war so bisschen die Herausforderung.

00:10:19: Und dann kann ich mich noch genau erinnern, wir kamen an in so einem Haus wo er ganz eindeutig der Priester auch schon länger nicht mehr war.

00:10:26: und das erste.

00:10:27: Ich musste ihm eine Enttäuschung bereiten.

00:10:29: Er hatte nämlich in so einer Wanne und ein bisschen Wasser einen... für mich war es ein Trutan.

00:10:35: entweder es waren riesiges Huhn Oder es war ein etwas kleinerer Tutan, wie auch immer.

00:10:40: Es lag ein Tier ohne Federn... Tod!

00:10:44: ...tod und noch nicht

00:10:46: gebraten.

00:10:46: Ich habe jetzt gerade so eure Vision.

00:10:48: Ich war jetzt noch beim Fotosabfall.

00:10:49: Nein.

00:10:50: Und das war offensichtlich gedacht, dass wir das essen würden.

00:10:56: Der Vater Paul dachte ich bin vielleicht eine begnadete Köchin und sagte als erstes zu mir, dass ich den mal braten könnte.

00:11:06: Jetzt ist es so, ich war komplett überfordert.

00:11:08: Ich habe dann mit dem Jörg, der dabei war, diskutiert.

00:11:12: Der Jörgg sagte dann, er hätte schon mal eine Hühnersuppe gemacht.

00:11:16: Wir sind ihm doch ganz gut

00:11:17: gelungen.

00:11:19: Wie groß war

00:11:20: dieses Tier?

00:11:20: So groß wie Spakroa oder

00:11:22: ... In meiner Erinnerung war es riesig und dann haben wir hin- und hergetan ob man das nicht an die Frauen aus dem Dorf übergeben könnte, wie auch immer.

00:11:36: Wir haben ihn auch nicht mehr gegessen, wir haben dann recht viel Toast mit Erdnussbutter gegessen die nächsten Tage.

00:11:42: Der war verschwunden.

00:11:43: Ach so, es war so geplant dass du den dann zubereitest und ihr das über mehrere Tage verteilt hast in immer

00:11:50: neuen Variationen?

00:11:51: Wie

00:11:51: kommt der darauf?

00:11:53: Ich weiß nicht!

00:11:55: Ich weiss auch nicht ob er das so genau wusste oder ob jemand da für ihn gedacht hatte und ihm das ins Wohnzimmer gestellt hatte.

00:12:02: wie auch immer wir haben's nicht geschafft.

00:12:04: Dann hat er uns... Das waren tolle Begegnungen, dann sind wir in dieses Dorf.

00:12:08: Chiava heißt es sind etwa zwanzigtausend Menschen die dieser Region gelebt haben und wir haben sehr schnell begriffen, worum es da eigentlich geht.

00:12:16: Denn wir kamen zu einem Ehepaar das kaum geschlafen hatte.

00:12:21: Das hat man denen regelrecht angesehen und die haben uns erzählt sie haben die ganze Nacht wachgelegen der Mais ist reif also sie wechseln sich ab Sie wecken sich gegenseitig wieder auf einer muss mit dem Gewehr dar liegen Und wenn die Elefanten kommen, dann gibt der Warnschüsse ab und vertreibt sie.

00:12:40: Aber immerhin nur

00:12:41: Warn-Schüsse?

00:12:43: Ja später auf der Reise haben wir in einem anderen Feld das Gerippe eines Elefantens gesehen.

00:12:48: Stimmt!

00:12:49: Da war dieses eine Bild also...

00:12:51: In dem Fall, die haben gesagt sie versuchen auch alles.

00:12:53: Sie versuchen mit Fackeln Alles mögliche Zeug wird angezündet chili weil das angeblich so ein Geruch verursacht den die Elefanten nicht mögen.

00:13:02: aber die elefanten gewöhnen sich und finden

00:13:05: ihre mittelschläge

00:13:06: diesen schlau Und die kommen wieder.

00:13:08: und Das problem ist auch die haben einfach sehr alte ruten die sie auch immer gehen.

00:13:12: Die wissen natürlich nicht wo der mensch die grenze des nationalparks gezogen hat und sie riechen.

00:13:19: Ich wollte

00:13:19: gerade sagen, wenn da auch noch extra Leckerlies angepflanzt werden.

00:13:24: Dann wären sie ja blöd in ihrem Park zu bleiben verwirrend.

00:13:27: Wie auch immer die Bauern hatten wirklich ihre großen Schwierigkeiten denn für die geht's auch ums Überleben.

00:13:32: das ist einfach so.

00:13:33: die können sich auch nicht die Ernte vernichten lassen von den Tieren Und haben da, die waren beide schon nicht mehr ganz jung.

00:13:39: Die gingen an die Sechzig und lagen da wirklich der eine.

00:13:42: Der hat uns das gezeigt wie er sich da auf seinem erhöhten ... Er hat sich so einen Hochsitz quasi gebaut, hat sich dahingelegt und wirklich schaut er dass er wach bleibt wenn er nicht mehr kann.

00:13:51: weg da seine Frau?

00:13:53: Und so ging das die ganze Nacht!

00:13:54: Das war nicht der Einzige, das haben uns dann mehrere erzählt.

00:13:57: über welche Zeit geht es denn?

00:13:59: Also wir waren im März da Und dann, März-April ist so die Reifezeit.

00:14:05: Die Erntezeit auch bis sie ihre Ernte eingefahren haben.

00:14:08: Da müssen

00:14:09: Sie das machen quasi.

00:14:10: Wochenlang

00:14:10: geht das?

00:14:11: Dann kommen die Touristen und da haben sie auch wieder andere Aber die Ernte brauchen sich von der Ernte sind sehr abhängig.

00:14:17: Das ist eben die Frage für mich Warum sind die so abhängige von der Arnte wenn doch so viele Touristen direkt bei denen vor der Haustür sind?

00:14:23: Ja weil doch nicht alle im Tourismus Beschäftigung finden.

00:14:26: Also dass es auch ein Entweder oder Sambia ist trotzdem ein landwirtschaftlich geprägtes Land und die Bauern dort sind es auch seit Generationen.

00:14:35: Die haben ihre Felder, die würden jetzt nicht aufhören ihre kleinen Ecker dort zu pflanzen.

00:14:40: das machen sie nicht.

00:14:41: Und eben der Tourismus ist auch ein Monatsgeschäft.

00:14:43: er beginnt so im April dann ist der ein paar Monate bis November Dann regnet's wieder.

00:14:48: also die sind einfach davon abhängig mehrere Standbeine zu haben.

00:14:52: Also

00:14:52: kein chariflich organisiertes Arbeitsverhältnis, mit Notvorzahlung bei Krankheit und automatischen Lohnerhöhungen bei vorschreitendem Alter?

00:15:01: Nichts

00:15:01: davon!

00:15:01: Und dann kam in dem Fall dazu, da erinnere ich mich noch gut, dass Sie erzählt haben, dass sie sechs eigene Kinder haben aber im Prinzip für achtzehn Kinder zuständig sind.

00:15:11: Und das liegt dran, gerade im Zentralafrika oder im Südlichen Afrika – das ganz oft eben Verwandte, die ihre eigenen Kinder nicht ernähren können oder wo es ein Todesfall gab.

00:15:24: Oder so dass selbstverständlich die Kinder auch zu den anderen geschickt werden und die nimmt man auch auf.

00:15:29: Und der hatte einfach Kinder oder junge Menschen mitzuversorgen, die einfach noch nicht auf eigenem Bein stehen konnten, die aus dem verwandten Kreis kamen.

00:15:37: Die HIV-Rate

00:15:39: ist auch sehr

00:15:41: hoch.

00:15:41: Wahrscheinlich sind einige davon auch AIDSweisen?

00:15:44: AIDSweisen

00:15:45: oder andere... Dinge, wo jemand, der vielleicht eine Frau auch im Stich gelassen wurde vom Ehemann, der sich vom Acker gemacht hat kann man sagen und dann muss sie allein das Geld verdienen.

00:15:58: Das geht nicht mit mehreren Kindern und dann wird ein Kind auch mal zu einem Verwandten, dem es ein bisschen besser geht geschickt.

00:16:05: Und das hat Vorteile weil es natürlich eine Solidarität ist und alle irgendwie überleben können hat natürlich aber auch die andere Seite dass wenn man ein bisschen mehr erwirtschaften kann.

00:16:15: Also das Existenzminimum, dann kriegt man viel Besuch von anderen und das ist schon alles wieder verloren.

00:16:23: Das hat so beide Seiten.

00:16:25: Diese beiden haben jetzt also seit Wochen da Wache gehalten in diesen Maisfeldern.

00:16:29: Haben sie ihre Ernte retten können?

00:16:32: Die haben in diesem Jahr ihre Erdte retten können, ob das immer gelingt.

00:16:36: Das weiß ich nicht aber das ist gut gegangen in dem Fall.

00:16:39: und für wen es nicht gut gegangen ist den haben wir dann eben an anderer Stelle gesehen dass war eben dieses Elefantengerippe.

00:16:46: Und da war's nämlich so.

00:16:48: Da ist ein Elefan tatsächlich ins Maisfeld eingedrungen und der wurde dann letztendlich erschossen von dem Ranger also von dem Aufseher der dafür zuständig ist.

00:17:00: er hat den aber da muss sich auch die Bauern wieder beklagt, der hätte den drei Tage wütend lassen.

00:17:05: Der hat erst versucht ihn zu vertreiben das Tier war reinent und letztendlich wurde er erschossen.

00:17:11: Also ein Ranger der bei dem Nationalpark bestellt ist, der versucht dann erstmal hier zu retten.

00:17:16: natürlich Das Tier ist ihm wichtiger als die Ernte.

00:17:19: Und dann hat es doch erschossen weil irgendwann die Menschen

00:17:22: ja und

00:17:23: weil

00:17:23: sie in Gefahr waren sehr viele Unfälle mit Elefanten.

00:17:28: Da ist es dann oft so, dass haben sie uns erzählt, dass gerade die Lodgebesitzer dann oft helfen und auch Verletzte irgendwo hinfahren.

00:17:35: Das größere Krankenhaus ist nicht in dem winzigen Ort sondern da muss

00:17:38: man verletzte

00:17:39: Menschen.

00:17:39: Also es ist nicht ganz ungefährlich Flusswerde.

00:17:42: Elefanten andere Tiere, da passiert doch einiges.

00:17:46: Und das ist eben so'n Fall, wenn man einen wütenden Elefanten im Maisfeld hat, möchte man sich nicht in der Nähe auffalten?

00:17:52: Nee, ich hab einmal einen wütenen Elefant gesehen und mein Jeep-Fahrer hat ganz schnell den Rückwärtsgang eingelegt und war sehr schnell wieder

00:18:02: hinten

00:18:03: im Einzugsgebiet von dem Elefante raus.

00:18:05: Also es war sehr eindrücklich.

00:18:07: Die Orden noch mal so aufgestellt ... ja die sind schon groß!

00:18:12: wenn man dann direkt dem an wohnt, nicht so lustig.

00:18:17: Aber du hast auch geschrieben, dass das Land ... Also dieses Land rund um diesen Nationalpark gehört offensichtlich diesem kleinen Bauern noch aber es ist auch sehr begehrt bei Investoren?

00:18:28: Ja also dieses land ist eigentlich Eigentum des Klarns Das ist noch Klarnland.

00:18:33: Auch der Nationalpark gehört zum Klarenland und wir haben auch die Klarnchefin kennengelernt, weil unser Begleiter der Father Paul eben sozusagen sein Häuschen das er dort bewohnt hat von der Klarnschefin auch mietet.

00:18:47: Und zunächst mal bei ihr vorgesprochen hat und da auch willkommen geheißen wurde, da überhaupt dazusein.

00:18:54: Und dort wurde uns erzählt, dadurch das es Klarnland war ist es ein bisschen geschützt.

00:18:59: Da wäre das reines Regierungsland dann während die Investoren, die wir dann auch persönlich lustigerweise auch noch gesehen haben, die eben auch Schlange standen diesmal bei der Klarnchefin sozusagen.

00:19:11: Also,

00:19:12: beschreib mal wie die aussahen.

00:19:13: also haben wir die Anzüge

00:19:14: an.

00:19:15: Die hatten...die kamen aus Simbappe und aus Südafrika und es waren Weiße.

00:19:20: Die hatte ganz normale dort ganz normale Kaki-Klamotten an, trugen ihre Sonnenhütte.

00:19:27: Es war insgesamt eine witzige Geschichte weil wir dabei sein durften.

00:19:30: Wir durften uns nicht fotografieren.

00:19:31: da galt Fotoverbot.

00:19:33: das war von Jörg natürlich schlimm.

00:19:34: Von wer das verboten?

00:19:36: Ja

00:19:37: die Klarnschefin Und die drohnte eben und hat Empfangen an dem Tag.

00:19:41: Die kriegt natürlich ...

00:19:43: Ja,

00:19:43: das war schlimm!

00:19:44: Aber ich kann mich noch ganz genau erinnern so fast als wäre ich das Bild vor mir.

00:19:48: Das waren nämlich so...die kleinen Chefin saß auf einem weißen Plastikstuhl der die Welt sozusagen in allen Teilen.

00:19:56: Der Plastikschuh,

00:19:57: den man überall sieht diese Schalen.

00:19:59: Diese Schalen rechts- und links jeweils ein Berater.

00:20:02: An dem Tag waren ja nur vier oder fünf.

00:20:05: mögliche Investoren da und sie hat uns später erzählt, die kommen immer.

00:20:10: Es ist so begehrt.

00:20:11: es ist vor allem das Land da am Sambesi direkt begehrт um neue Lodges zu bauen.

00:20:17: Ja klar!

00:20:18: Und ihr das ist eine Goldgrube wenn man das machen kann.

00:20:21: Ihr Wunsch ist natürlich Sie möchte Entwicklung?

00:20:24: Das war ne moderne Frau die weiß auch dass man Arbeitsplätze braucht und dass es Krankenhäuser brauchen und Schulen und all das wusste ich.

00:20:31: aber sie will ein bisschen ins Landesinnere des Problemes.

00:20:34: Dieser Nobel-Nobel-Tourismus möchte eben im Schnellboot übern Sambisi fahren und dann direkt an der Lodge.

00:20:40: Und möchte diesen Blick, der untergehenden Sonne auf den Fluss...

00:20:44: Ist ja auch schön ne?

00:20:45: Ja!

00:20:47: Und naja gut so hat sie das verhandelt.

00:20:48: An dem Tag hat sich kein Zugeständnis gemacht.

00:20:50: wir haben nachher noch gefragt aber das Lustige war eigentlich.

00:20:54: um überhaupt ins Gespräch zu kommen muss ein jeder der zur Klarnchefin geht eine besondere Art.

00:21:03: Ja, eigentlich Verränkungen würden wir sagen einer gymnastischen Übung nachmachen.

00:21:07: Und da gibt es so einen Berater der das vormacht und dann muss jeder von auswärts angereistet, das versuchen nachzumachen.

00:21:14: Das ist

00:21:15: ja eine Übung?

00:21:15: Ja, das waren so Sonderware ... Kniebeugen, Rumpfbeuge, eigenartige Armbewegungen.

00:21:22: Also für uns sehr lustig.

00:21:23: aber die Investoren, die kannten das schon, die wussten das und haben es auch ohne die Miene zu verziehen, haben sie das nachgemacht und vor allem un bewegt.

00:21:31: Aber ja schon hat sich genau angeschaut, so hast du die Klarnchefin da Und das ist erst mal die Wollte dass man sich an ihre Regeln anpasst.

00:21:39: Darum geht's also.

00:21:40: die hat das abgefordert wohl wissend dass das nicht der Handschlag ist, den wir so gewohnt sind.

00:21:45: Aber die wollte, wenn man zu ihr kommt weiß da gelten ihre Regeln.

00:21:49: Genau wer ist der Chef?

00:21:52: Wenn die schon einen Teil des Landes verkauft haben?

00:21:55: ich denke mit meiner westlichen Brille jetzt ein etwas schräges Bild aber du weißt was ich meine das Landes schon verkauft haben, können die nicht einfach da wo es jetzt noch schönes selber Lodges bauen und davon profitieren.

00:22:08: Das wäre doch irgendwie im Sinne ihres Klans oder?

00:22:10: Das wäre alles im Sinne und das wäre auch im Sinne von Sambia.

00:22:14: wie bei anderen Fragen wenn man dran denkt dass Sambias ja insgesamt ein wahnsinniger Ressourcen reiches Land ist.

00:22:20: wir haben vorher das Stichwort Kupfer erwähnt und andere Dinge die da sind große Reichtümer und dafür trotzdem bitterarm.

00:22:28: Sechzig Prozent der Menschen unter der Armutsgrenze.

00:22:30: Es liegt natürlich dran, dass erstmal das Geld nicht da ist um selbst zu investieren.

00:22:35: Es braucht Investoren von außen.

00:22:36: in der Corona-Zeit war Sambia Pleite, Bankrott, Staatsbankrott.

00:22:44: Das ist ja auch immer eine der Fragen wenn es um diese Initiative des Erlassjahres geht.

00:22:48: Diese Schulden die Länder wie Sambier komplett niederdrücken wo sie gar nicht möglich ist, vorwärts zu kommen.

00:22:56: Also das sieht man dort ganz genau.

00:22:58: Sambia ist so das Beispiel für ein eigentlich unglaublich reiches Land in dem die Menschen trotzdem sehr, sehr arm sind und das war natürlich in der Region, die wir da gesehen haben und wo es jetzt um Elefanten ging.

00:23:10: War das so?

00:23:11: Aber das war auch... Wir kamen aus Tanzania.

00:23:13: Claudia wird ja noch mehr erzählen zur Mine aber wir kamen auch aus eine Reportage in der großen Goldmine von Gaeta gemacht.

00:23:23: Es war ungeheuer beeindruckend, da reinzukönnen und zu sehen wie gold mit Natriumzionid abgebaut also erst abgebauten dann ausgewaschen und so weiter wird und dann ausgeflogen nach Südafrika direkt.

00:23:34: Also das sind diese... Das sind die großen Fragen, die dort sind.

00:23:39: Also grundsätzlich ein sehr reiches Land.

00:23:42: ist es wieder Misswirtschaft?

00:23:44: Ist es Klimawandel?

00:23:48: Ich denke jetzt viele afrikanische Länder und Sambia ist ja eines davon.

00:23:53: Die haben längst verstanden, dass es nicht gut ist die Rohstoffe nur auszuführen und das die Wertschöpfung im Ausland stattfindet.

00:24:01: und sie versuchen das.

00:24:03: Und das ist die große Entwicklung, die die Zukunft bringen wird, dass man versuchen wird auch die Weiterverarbeitung auf afriikanischem Boden stattfinden zu lassen uns selbst von dem Wohlstand was zu haben.

00:24:14: Ansonsten ist es eine Kombination von vielem, teilweise sind es Eliten die selber reich sind und andere arm lassen.

00:24:22: Teilweise sind's die enormen Schulden von denen wir gerade gesprochen haben wo sie einfach nicht möglich ist sich rauszuarbeiten.

00:24:28: dann ist es wenn wir zurück in diesen Bauern in Chiava wo wir bei den Elefanten waren.

00:24:33: Dann ist es auch dieses Phänomen Was ja wunderschön ist, der großen Solidarität in der Großfamilie.

00:24:41: Da sagte uns dann auch, wenn man einen weißen Farmer dort auch besucht, den David Wissern, den erinnere ich mich toll, dass ein Gastfreundschaft wir genießen durften weil er ein Freund von Fr.

00:24:51: Paul Sakalawa und er hat uns damit hingenommen und der hat uns gesagt die meisten schaffen es aus dem Grund nicht aus der Armut.

00:24:58: Kaum haben sie was?

00:24:59: Klopft er nächster an!

00:25:00: Okay also meine These mit dem... verkaufen wir ein bisschen land und bauen davon selber lodges funktioniert die funktionieren eben

00:25:08: genau.

00:25:08: das ist wahnsinnig schwierig.

00:25:10: viele an teil daran haben wollen

00:25:11: und dass hat mich das weiß ich auch noch als wir bei dem debi wisser saßen.

00:25:15: der hatte seine farm.

00:25:17: das war dann eine größere farm da geht es nicht um das kleine meistfeld hinter dem haus sondern er hatte wirklich mehr land hatte das Elefanten-Problem auch.

00:25:26: Auch bei ihm wird der Mais reif und die Elefanten riechen denen und kommen, und er hat uns einfach gesagt man muss hier damit rechnen ein Teil der Ernte wird man durch die Tiere verlieren.

00:25:34: Das muss eben kalkuliert sein.

00:25:37: Und der...das war sehr sehr interessant weil der hatte seine Farben auf einem Berg obendrauf und man sah über den Sambesi hinüber nach Zimbabwe.

00:25:47: Der war nämlich eigentlich aus Zimbábwe.

00:25:49: In den letzten Jahren musste der da raus, weil Mugabe mit seiner schrecklichen Art den Hass zu schüren und die Weißen zu enteignen.

00:25:59: Die mussten dann wirklich ... Hat eine dramatische Geschichte erzählt wie das war.

00:26:03: Also die Habseligkeiten genommen haben und daraus sind Und da war so ne Wehmut zu spüren als wir da saßen.

00:26:10: Das werde ich auch nicht vergessen in dem Moment.

00:26:13: Ich habe jetzt versucht herauszufinden ob er vielleicht wieder zurück ist Nach Simbapwur und ich werde, die alte E-Mail habe ich gerade heute früh noch gefunden.

00:26:21: Sonst hätte ich jetzt schon vorher geschrieben und könnte es hier erzählen aber ich mache das jetzt noch.

00:26:25: Denn viele sind ja seit Mugabe tot ist, sind ja viele der Enteigneten aus Sehnsucht nach ihrer Heimat, die sie auch als ihre Heimat empfinden, nach Simbaphur zurückgegangen.

00:26:38: Wann warst du genau da?

00:26:39: Das ist jetzt auch schon eine ganze Weile her,

00:26:40: ne?!

00:26:40: Das ist eine Weile Her!

00:26:41: Wir waren im März twenty-fourzehn.

00:26:44: Da haben Mugabbe noch am Leben.

00:26:46: Ja, genau.

00:26:47: Der hat ja seinen Amt genossen wie wenig andere.

00:26:50: ich glaube er war der älteste aller Machthaber, der dann.

00:26:54: letztendlich ist er in Singapur damals verstorben.

00:26:57: Er war an Krebs erkrankt und war dann weg.

00:27:01: Aber dieser Farmer hatte sich quasi noch mal

00:27:04: neu eine Farm aufgebaut

00:27:05: Auf der anderen Seite des Ambesi River

00:27:09: Und hatte dort ... Hatte Heimweh.

00:27:13: Vielleicht hat er auch eine Heimat gefunden, wie auch immer.

00:27:14: Ich werde es vielleicht beim nächsten Gelegenheit, wenn ich da bin, kann ich diese Information nachliefern?

00:27:19: Es ist irgendwie für euch ganz witzig ... vor so einem Podcast, dann nochmal alle Unterlagen wieder durchwühlt.

00:27:25: Wie war das denn da noch?

00:27:26: Und ihr schreibt ja tatsächlich manchmal die Leute an

00:27:29: und fragt wie geht's

00:27:30: denn heute?

00:27:30: Wie geht

00:27:31: es denn heute?

00:27:31: wo sind sie?

00:27:32: der Vater Paul ist noch in Lusaka Das weiß ich und Missio fördert verschiedenste gute Projekte für die Menschen in Sambia.

00:27:40: Da sind wirklich die Kontakte am bestehen aber natürlich so kleine Begegnungen, die wir so am Rande haben für Reportagen.

00:27:47: da

00:27:48: muss man oder manchmal sagt man einfach Hallo Man schreibt eine E-Mail

00:27:55: Wir reden im Podcast über dich.

00:27:56: Hör doch mal rein, ich guck einfach bei den Analytics hinterher.

00:27:59: ob jemand in Sambir reingehört hat kann man nämlich sehen finde ich immer total nett.

00:28:07: also er hat da eine Farben schaut in den Sonnenuntergang so wie alle Touristen das gerne hätten schaut aber seine eigenen Felder es ist irgendwie jenseits von Afrika oder irgendwas.

00:28:16: also so richtig schön klischee.

00:28:19: Und genau damit gehen wir jetzt auch rüber zu Claudia Klein.

00:28:23: Hallo, kannst du uns doch hören?

00:28:24: Ja ja,

00:28:25: ich bin auch

00:28:26: noch

00:28:29: dabei.

00:28:29: Hast du's?

00:28:29: Da klatsch ich zu!

00:28:29: Weil Du hast so ein anderes Bilderbuch Afrika auch in Sambia gesehen.

00:28:35: Ich hab die Reportage gelesen.

00:28:38: da gibt es fröhliche bunte Menschen und einen waschechten König.

00:28:43: also wer war das und wann war das?

00:28:49: Ja, das ist eine ziemlich interessante Geschichte gewesen.

00:28:54: Ich hatte damals mich auch über Sambia informiert und bin dann über ein Fest gestolpert,

00:28:58: d.h.,

00:28:59: das Kohrmbockerfest.

00:29:01: Das findet im Barotseland oder in der Westregion von Sambias Stadt am Sombesi.

00:29:06: Da gab es damals tatsächlich – oder gibt's noch eine Region die sich Baroze landen, die einen König hat den sogenannten Litunga?

00:29:15: Und die machen einmal im Jahr nämlich immer dann Wenn der Sambesi anschwillt, also wenn der Hochwasser führt machen die ein großes Fest das Kurmbockerfest.

00:29:26: Das heißt, Kurmbocke heißt übersetzt aus dem Wasser kommen.

00:29:29: Das ist das Fest, wenn der König sein Hofstatt zusammenpackt und von den niedrig gelegenen Regionen vom Sambesi in die höhere Gelegenheit zieht damit er nicht überflutet wird von dem Sambesy.

00:29:41: Okay, und das macht er jedes Jahr?

00:29:43: Genau, das macht ihr jedes Jahr!

00:29:45: Also der Zittern, seine Residenz ist in Lealui heißt sie

00:29:50: Also, der hat tatsächlich ein zweites Haus dann.

00:29:51: Der fährt nicht einfach nur so im Sinn rum, sondern er zieht um für die Zeit?

00:29:54: Ja

00:29:54: genau, der zieht dann komplett um.

00:29:57: Er zieht nach Limolunga, heißt das an der andere Ort und das passiert dann ganz traditionell mit einer großen Holzbarke, die ist dann weiß-schwarz gestreift.

00:30:09: Seine Königin hat auch eine große Holzbarcke.

00:30:13: Eine

00:30:13: eigene?

00:30:14: Ja, sie hat eine eigene, also erst fährt der König über den Fluss die Königinnenbarke.

00:30:21: Und der König hat tatsächlich einen großen Elefanten auf dem Boot, das ist natürlich ein gezimmter gebastelter selber gebauter Elefant als Symbol der Stärke.

00:30:31: also ganz interessant was Barbara erzählt dass sie halt auch so aus ihrer Elefante so stolz sind.

00:30:37: ja hat er König tatsächlich dann dort auf seiner Barke.

00:30:41: Also die Elefanden gehören schon einfach auch so zum Lebensgefühl dazu.

00:30:44: Das sind gleichberechtigte Mitbewohner

00:30:47: genau Und dieses Kurumbockerfest ist wohl in Westafrika ziemlich bekannt.

00:30:52: Also die haben tatsächlich, zumindest was man uns damals gesagt hat auf vor Ort an diesem Tag auch bis zu dreihunderttausend Besucher für diese kleine Regionen.

00:31:01: Das heißt im Prinzip, diese ganze Region lebt eigentlich davon dass die Menschen einmal im Jahr dieses Kurmbocker Fest haben und dann ganz viele Besucher kriegen.

00:31:10: Wie läuft das dann für die Menschen, die da hinkommen ab?

00:31:12: Also der König fährt von seinem Wintersitz zu seinem Sommersitz oder umgekehrt.

00:31:15: Wie war es jahreszeitlich?

00:31:17: Es ist glaube ich ...

00:31:18: Jahres-Zeit ist jetzt so.

00:31:18: Das Frühjahr allerdings wird dieses Kurmbockerfest vom Termin her.

00:31:23: Es wird es immer ganz kurzfristig nur bekannt gegeben.

00:31:27: Ich hatte damals auch ganz lange gewartet bis ich den Flug gebucht habe weil es ewig gedauert hat bis dieser Terminfest stand.

00:31:33: also ich glaube wir hatten vielleicht eine Woche vorher dann oder anderthalb zwei Wochen vorher haben wir dann auf gut Glück gebucht Der Hoffnung, dass wir dann an den Tag auch wirklich im Barotseland sein können.

00:31:44: Weil das natürlich auch von der Logistik ein bisschen schwierig ist und wir landen in Lusaka und müssen mit dem Bus nach Westen fahren.

00:31:51: Das ist natürlich nicht so einfach.

00:31:53: Wie lange war das denn so mit dem bus?

00:31:55: Also wie viel Reisezeit ist es?

00:31:56: Also

00:31:57: wir waren damals tatsächlich den ganzen Tag unterwegs.

00:31:59: Wir sind morgens um fünf an der Bushaltestelle gewesen und haben dann auf dem Linienbus gewartet, der kam dann auch schon um sechs aber der ist dann erst um zehn gefahren als er voll war.

00:32:08: die warten dann auch so lange bis jeder Platz besetzt ist und dann waren wir am nachtentag da.

00:32:13: also die Reise ging übrigens auch dann quer durch ein Nationalpark also auf einer geraden Straße bis nach Westen runter, die auch nicht befestigt war.

00:32:21: Das was Barbara erzählt hat das kenne ich schon

00:32:24: Das heißt, Sie sind auch Peileverhandlungen in die Quere

00:32:28: gekommen.

00:32:29: Nein nein wir

00:32:29: haben keine Tiere gegeben.

00:32:31: Aber ihr habt in Deutschland gewartet bis ungefähr der Zeitpunkt gekommen ist wo dieses Fest sein müsste und seid dann so losgeflogen und habt gehofft dass es klappt?

00:32:40: Ja genau genau tatsächlich nicht bekanntgegeben wurde und es wurde dann immer spekuliert und wir haben mit den Partnern vor Ort dann täglich Kontakt gehabt per E-Mail Und die haben dann immer gesagt, jetzt wird das erzählt.

00:32:54: Dann konnten wir es nachher auf dem Zeitraum von drei der vier Tagen einkränzten an denen es stattfinden kann und dann sind wir geflogen.

00:33:01: Okay!

00:33:02: Und da saßt ihr in diesem Bus morgens um fünf und hat darauf gewartet dass er am zehn losfährt.

00:33:06: seid dann auch losgefahren über den ganzen Tag und hast mit den Füßen geschaut ob der König schon unterwegs war.

00:33:12: oder wusstest du?

00:33:13: Nein, das wussten

00:33:13: wir dann schon, dass das dann stattfindet.

00:33:16: Ja und dann waren wir dann am Vormittag nach Mongo gefahren.

00:33:20: Das ist die Stadt, wo das ...

00:33:22: Die Provinzhauptstadt war.

00:33:24: Von dort ging dann die Reise weiter nach Lealui.

00:33:27: Gucken wir mal, ob ich das richtig ... Ja, Lealuy?

00:33:31: Ich kann's nicht überprüfen!

00:33:33: Du kannst mir viel erzählen.

00:33:38: Und da hat der König irgendwann tatsächlich aus seiner Residenz gebaut gekommen und hinter ihm her, sein ganze Hof stattgekommen.

00:33:44: Dann mussten sich alle auf den Boden knien.

00:33:46: Wir durften ihn auch nicht anschauen Und nach meinem Begriffen nach waren es viele Menschen, die dort waren.

00:33:52: Aber die Menschen mit denen wir dann dort gesprochen haben, die haben gesagt das Festwehr überhaupt nicht gut besucht.

00:33:57: Weil die Menschen sind wohl aus Protest den Fest fern geblieben.

00:34:03: Aus Angst und aus Protest weil sie haben in diesem Jahr tatsächlich auch ziemlich viel Probleme da gehabt.

00:34:09: Da gab's im Januar, gab's da Aufstände im Mongo in der Hauptstadt, wo sie in Plutisch niedergeschlagen wurden vonseiten der Regierung.

00:34:16: Und man hat dem König der Losi dann vorgeworfen, er hätte quasi das einfach zugelassen und nichts unternommen um die Menschen zu schützen.

00:34:24: Hätte da die Möglichkeit dazu gehabt?

00:34:26: Das kann ich nicht beurteilen.

00:34:28: Aber auf jeden Fall waren die Leute sauer.

00:34:30: Er hätte was unternehmen

00:34:31: müssen.

00:34:31: Also das ist ja das Volk der Lusi in übrigens ein sehr stolzes Volk also eine sehr nette und sehr stolzvolk aber.

00:34:42: Ich hatte den Eindruck dass sie traurig und irgendwie deprimiert auch waren nach diesen Vorfällen.

00:34:49: Die Leute, die dann doch noch bei dem Fest waren oder der König?

00:34:52: Aber mit dem habt ihr nicht sprechen können, oder?

00:34:54: Nein wir hatten Audienz gebeten und normalerweise ist es tatsächlich so dass er Besucher empfängt.

00:35:00: aber der Königsserver schien auch ein bisschen ängstlich zu sein in diesem Jahr weil er hatte sehr viel Bodyguards um sich und hat quasi überhaupt keine Besucher entfangen.

00:35:10: Er hat also keine Audienzen gewährt.

00:35:12: Man hat ihn quasi nur gesehen, als er aus seinem Palast rausgegangen ist.

00:35:16: Dann mussten sich alle hinlegen und man hat eigentlich mehr Bodyguards gesehen als ihn selber.

00:35:20: Wir haben tatsächlich einen Kuch zum Blick erhaschen können Und dann ist er in seine Barke gestiegen, dann ist sie über den Sambesi gefahren.

00:35:26: Die Fahrt dauert angeblich sechs Stunden.

00:35:27: In der Zeit sind wir nach Limolunga gefahren und da um ihn dort zu empfangen.

00:35:32: Da war dann ein Chor aufgebaut Und da sind auch noch Besucher gewesen.

00:35:36: und dann ist es eher dann irgendwann nach sechs Stunden zusammen mit seiner zweiten Barke und der kündigen Barke eingefahren.

00:35:42: Und das funktioniert dann so, dass er dann einfährt und die Barke wendet.

00:35:46: Und wieder rausfährt aus dem Hafen und zurückfährt.

00:35:49: Und nochmal wendelt also dreimal.

00:35:52: Jedes Mal werden die Trommeln lauter... ...und die Anfeuerrufe an die Ruderer werden lauter!

00:35:58: Das ist halt so

00:36:00: eine Tradition?

00:36:01: Ja, so eine Tradition.

00:36:02: Dann legt der an und steigt er auf einen großen Festplatz.

00:36:06: Die Leute rumherum jubeln dann auch immer lauter?

00:36:08: Genau.

00:36:09: Dann sind alle sehr festlich gekleidet steckt er aus und setzt sich da so eine Art Podest aufgebaut, und er setzt sich dann auf seinen Königstronen.

00:36:19: Und dann wird ne Rede gehalten... Man hat uns gesagt, dass ich der Vizepräsidentin, die hat quasi für den König gesprochen!

00:36:28: Und um ihn herum waren halt tatsächlich auch immer noch Soldaten, die damit Pistolen- und Waffen rumgelaufen sind und haben einen großen Hypekreis immer freigehalten und haben uns böse angeguckt.

00:36:41: Also es war tatsächlich auch ein bisschen betrückende Stimmung.

00:36:44: Ja, wie blöd ne?

00:36:45: Ihr hattet euch wahrscheinlich irgendwie total darauf gefreut genau das einfach mal zu sehen.

00:36:48: und dann ist es genau in dem Jahr komplett anders?

00:36:51: Ja, es war anscheinend so komplett anders auch.

00:36:53: Es war ja trotzdem ... Ist es hier nichts passiert?

00:36:58: Das sind keine neuen Gewaltausbrüche geschehen oder so?

00:37:01: Aber es war politisch ein Jahr, in dem es irgendwelche Umbrüchen gegeben hat.

00:37:05: da stand glaube ich auch eine Präsidentenwahl an, oder?

00:37:07: Ja genau die Präsidentinwahl sollte im September stattfinden Und der Hintergrund von diesen Unruhen, die da im Januar gewesen sind war wohl der.

00:37:17: Es gibt ein sogenanntes oder es gab einen sogenannten Barozelandabkommen.

00:37:21: In den letzten Jahren wurde das mit der Regierung in Sambia abgesprochen, dass quasi diese Region dem Barozeland und die Ndosi so eine gewisse Eigenständigkeit gewährleistet und auch ein Stück Eigenverwaltung unter der Herrschaft des Königs.

00:37:37: Also das war quasi als das Land gegründet wurde, als es unabhängig wurde.

00:37:41: Wurde denen schon eine Sonderstellung festgeschrieben in die Verfassung?

00:37:45: Richtig!

00:37:45: So ist es.

00:37:46: und dann war's aber wohl so dass diese Menschen auch schon alle immer recht unzufrieden waren weil sie sich irgendwie haben abgehängt gefühlt von Rest von Sambia.

00:37:58: Und dann hat man sich Aktivistengruppe gegründe gesagt haben Sie wollen die Unabhängigkeit von Sambia und sie wollen aber mehr Einfluss noch auf den reicheren Kupfergürtel haben, auf das Copperbelt.

00:38:09: Und mehr Zugriff auf die Rohstoffe.

00:38:12: und dann andere haben gesagt Sie wollen diese Verwaltungseinheit, wollen sie ganz anders gestalten oder sie wollen Neu-Wahlen und Sie wollen einen neuen König.

00:38:20: also gab da ganz verschiedene Richtungen und im Laufe der Jahre sind die Menschen immer unzufriedener geworden und dann im Januar Versuch gab, dieses Barozelandabkommen ganz aus der Verfassung von Sambia zu streichen oder auszuschließen.

00:38:39: D.h.,

00:38:39: man hätte denen quasi ihre Eigenständigkeit genommen?

00:38:42: Das war so wie mit der Plan und deshalb gab es Unrunder- und Aufständen...

00:38:46: ...die

00:38:46: niedergemetzelt wurden!

00:38:48: Oder es gab da auch eine Getote,

00:38:49: oder?!

00:38:50: Ja, es wurde zu einer friedlichen Demonstration aufgerufen und dabei gab's dann doch Tote also offiziell vier oder fünf.

00:39:02: Und inoffiziell waren es aber viel mehr, wir haben dann mit dem Bischof dort gesprochen von der Region Daffy hieß er damals?

00:39:12: Ja das war ein amerikaner.

00:39:15: Ein sehr netter Mann und sehr nah am Volk auch dran.

00:39:18: Das lebt mittlerweile leider nicht mehr.

00:39:21: Der hatte aber viel mit den Menschen gearbeitet und auch viel mit denen gesprochen und er hat gesagt dass ist tatsächlich so gewesen Demonstration aufgelöge, Waldfam aufgelöst hat und dann tatsächlich auch die Leute bis nach Hause verfolgt hat.

00:39:36: Weil sie das nicht akzeptiert haben dass die Leute ihre Meinung kund getan haben.

00:39:41: also es war schlimm wo wir im März dann da waren.

00:39:43: da waren immer noch in den lokalen Zeitungen berichten darüber dass halt immer noch der ein oder ander im Krankenhaus liegt oder der jetzt dann doch seine Verletzung erlegen ist.

00:39:53: und ja Das war schon nicht so schön.

00:39:57: Es war dann der Schatten über diesen eigentlich sehr über diesen Bilderbuch fest.

00:40:02: Genau, das war ein Schatten der in diesem Jahr über dem Kurmbocker festgelegen hat.

00:40:07: Da du es am Anfang als Stichwort rote Mütze gesagt

00:40:11: hast?

00:40:11: Ja genau.

00:40:12: Ist das

00:40:12: jetzt der richtige Zeitpunkt um nach genau dieser Mützi zu fragen?

00:40:15: Ja die rote mütze ist quasi das Merkmal der Losi.

00:40:19: Also an dem Fest vor allen Dingen alle männlichen Losi tragen diese rote Müste auf ihrem Kopf.

00:40:24: also wenn sie keine traditionelle Art wie so eine französische ...Berry-Mütze haben, dann ziehen sie sich irgendwas Rotes auf den Kopf.

00:40:33: Also irgendwas?

00:40:34: Hauptsache es ist rot!

00:40:37: Und die haben Kleider an.

00:40:39: oder wie sieht das aus auf den Bildern?

00:40:40: Zumindest die Menschen, die da aktiv mit... also die da rudern oder im Gefolge vom König mitlaufen, die haben Röcke an ja.

00:40:49: Witzig ne man denkt immer, dass nur die Schotten das können.

00:40:51: Ja nee, das können die auch.

00:40:53: Sehr schön Aber danach hast du es nie wieder angeschaut.

00:40:56: Du weißt nicht, wie das Fest jetzt abläuft?

00:40:59: Nein leider nicht.

00:41:00: Barbara, hast du was dazu gehört?

00:41:03: Wie ist die politische Lage jetzt?

00:41:05: Weil es gab ja zweimal inzwischen, glaube ich, Präsidentschaftswahlen und wir haben eben eine Länderinfoß gehört.

00:41:10: Es ist irgendwie ruhiger besser geworden viele Lehrer, viele Ärzte eingestellt.

00:41:14: Ja,

00:41:16: es bleibt

00:41:17: abzuwarten.

00:41:17: Es gibt dir einen neuen Präsidenten Und was man so hört ist dass erst mal positive Dinge gibt, positive Entwicklungen.

00:41:26: Aber da braucht man immer so ein bisschen Geduld und muss wieder ins Land hinein hören wie sich das dann wirklich so entwickelt.

00:41:34: Aber ihr seid euch beide einig dass dieses Land wunderschön ist oder?

00:41:38: Das ist ein wunderschönes Land und es hat unglaublich viele Schätze.

00:41:42: Es ist eigentlich ein reiches Land Und es wäre dem land Unglaublich zu wünschen Dass er von seinem eigenen Reichtum mehr profitieren könnte als es das tut.

00:41:50: also die Menschen müssen davon profitieren können.

00:41:53: Ja

00:41:54: Okay.

00:41:56: Bilderbücher über Afrika können wir vielleicht demnächst mal anders schreiben, wo dann der reiche Minenbesitzer ein echter Sambia ist und seine achtzehn Kinder gut in die Schule schicken kann?

00:42:08: Das wäre schön!

00:42:10: Unser neuer letzter Punkt ist der Literaturtyp.

00:42:14: Genau, ich habe ja da unsere Spezialistin gefragt.

00:42:18: Die Bettina Klubach, die in der Redaktion des Missionsmagazins immer diese wunderschöne Medienseite zusammenstellt und als studierte Literaturwissenschaftlerin auch die neuesten und besten Bücher kennt.

00:42:30: Und dieses sagte mir Ja, da hatten wir was!

00:42:32: Das ist empfehlenswert.

00:42:34: Und zwar eine Schriftstellerin namens Ellen Banda-Aku und das Buch heißt Patchwork.

00:42:41: Das ist ein Roman, der beschreibt die Geschichte mehrere Frauen.

00:42:44: Es geht über einige Generationen und fängt an in der Zeit so, spielt so Ende des Siebzigerjahre eine Geschichte von Eifersucht, Hass aber auch Liebe.

00:42:55: also einen dramatischer Roman, Der einem das Sambia der damaligen Zeit glaube ich gut näher bringt.

00:43:02: Und natürlich finden wir einen Link zu diesem Buch In den Show Notes.

00:43:06: Ich fand es total spannend.

00:43:09: Wir machen für heute mal Schluss.

00:43:11: Ich muss das erst mal so ein bisschen alles verdauen, sagt Danke nach Bielefeld, dass es ja gar nicht gibt?

00:43:19: Hallo und schon ist es weg!

00:43:21: Nein doch nicht, ich dachte Biele Feld hätte ich verschluckt.

00:43:26: Beim nächsten Mal reden wir weiter noch über die Bodenschätze in Sambia denn da gibt's noch viel mehr zu erzählen Denn Kohle gibt es dort zum Beispiel auch Und ich schicke liebe Grüße in den Sonnigen Norden.

00:43:40: Ja, danke.

00:43:41: Ich leg euch die Sonne zurück und auch grüße Sie!

00:43:44: Und in zwei Wochen hören wir uns wieder sagen Tschüss bis zum nächsten Mal eure ...

00:43:49: Barbara Brustler?

00:43:50: Brigitte Strauß und ...

00:43:52: Claudia Klein.

00:43:53: Tschüss!

00:43:56: Das war

00:43:56: Reisewarnung mit Missio München unterwegs in Afrika Asien und Ozeanien.

00:44:01: Ein Podcast von Missio Mündchen produziert vom katholischen Medienhaus Sankt Michael Sputt.

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