Madagaskar I: Der Klimawandel sorgt für Hunger im Süden
Shownotes
Madagaskar – der Inselstaat mit den Traumstränden ist das diesjährige Schwerpunktland im Monat der Weltmission bei missio München. Diesmal geht’s in den Süden der Insel und dort wird klar: Die Lage ist alles andere als paradiesisch. Die Menschen leiden unter den Folgen des Klimawandels, wie Kristina Balbach berichtet. Auf den ausgedörrten Feldern wächst nichts mehr. Manchmal werden Kakteen ausgekocht, um noch etwas zu essen zu haben. Die Kirche hilft, wo sie kann. Zum Beispiel bringt ein Erzbischof Reis zu den Menschen, die nicht mehr für sich sorgen können.
Die Partner, die wir im September in der Reisewarnung vorstellen, werden im Oktober zu Gast in Bayern sein. Alle Infos unter: weltmissionsmonat.de
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00:00:00: Reisewarnung mit Missio München unterwegs in Afrika, Asien und Ozeanien.
00:00:13: Und da sind wir wieder mit einer Niedelnagelneuenfolge der Reise-Warnung!
00:00:16: Bei mir im Studio ist Christina Baalbach Hallo.
00:00:19: Hallo Brigitte,
00:00:20: hallo alle draußen.
00:00:22: Wir reisen in diesem Monat noch einmal nach Madagaskar dem Schwerpunktland des Weltmissionsmonats in diesem Jahr.
00:00:30: über das Land und die politische Situation hast du ja schon in den beiden Juni Folgen berichtet.
00:00:36: In dieser Folge wollen wir uns mit dem Süden des Inselstaats beschäftigen, aber wenn Christina bei mir im Studio ist dann hat sie eigentlich nie drei Stichwörter dabei sondern irgendwas anderes!
00:00:48: Was hast du mir denn diesmal mitgebracht?
00:00:50: Das
00:00:50: geht ja heute schnell hier in Medias.
00:00:53: Ries
00:00:53: Ich weiß ja dass Du schon zappelst und drauf drängest.
00:00:56: ich habe
00:00:56: hier was ganz Schönes dabei.
00:00:59: Ja, die Tasche.
00:01:00: Was siehst du?
00:01:02: Diese Tasche ist eine... Ist das Bast?
00:01:04: Das ist eine ganz typische Tasche wie Sie mal da Gaskar jeder trägt.
00:01:08: Eine Bastasche, die ist sehr robust.
00:01:10: Die nach Vierblatt passt rein, genau.
00:01:12: Pink,
00:01:12: gelb, grün, robust, eine ganz coole Tasche hat mir sofort gefallen und das ist der Mann, der sie eigentlich besitzt und der sie getragen hat gleich aufgefallen und deswegen hat er sie mir geschenkt.
00:01:26: Und wer war dieser
00:01:27: Mann?
00:01:27: Über den sprechen wir heute hoffentlich noch.
00:01:30: Das ist nämlich der höchste Vertreter der katholischen Kirche in Madagaskar tatsächlich, der Kardinal di Siritzara Hassana.
00:01:39: Und mit dem hast du nämlich ein Interview geführt und da hat er glaube ich auf dem Bild das du da hast diese Tasche unter dem Arm.
00:01:44: kann das sein?
00:01:45: Richtig genau!
00:01:48: Da könnten wir eigentlich so ein kleines Rätsel draus machen einen Such-und Findespiel fürs nächste Mission Magazin Und ich habe sie dann als Geschenk bekommen und das ist die Tasche des Kardinals, wie auch sehr viel darüber verrät.
00:02:01: Wie er so tickt würde ich sagen, wer drauf ist?
00:02:03: Er ist tatsächlich ein Mann des Volkes und davon hat er mir auch erzählt.
00:02:09: über den reden wir auf jeden Fall noch.
00:02:11: Das war Nummer eins.
00:02:13: Wir haben ja drei Begriffe im Taschen haben den Vorteil dass man es reintun kann.
00:02:18: Ich grabe
00:02:19: in der Tasche.
00:02:20: ist was drin?
00:02:21: Kokosnuss, nein.
00:02:23: Kokosnos mit Wilddäderüberzug!
00:02:25: Es klappert.
00:02:28: Schön was ist das?
00:02:30: Da ist es offensichtlich eine Frucht weil da oben halt irgendwie so wie sagt man dazu beim Apfel sagt man eben den Stiel also sowas.
00:02:37: Der Stiel ja aus der Blüte dann die Frucht erwächst.
00:02:42: Fühlt sich an von der Haut her wie pfirsich aber ist braun.
00:02:46: Ich weiß tatsächlich nicht mehr genau, ob wir das in der letzten Podcast-Folge zu Madagaskar schon angerissen hatten.
00:02:52: Dass wir darüber sprechen müssen oder ich hatte es nur meinem Kopf.
00:02:56: aber wenn man über Madagaska spricht und über den Süden im Besonderen dann kommt man nicht vorbei an den Baubabs.
00:03:04: Und das ist eine Frucht?
00:03:05: Genau!
00:03:06: Das ist die Frucht des Affenbrotbaums.
00:03:08: Aber was ist da drin?
00:03:10: kann man das essen?
00:03:11: Ja, also
00:03:12: können Menschen, sollten Menschen das essen?
00:03:14: Das ist wahnsinnig gesund sogar.
00:03:16: Also das kann man auch hier kaufen in Reformhäusern im Bioläden.
00:03:20: Das Fruchtfleisch wird in der Frucht selber getrocknet und kann dann pulverisiert werden, also rausgearbeitet werden, gesiebt werden.
00:03:28: Auch Kerne sind drin die man dann kalt pressen kann und es ist schon seit ein paar Jahren ziemlich angesagt.
00:03:37: Guck mal, ich hab's wieder nicht mitgekriegt.
00:03:39: Ja, dieses Pulver ist so weiß und schmeckt so ein bisschen säuerlich,
00:03:43: Zitronik ganz gut.
00:03:43: Hast du das dann auch Baubapulver?
00:03:45: Ja ja!
00:03:46: Das musst du in der Auffenbrot, Kernöl... Ja genau, das kann man kaufen.
00:03:52: Ich habe es tatsächlich auch geguckt.
00:03:53: Es ist natürlich relativ teuer.
00:03:55: also heute Morgen mal geschaut.
00:03:57: Interesse aber.
00:03:58: Sechzig Gramm Päckchen kostet dann schon mal so sieben acht Euro.
00:04:05: Aber das Spannende ist, man braucht da keine große Verarbeitung eigentlich.
00:04:10: Die Natur macht es schon selber am Baum direkt.
00:04:12: innerhalb dieser sechs Monate trocknet diese Frucht innen aus und das kann dann rausgeklopft werden und wird sehr gerne verwendet als Pulver in Drinks also in Seften, Smoothies, Bowls und die Kerne werden kalt gepresst und für die Kosmetik verarbeitet.
00:04:29: Und jetzt frage mich doch, bestimmt fragst
00:04:31: du nicht
00:04:33: nach dem Thema Wertschöpfung vor Ort oder Ähnliches.
00:04:36: Möchtest
00:04:37: Du dass ich Deiner Frage?
00:04:38: Die Frage nach der Wertschöffung wäre was kriegt der Mensch in Madagaskar für so eine Frucht und was zahlen wir hier dafür?
00:04:44: Genau weil das ist ja die spannende Frage.
00:04:46: Das haben wir auch letztes Mal besprochen.
00:04:48: Die Armut ist sehr groß.
00:04:51: Die Lage für die Menschen ist prekär.
00:04:53: drei Viertel leben unterhalb der Armutsgrenze.
00:04:56: Jetzt ist da sowas, wonach der globale Markt fragt.
00:04:59: Also ich habe auch geguckt Europa ist Hauptabnehmer Nummer eins.
00:05:03: Es ist eigentlich eine tolle Frucht die ist nachgefragt gibt es in Madagaskar.
00:05:07: also wäre das ja ein Markt sozusagen um wirklich die Bevölkerung daran verdienen zu lassen weil man auch keine großen Fabriken braucht.
00:05:15: Das lässt sich relativ einfach
00:05:16: so im Hammer drauf
00:05:17: sein und das Pulver ist ja Ihnen schon prepared
00:05:21: sozusagen
00:05:22: getrocknet kann rausgearbeitet werden.
00:05:24: Aber die Affenbrotbaumarten in Madagaskar sind sehr geschützt.
00:05:29: Die gehören zu den ältesten, diese Alede-Baobab im Rondava ist sehr bekannt von den Bildern auch her.
00:05:35: Das sind sehr hohe besondere Affenbordbäume und da wird es sehr genau hingeschaut auch von Naturschutzorganisationen, auch von staatlicher Seite dass man da nicht so große Ernten hat und deswegen kann da auch wieder um Madagaska oder die Menschen können da gar nicht so viel rausziehen wirtschaftlich.
00:05:53: Die Hauptproduktion ist tatsächlich am afrikanischen Festland, habe ich geguckt.
00:05:58: Länder wie Südafrika, Tanzania und auch in Westafrika sehen die alles dafür.
00:06:03: Und sie haben sehr viele kleinere kompaktere Affenbrotbaumarten Und sind da viel näher dran an den Früchten und können es viel einfacher verarbeiten, weil die eben dort nicht geschützt sind.
00:06:15: Ich hab's ja selber auch gesehen vor Ort.
00:06:16: diese Affenbrotbäume sind sehr besonders und geschützten und deswegen wiederum auseignen
00:06:22: sich nicht als...
00:06:24: Ja also das soll nicht soviel eingegriffen werden tatsächlich.
00:06:29: Ja, und du hast es rausgeschmuggelt.
00:06:30: Ganz legal!
00:06:31: Ich
00:06:31: hab's am Markt gekauft.
00:06:32: die Frucht also man kann die schon kaufen auf dem lokalen Markt.
00:06:35: Darf sie dann auch in den Koffer stecken?
00:06:36: Gibt es Affenbrotbaumfrüchte?
00:06:38: Du wirst jetzt nicht verhaftet wenn jemand den Podcast hört.
00:06:42: Ja sehr cool!
00:06:42: Ich schmucke ja immer alles mögliche raus aber deswegen sagt
00:06:46: das nicht so laut.
00:06:49: Aber es ist auf jeden Fall ein großes Thema und wenn man Reiseführer sich ansieht, von Madagaskar ist eben immer ein Affenbrotbaum vorne drauf.
00:06:58: Auch im Übrigen auf dem Mission-Magazin die Ausgabe fünf zu tausendsechsundzwanzig.
00:07:04: unsere Schwerpunktausgabe auch über Madagaska zieht natürlich vorne einen Affenbrodbaum vor dem eine Frau steht.
00:07:12: Gibt es das Magazin auch wieder als Print?
00:07:14: Das gibt es dieses Mal auch wieder als Print.
00:07:16: Genau, wir hatten ja jetzt eine digitale Ausgabe auch mal getestet und das war aber schon vorher klar, dass wir natürlich auch wieder Print anbieten wollen.
00:07:24: dazu und klar für die Madagasker-Ausgabe haben wir das so gemacht.
00:07:29: also wer den madagassischen Baubab sehen möchte auf dem Missiomagazin Cover ist
00:07:34: der Und die Bastasche vom Kardinal über den wir noch sprechen möchten?
00:07:37: Das war Stichwort zwei.
00:07:40: hast du noch was drittes?
00:07:42: Du willst ja immer was Drittes.
00:07:44: Als drittes würde ich dann ein Begriff tatsächlich mal in den Raum führen, wie wäre es mit Begegnung?
00:07:51: Na gut!
00:07:52: Weil die ersten beiden Begriffe wirklich Klasse waren.
00:07:55: Aber Begegenung trifft's für heute ganz gut weil wir über den Oktober, der Monat der Weltmission, der ansteht... Begegnung sprechen wollen, unsere Partnerinnen und Partner aus Madagaskar kommen hierher zu uns im Oktober.
00:08:11: Und man kann sie treffen bei verschiedenen Veranstaltungen ja.
00:08:15: Und Begegenung ist das was wir natürlich auch vor Ort haben sonst könnten wir hier nichts schreiben und nix erzählen.
00:08:21: Also
00:08:22: sage
00:08:22: ich jetzt mal Bewegegnungen.
00:08:23: Und eure Partner lernen wir quasi in diesen beiden Folgen einen nach dem anderen mal kennen?
00:08:28: Ja den begegnen wir jetzt mal!
00:08:30: Und wer da in den letzten Jahren die Nachrichten so ein bisschen aufmerksam verfolgt hat, der weiß.
00:08:37: Da herrscht eine sehr schlimme Dürre also da tobt der Klimawandel schon schlimmer als anderswo Als du dort angekommen bist.
00:08:45: wie schnell hast du das bemerkt?
00:08:47: Das merkt man sofort wenn man aus dem Flugzeug steigt.
00:08:50: Also wir hatten ja auch das Glück Wir sind hingeflogen.
00:08:54: Der Fotograf Jörg Bütling und ich Unsere kirchlichen Partner machen das sehr selten.
00:09:00: Die fahren mit diesen umgebauten Lkws, mit den Busstaxis auch tagelang über Land und von der Hauptstadt Antananarivo gibt es auch nicht so viele befahrbare Straßen in den Süden.
00:09:12: Das heißt wer in den Sünden möchte braucht ein paar Tage oder man fliegt eine Stunde Und
00:09:17: ihr seid ja immer nicht so lange unterwegs?
00:09:19: Genau deswegen wir müssen das sehr kompakt machen.
00:09:22: Und wenn man in Toliara, das ist die Provinzhauptstadt im Süden.
00:09:26: Wenn man da aussteigt, dann merkt man es sofort.
00:09:29: Die Luft ist einfach nur noch trocken und heiß.
00:09:32: Da geht's auch an die Vierzig Grat.
00:09:34: Wir sind ja aus dem Hochland gekommen, Antananarivo.
00:09:37: Die Hauptstadt liegt ja auch relativ hoch.
00:09:39: Da ist das Klima ein ganz anderes.
00:09:42: Du warst im
00:09:43: April da?
00:09:44: Ich war im Januar, Februar, also bis Anfang Februar.
00:09:48: Das
00:09:48: ist
00:09:49: Sommer
00:09:49: dort ... Hochsommer!
00:09:51: Im Süden ist es immer Sommer.
00:09:53: Okay, aber das ist die Südhalbkugel also umgekehrt?
00:09:57: Ja natürlich im Prinzip eigentlich... So
00:09:59: dumm war das jetzt gar nicht.
00:10:01: Es ist vielleicht noch ein bisschen heißer als in den anderen Monaten oder...?
00:10:04: Das
00:10:04: ist schon so da hast du schon recht ja!
00:10:06: Also auch die Temperatur im Süden verändert sich und als wir jetzt da waren war es schon sehr heiß wobei's auch die Sommernicht immer gleich waren.
00:10:16: davon habe ich mir auch berichten lassen vor Ort.
00:10:19: Du hast In deiner Reportage, nämlich auch über die Auswirkungen des Klimawandels geschrieben und steigst ein mit einem versalzenden Bohnen.
00:10:31: Warum ist da Salz drin?
00:10:33: Ich war an Orten im Süden, die nicht so weit von der Küste entfernt liegen.
00:10:41: Es ist ja sowieso eine Insel.
00:10:42: Das heißt das Meer ist dann auch durchaus nahe.
00:10:46: Es Schuld ist tatsächlich der Grundwasserspiegel, der sinkt.
00:10:49: Also es kommt ja immer weniger Regen durch die Dürre auch und dadurch entsteht so wurde es mir erklärt ein Unterdruck und das Meerwasser durch den Salzgehalt ist schwerer und das kann dann sich immer mehr rauf nehmen und trinkt dann immer weiter ein und übernimmt dieses Grundwasser und dadurch versalzen die Brunnen, die sich die Menschen da mühevoll gebohrt haben
00:11:10: Und es ist wirklich immer tiefer.
00:11:12: Das glaube ich irgendwie noch beschrieben, wie lang das Seil ist, dass darunter gelassen wird um ans Wasser zu kommen?
00:11:17: Also
00:11:18: der Brunnen an dem ich jetzt war, das waren ja mehr als zwanzig Meter.
00:11:22: Wahnsinn!
00:11:23: Es
00:11:23: wurde dann immer tiefern auch gegraben über die Jahre je nach Bedarf und das haben die Bewohner dieses Dorfs mir erzählt, dass sie das Wasser kaum mehr benutzen können...
00:11:35: Folgendes Klimawandels sind eigentlich allgegenwärtig.
00:11:38: Es hat also tatsächlich sehr viel weniger geregnet und wenn es mal regnet, dann sind es irgendwelche unwetterartigen Regenfälle.
00:11:46: Richtig genau.
00:11:47: Und das
00:11:47: sind im Prinzip die Veränderungen im Klima und du hast vor allen Dingen die Auswirkungen gesehen?
00:11:52: Ja man sieht es natürlich, wenn man da durch das Land fährt ist trocken.
00:11:56: Es war natürlich immer auch eine trocknere Gegend als das Hochland aber inzwischen ist es so dass kaum mehr etwas wächst.
00:12:04: Die Erde ist total furchtig aufgerissen.
00:12:08: Wenn dann auch mal Regen kommt, dann ist es ja nie ein Regen der jetzt diese Dürre stillt, sondern dann kommt dieser Regen immer im Gepäck eines heftigen tropischen Wirbelsturms, eines Zyklons und dann sind das Massen und dieser Boden kann davon nichts aufnehmen.
00:12:23: Es gibt dann einfach nur Überschwemmungen.
00:12:25: aber dieser Boden können um dann auch für die Landwirtschaft, für die Natur wieder zu funktionieren kein Wasseraufnehmendes nötig wäre.
00:12:33: Also ich habe es jetzt auch bei Partnern selber gemerkt, die haben natürlich immer noch die Möglichkeit auf den Paarhäusern da im Nirgendwo.
00:12:41: Sind denn vielleicht auch so Larpaniele?
00:12:44: Sie haben die Möglichkeit sich Wasser zuzukaufen zumindest das Trinkwasser.
00:12:48: aber in den Gärten zum Beispiel hat mir auch ein Priester erzählt.
00:12:52: Die hatten da früher ja auch Obstbäume und so weiter.
00:12:56: Da wächst gar nichts mehr da wo wir untergebracht waren in FHC Das ist eben auch von Tolyara noch mal weiter südlich.
00:13:03: In diesem Garten war gar nichts mehr, das ist einfach nur noch Staub.
00:13:08: Du hast mir vorher im Vorgespräch erzählt dass du auch an den Zelten vom Welternährungsprogramm vorbeigekommen bist.
00:13:14: die sind ja normalerweise da wo gerade eine akute Krise ist also meistens in Bürgerkriegsländern.
00:13:20: Da sind sie immer oder?
00:13:22: Die sind da feststationiert so habe ich es verstanden.
00:13:24: Also in Tolyará sind die ausgeschildert, da gibt's auch ein Gebäude.
00:13:28: Die UN ist da, weil diese Dürre in Madagaskar – also Düren gibt es schon seit längerer Zeit immer wieder.
00:13:37: Man erinnert sich vielleicht auch in den Achtzigerjahren auf dem afrikanischen Kontinent Äthiopien war so ein Thema und dann gab's immer jahrelange Dürren.
00:13:45: Dann hat sich das vielleicht auch wieder entspannt.
00:13:47: aber von dieser Entspannung kann inzwischen eigentlich kaum mehr eine Rede sein.
00:13:52: ich kann jetzt nur für Madagaska sprechen in diesem Fall Aber die Menschen sagen, es gibt eigentlich gar keine Pause mehr zwischen diesen Dörren.
00:14:00: Es hat sich so eine Dauerhaftigkeit eingeschlichen und das Welternährungsprogramm ist natürlich da.
00:14:06: Da war jetzt aber nicht viel zu sehen und auch nicht viel los wurde mir dann natürlich auch wieder erzählt fügt sich ja in des Bildes da.
00:14:14: Gelder fehlen US aid usw.
00:14:18: Also die Entwicklungshilfe der USA sind
00:14:22: Genau, fallen aus und zurückgefahren.
00:14:25: Und das macht sich vor Ort sofort bemerkbar.
00:14:28: Also es ist nicht so dass es nicht mehr nötig wäre sondern die haben einfach kein Geld mehr hungern den Menschen etwas zu essen zu geben?
00:14:34: Es ist total nötigt dort zu helfen und das wiederum merken dann unsere kirchlichen Partner direkt weil wenn dann andere Stellen auch ausfallen gibt's natürlich für die Kirche vor Ort noch mehr zu tun, die eigentlich ja auch da wäre um ihre Schulen zu betreiben.
00:14:51: Um die mobilen Kliniken dort unten in die Peripherie zu bringen.
00:14:55: All diese Dinge sind ja eigentlich auch diese Aufgaben der Kirche, um eine Infrastruktur zu schaffen.
00:15:01: aber immer häufiger muss die Kirche vor Ort gerade im Süden auch einfach sehr viel Akut helfen, Nothilfe leisten Lebensmittel verteilen.
00:15:12: es gibt regelmäßige Lebensmittelausgaben die die Kirche dort anbietet und natürlich auch die Nothilfe nach solchen Wirbestürmen.
00:15:22: Über das sprechen wir ja vielleicht später
00:15:23: nochmal.
00:15:24: Du hast da ein Pfarrer Placide zitiert?
00:15:27: Ja,
00:15:27: Placid Lombert, der in diesem
00:15:29: Ort fahrt ist.
00:15:30: Und er erzählte dass die Menschen früher – und das fand ich jetzt wirklich sehr bildhaft – früher haben die Menschen dann die roten Früchte von Kaktinen gegessen Und jetzt haben Sie die Früchte selbst ausgekocht?
00:15:45: Ja, das war wohl bei der... Also als es das letzte Mal sehr schlimm war.
00:15:50: War jetzt erst, ist noch nicht so lange her.
00:15:53: Weil diese Karten wachsen überall, das sieht man ja auch und da sind immer so runde Früchte dran.
00:15:58: Ich glaube, das kennt ja einen oder andere vom Sehen.
00:16:01: Die sind auch essbar.
00:16:02: aber auch das hat letztes mal bei der letzten Dürre dann auch nicht mehr ausgereicht sodass die Menschen tatsächlich auf die Kaktänenpflanzen an sich zurückgegriffen haben, also da wo die Stacheln auch auswachsen und versucht haben das noch aus zu kochen.
00:16:17: Und da irgendwie noch dieses Fruchtfleisch abzukratzen um irgendwas zu essen.
00:16:22: Das sind die Geschichten, die man dort dann hört.
00:16:25: Wenn man sieht dass es auf den Feldern nichts wächst klar wo soll's herkommen?
00:16:30: Also du hast es sofort verstanden als in dieses Dorf gekommen bist was los war und es gab eine Versammlung wegen des Brunns unter Warn.
00:16:38: Also ich stelle mir immer vor so ein kleines Dörfchen irgendwo, wo ihr dann hinfahrt und da sind aber hunderte die wegen eines Brunnen zusammenkommen.
00:16:44: Die sind extra zusammengekommen weil sie gehört hatten das Placid Lombert dass der Pfarrer Leute da hat also dass wir da sind.
00:16:55: Ah, die sind
00:16:55: wegen uns gekommen!
00:16:56: Das war auch nicht klar.
00:16:57: Wir wussten wir können mitfahren in einen Dorf.
00:17:01: Wir können uns erzählen lassen Aber so ist es ja dann auch oft vor Ort.
00:17:04: netterweise auch spricht sich das dann rum über die Gemeinde und dann hat man einfach gemerkt, was den Menschen sehr wichtig zu kommen.
00:17:13: Ganz viele sind gekommen haben echt lange Wege auf sich genommen in dieser Hitze um da zu sitzen und uns zu hören und dass wir zuhören.
00:17:23: sie hatten ein Sprecher einzelne ausgewählt, die uns erzählen Und daran haben wir auch noch mal gemerkt das ist jetzt gerade wirklich wichtig, dass wir da sind und dass Wir zuhören.
00:17:34: Was war immer so?
00:17:35: das erste was Sie gesagt haben?
00:17:36: Ja, also es ist tatsächlich die unsichere Ernährungslage.
00:17:41: Die Leute sind dankbar dass die Kirche da ist.
00:17:43: sie wissen Sie sind nicht alleine aber sie wissen das natürlich die Mittel auch begrenzt sind und je weiter man in den Süden kommt in die Peripherie der Erzbischof dieses ganzen großen Gebiets Erz-Bischof Gustavo Bombin über den sprechen wir vielleicht später auch noch nennt ist den Rand der Ränder und das trifft's auch sehr gut.
00:18:03: Und je weiter Mann daraus fährt dass du mehr sind die Menschen auf sich gestellt, desto einfacher ist dort die Kirche unterwegs.
00:18:14: Pfarrer sind da aber es gibt wahnsinnig viele Menschen denen man zur Seite stehen muss und die Lage wird immer angespannter durch den Klimawandel.
00:18:24: Die Menschen beginnen ihre Dörfer zu verlassen, ihre angestammten Dörfern also zieht die Menschen immer weiter Richtung Norden.
00:18:33: Das haben wir auch tatsächlich im Norden noch mal bestätigt bekommen oder in Hochland.
00:18:39: Wenn man dann Leute trifft, woher kommt er?
00:18:41: Und die sagen ja, Wir haben im Süden gewohnt aber wir sind dann Richtung Norden gezogen.
00:18:46: und auch in diesem Dorf, in dem ihr gewesen seid waren ja Leute von noch weiter südlich
00:18:50: angekommen.
00:18:51: also das sind tatsächlich klimageflüchtete Familien, die aufbrechen, die irgendwann sagen es geht nicht mehr Es gab nichts mehr was wir hätten essen können.
00:19:00: Wir konnten hier auch nichts mehr anbauen.
00:19:03: Dann haben wir unsere wenigen Sachen gepackt und sind Richtung Norden gezogen.
00:19:06: Das Schöne ist, wir haben ja oft mit solchen Wander- und Fluchtbewegungen zu tun in den verschiedenen Ländern.
00:19:14: Oft führt das auch nochmal sehr viele Konflikte wenn viele Menschen vor Ort zusammenrücken müssen.
00:19:21: Es ist dort... friedlich insofern.
00:19:23: Jetzt
00:19:24: kommt das Schöne!
00:19:25: Genau, das ist der Schönen daran dass es trotzdem friedlich bleibt.
00:19:29: also gerade diese Siedlung hat sich zusammengefunden, zusammengerauft.
00:19:33: man hat sich verständigt und gesagt klar dann baut eure Hütte hier auch noch hin.
00:19:37: Es gibt kein Problem zwischen verschiedenen Ethnien sozusagen dort zusammen zu leben aber den Alltag zu organisieren Das ist eben das was den Druck ausübt.
00:19:48: Also zum Beispiel Wenn der Boden nicht mehr viel hergibt, wenn die Landwirtschaft nicht mehr gut funktioniert dann ist klar auf einer Insel steigt man um auch Fisch fangen.
00:19:57: Genau!
00:19:57: Ist auch dort so... Die meisten Männer versuchen jetzt sich ein Boot zu bauen einen Boot zu leihen auch rauszufahren und zu fischen.
00:20:05: Und da haben wir tatsächlich auch erzählt bekommen dass das nicht mehr für alle ausreicht was es mehr zu bieten hat
00:20:12: Weil die Fische auch verenden.
00:20:14: oder warum gibt's da keine Fische?
00:20:16: Das hat verschiedene Gründe.
00:20:19: Ich habe tatsächlich in Anakau, das ist ein Ort an der Küste mit einem Mann sprechen können.
00:20:25: Der steht sozusagen einem lokalen Fischereiverband vor.
00:20:30: also die Männer haben sich zusammengeschlossen und einen Verband gegründet Und der hat mir erzählt, dass es einfach nicht mehr reicht was sie dem Meer nehmen können an Fischen und Meeresstieren.
00:20:41: Weil er sagt wir sind jetzt zu viele die Fischen wollen so viele zur selben Zeit.
00:20:45: ja jeder sucht sein Auskommen jetzt im Meer und gleichzeitig sehen Sie auch jede Nacht die großen Lichter draußen auf dem Meer.
00:20:54: da fahren die Trawler aus China von den Philippiten.
00:20:58: keine Fischkutter sondern das sind ja schon wahre Fische, industrielle
00:21:03: Fische.
00:21:04: Wo auch die Fische direkt darauf verarbeitet werden?
00:21:07: Da halten sich natürlich nicht alle an die Schutzzeiten, an die Regeln und an die Grenzen.
00:21:12: Das kennen wir schon von anderen Ländern.
00:21:14: Ich habe das in Papua Neuginia so gehört.
00:21:18: Man sieht sie ja auch diese Schiffe und auf Schonzeiten oder irgendwelche Grenzen wird da keine Rücksicht genommen ob ich als Stroller jetzt in der Nacht mich da oder dahin bewege oder ein Stückchen weiter landeinwärts Das bekommt ja auch keiner mit.
00:21:33: Aber die Fischer sehen das eben, dass sich diese großen Fischer bricken einfach auch, dass sie näher kommen als früher und auch da ist der Bedarf gestiegen global und dann wird es natürlich eng für alle.
00:21:51: Jetzt
00:21:51: warst du dort bei einem Projektpartner?
00:21:53: Und meistens sind das ja Leute, die dann auch etwas anzubieten haben, Hilfe anzubieten haben.
00:21:58: wie hilft denn Kirche dort, wenn es wirklich darum geht dass die Leute wer hungern.
00:22:02: Die helfen dabei allem was geht.
00:22:04: ob's der Brunnen ist stehen ja auch immer wieder.
00:22:07: in den Dörfern sind kleine Hütten als Kirchen ausgewiesen.
00:22:12: ich habe eine Schule auch besucht im Süden da gibt noch eine.
00:22:16: die hat aber natürlich dann schon ein relativ großes Einzugsgebiet.
00:22:20: Es dünnt eben auch aus.
00:22:22: also man muss bedenken das Das Gebiet der Erzdietschise Toljara, das ist ja diese große Provinzstadt da im Süden.
00:22:30: Das erstreckt sich über ungefähr vierzig Tausend Quadratkilometer.
00:22:35: Puh!
00:22:36: Das ist einfach ein riesiges Gebiet.
00:22:39: und der Erzubischof, der dort dieser Erzdiezschise vorsteht, das isst der Gustavo Bombín, des es ein spanischer Ordensmann.
00:22:50: Deshalb sprichst du nicht Bombard aus.
00:22:52: Ich habe mich gerade gewundert, weil das ist doch französisch!
00:22:55: Ein Spanier also?
00:22:57: Das ist ein Spania der seit wirklich vierzig Jahren in Madagaskar und war an verschiedenen Orten schon eingesetzt und tut da seine Arbeit.
00:23:06: jetzt, ist er im Süden und hat eben dieses riesige Gebiet zu betreuen mit seinen Teams.
00:23:13: Wie macht ihr das?
00:23:15: Er hat mir erzählt, er schaut, dass er einmal im Jahr rumkommt.
00:23:19: Das ist natürlich auch wahnsinnig aufwendig und beschwerlich dort alle Vereinen zu besuchen, alle Gemeinden zu besuchern sich da mal zu zeigen.
00:23:28: aber das ist ihm wichtig.
00:23:29: Aber er sagt natürlich der Süden Madagaskas ist ärmer als alle anderen Gebiete in Madagaska.
00:23:39: Das ist nicht nur am Rand, es ist wirklich am Rand der Ränder und die Mittel sind nicht viele.
00:23:47: Da macht er auch überhaupt keinen Hehl daraus.
00:23:49: Er sagt wir haben nicht viel Geld aber wir bleiben da, wir trotzen mit den Menschen diesen ganzen Herausforderungen und versuchen sie zu betreuen.
00:24:00: Aber natürlich, wenn er jetzt seine Prioliste anschaut – Schule, mobile Klinik – das läuft alles so wie es geht aber es kommen immer wieder und immer häufiger einfach akute Fälle daher um die er sich kümmern muss.
00:24:14: Und der verteilt auch schon mal Reis?
00:24:16: Auch das tut ja natürlich Ja weil gerade für die, die dann ganz hinten runterfallen also das sind dann die vulnerabelsten Gruppen ältere Frauen, älteren Männer, Kranke.
00:24:29: Die dann auch wirklich nicht mehr so im Tagewerk schauen können dass sie irgendwie diesen umgerechnet ein Euro fünfzig sich irgendwo verdienen können für die Schüsselreise am Abend.
00:24:40: denen hilft die Kirche natürlich auch.
00:24:42: oder Frauen die krank sind und viele Kinder haben die würden natürlich sonst ganz hinten runterfallen.
00:24:49: Das ist eine Einrichtung besucht.
00:24:51: du hast mir erzählt das das wirklich sehr heftig war Das Zentrum für unterernerte Kinder.
00:24:57: Was war da los?
00:24:58: Wie ging es dir dort?
00:25:01: Ja, da sind wir auch an einem Nachmittag vorbeigefahren weil das ist natürlich ganz konkret etwas dass aus dieser Akkuthilfe heraus entstanden ist, dass es viel um.
00:25:17: wie geht's uns morgen, wie viele haben wir morgen im Teller, wie schafft die Leute zu überleben?
00:25:23: daraus ist eben auch dieses Ernährungszentrum gewachsen und das darf man sich nicht also groß vorstellen.
00:25:30: Es sind Ordensschwestern, die das führen.
00:25:33: Das sind ein paar einfache Häuser.
00:25:36: in Zauern ist drum herum es ist so ein bisschen ein geschützter Raum und dort werden Frauen aufgenommen mit Kindern, die kurz davor sind an Hunger zu sterben.
00:25:48: ja ich habe dann auch gefragt wie kommen die Frauen zu euch, oder wie bekommt ihr das mit?
00:25:56: Oder wie läuft es?
00:25:57: da ist natürlich die Struktur der Kirche Gold wert.
00:26:00: Das heißt ein Pfarrer wie Placid Lambert zum Beispiel den ich getroffen habe sagt Ich kenne hier eine Familie.
00:26:07: also man kennt sich Man weiß Bescheid man hört von anderen Da fällt keiner hinten runter.
00:26:13: Der Familie geht's gerade sehr schlecht.
00:26:15: er würde sie schicken oder bringen wir auch immer.
00:26:18: und dann Sind dort in diesem Zentrum wahnsinnig junge Mütter natürlich oft auch die vielfach alleinerziehen sind, mehrere Kinder haben und eben auch gar nicht mehr wissen wie sie diese Kinder ernähren sollen.
00:26:31: Es sind Kinder, die an Mangelernährung leiden, die verschiedene Krankheiten dadurch haben ganz häufig.
00:26:37: natürlich sind Durchfallerkrankungen aufgrund von schlechtem Wasser Es sind Bauchkrämpfe und natürlich dann auch Entwicklungsstörungen ganz klassisch.
00:26:47: Man sieht es, das wurde uns ja beschrieben, Haut- und Haare verändern sich auch von diesen Kindern.
00:26:52: Kinder bekommen manchmal so hellere Haare
00:26:54: auch
00:26:55: am Bauch.
00:26:56: Sieht man's natürlich?
00:26:57: Und man sieht sie an der Entwicklung.
00:26:58: Das sind Kinder die sehen nicht so aus wie ihr Alter es eigentlich sagt.
00:27:05: Die können oft sich gar nicht selbständig fortbewegen.
00:27:07: Die haben nie laufen gelernt Die schlafen viel, die dämmern vor sich hin und sind natürlich da in ihrer Entwicklung gestört.
00:27:17: Wie ging es dir da?
00:27:19: Also für mich war das sehr heftig vor Ort.
00:27:22: Wir kennen diese Bilder alle seit Jahrzehnten.
00:27:25: Kennen wir Plakate mit Hungerbauchkindern wie auch immer ... wovon man nicht gehört hat.
00:27:35: Aber etwas zu hören
00:27:37: und dann live zu erleben, ist wahrscheinlich nochmal ein großer Unterschied?
00:27:40: Ja tatsächlich!
00:27:41: Und ich selber war jetzt auf meinen Reisen bisher auch noch nie in so einem ausgewiesenen Hungergebiet wo aktuell eine Dürre herrscht und wo es diese Probleme gibt.
00:27:51: das hatte ich selber noch nicht gesehen.
00:27:52: deswegen war das für mich auch neu.
00:27:55: und dann neben so einer Mutter zu sitzen Ich bin selber auch Mutter.
00:28:00: Diese Kinder zu sehen, zu wissen eigentlich ist ein Kind das eins ist oder zwei Jahre alt ist verhält sich so und so.
00:28:06: Das weiß man spricht, springt redet.
00:28:09: diese Kinder können eigentlich nur schlafen Und die kommen dann dorthin?
00:28:14: Dann fängt es ganz langsam an.
00:28:16: Es gibt erst mal einen Platz es gibt einen Raum für diese Mütter auch anzukommen.
00:28:20: viele von diesen Müttern Schlafen dort zum ersten Mal auf einer Matratze schlafen zum ersten Mal mit ihren Kindern unter einem Moskito-Netz, dann ist da auch schon mal die Gefahr gebannt von Malaria
00:28:32: z.B.,
00:28:34: haben einen Raum für sich und Ruhe, dann fängt es mit der Ernährung an ganz einfach... Ich habe das gesehen.
00:28:40: eine Mutter hat ihr Kind wirklich Löffelweise ein, Löffellwasser und vielleicht in einer halben Stunde der Nächste.
00:28:49: Wahnsinn!
00:28:51: Und das geht dann einfach so Eine Zeit über Wochen, ganz langsam.
00:28:57: Ein Junge hat ja an dem Tag auch zum ersten Mal ein bisschen Reis gegessen und die Ordensfrauen zeigen den Müttern auch wie sie diese Ernährung mit dem was es gibt einfach mit den bescheidenen Mitteln vielleicht doch noch ein Ticken besser gestalten können.
00:29:15: Also zum Beispiel das einfach an eine Portion Reis und bisschen Öl ran gehört, dass ein bisschen Salz rein muss, dass es gut ist für das Kind.
00:29:25: Die können sich ja oft selber dann auch nicht richtig ernähren aber dass sie da einfach drauf schauen – auch die Regelmäßigkeit -, dass es so ein bisschen besser gehen kann.
00:29:32: Dann können die da einfach ne Zeit lang bleiben Und müssen aber, wenn sie entlassen werden in einem relativ stabilen Zustand.
00:29:43: Genau und müssen sich dann auch immer wieder vorstellen noch in der Folgezeit weil die Schwestern sagen es ist natürlich nicht leicht für diese jungen Frauen mit den vielen Kindern dann zu Hause wieder selber zu schauen
00:29:56: vor allen Dingen wenn's nix gibt.
00:29:58: ich mein
00:29:59: ja
00:29:59: diesen Tropfen Öl muss dir auch von irgendwo her bekommen.
00:30:02: genau
00:30:03: also wirklich Bitterster Armut.
00:30:05: Bitterste Armut, natürlich bekommen sie auch immer wieder Ideen wie Sie sich organisieren können.
00:30:11: es geht ja immer wieder bei allem um einkommenschaffende Maßnahmen.
00:30:14: Wie lässt sich irgendwas generieren damit ein bisschen Geld reinkommt?
00:30:18: also das sind dann so die Themen Und es geht oft um das Morgen sozusagen.
00:30:25: Und nicht über das Übermorgen und nicht darum, welchen Schulabschluss die Kinder...
00:30:29: Das läuft alles parallel.
00:30:30: aber da sieht man mit welchen Anforderungen diese Kirche dort arbeiten muss und diese Planungen also der Erzbischof Bombien hat ein tolles Team dort auch tatsächlich in der Provinzhauptstadt einen Entwicklungsteam, die ganz viel voranbringen ist gibt eine gute Bescheidene, aber gute Klinik die auch jetzt eine mobile klinik hat.
00:30:51: Die missio auch gefördert hat
00:30:53: um rauszufahren.
00:30:54: Mobile Kliniken der begriffe schon ein paar mal gefallen das ist Lkw mit Operation.
00:30:59: Das ist so
00:31:00: ein Pick-up eigentlich, also man braucht ja auch einen Four Wheel Drive im Allrad damit man über diese sandigen Pisten überhaupt vorankommt.
00:31:07: aber dass eben die Schwestern, die ja dann auch Krankenpflege Ausbildung haben das sie eben auch überhaupt die Möglichkeit haben zu den Leuten zu kommen weil diese Leute schaffen das sind auch nicht in dieser Provinz Hauptstadt es ist alles viel zu weit.
00:31:20: Aber dass man dann den Umkreis erweitern kann, dass man da besser ausgerüstet ist.
00:31:24: Da findet viel statt Entzwicklung rauszubringen auch Schule zu machen aber natürlich klar wenn keiner was im Bauch hat kann man auch nicht lernen
00:31:35: Wie lange bist du da gewesen?
00:31:36: Wir waren tatsächlich länger da als wir wollten.
00:31:41: Wir hatten für unsere Verhältnisse doch einige Tage eingeplant, weil wir wussten.
00:31:45: Wir wollen so viel sehen wie möglich und es ist nicht leicht dort rumzukommen.
00:31:50: Man muss einfach Zeit einplanen auch wenn die Ärzte jetzt diese Saison nett war uns zum Beispiel eine Strecke mit uns mit dem Boot gemacht haben, was sie inzwischen vermeiden.
00:31:59: Weil auch dort ist der Diesel-Teuer also die merken das natürlich auch.
00:32:04: Die Weltlage wirkt sich dort aus auf Benzin und Dieselpreise aber wir sind trotzdem ein Stück mit den Boot gefahren um es noch weiter in den Süden zu schaffen sonst hätten wir's einfach nicht möglich machen können dorthin zu gelangen.
00:32:16: Also
00:32:17: in dieses Dorf von dem gerade erzählt?
00:32:18: Richtig genau!
00:32:20: Also hatten wir schon relativ viel Zeit eingeplant hatten dann aber die Rückreise, wollten wir sie antreten und wussten dann aber verlängern weil ein Zyklon über das Land hinweggefegt ist.
00:32:32: Ups!
00:32:33: Und alle Flüge gestrichen waren.
00:32:36: Warst du im Zyklon drin?
00:32:37: Hast du mitbekommen was der tut?
00:32:39: Nein Gott sei Dank nicht.
00:32:40: und nachdem man hinterher auch so mit bekommen hat es wünsche ich keinem dass man das am eigenen Leib erfahren muss Wir hatten das Gefühl dass sich der Wind verändert hat.
00:32:51: Aber so genau können wir es nicht sagen, also der Zyklon ist weiter nördlich drüber, er war diese Schneise und hat die Hauptstadt getroffen und drum rum und die Westküste.
00:33:03: aber das war einfach schlicht der Grund warum unser Flug gestrichen wurde weil wir dort nicht landen konnten.
00:33:08: Wir haben dann auch kurz überlegt machen wir uns anderweitig auf wieder zurück in die Hauptstatt.
00:33:12: Dort hatten wir den nächsten Termin aber das hätte ja auch wieder lange gebraucht das über Land zu machen.
00:33:19: Genau, also entweder ein zwei Tage warten oder einen zwei Tage im Auto sitzen?
00:33:24: Unsere wohl ausgearbeiteten Pläne vor Ort verändern sich immer, das kann man nie einhalten.
00:33:31: aber tatsächlich sind wir dann ich weiß es gar nicht ja muss mir schon eineinhalb Tage oder war es fast dann der nächste Morgen wieder als wir wieder fliegen konnten genau und macht
00:33:42: man da?
00:33:44: Ja Dann konnten wir natürlich noch mehr machen.
00:33:47: Das nutzen wir dann schon immer aus, also Dinge die wir gesehen haben, dann doch nochmal dahin fahren und auch nochmal in den Steinbruch zu fahren wo Menschen versuchen da ihr Geld zu verdienen unter niedrigsten Umständen.
00:34:00: Und das ist ja auch ein
00:34:00: Thema, dass du anwürfen hast in der Reportage, dass es unglaublich viele Rohstoffe gibt, die unter ziemlich üblen Bedingungen abgebaut werden.
00:34:09: Dazu machen wir glaube ich mal irgendwann eine Extrasende oder?
00:34:12: Können
00:34:12: wir extra was machen?
00:34:13: weil ein großes Thema, da haben wir heute gar nicht den Raum.
00:34:18: Da fällt uns immer etwas ein was wir dann noch machen können und noch vertiefen können.
00:34:22: Und die Projektpartner sagen dann hübsch ihr schon wieder oder wie?
00:34:25: Die sind ja super entspannt!
00:34:26: Wir sind dann eher die, die nicht entspannt sind denken aber wir wollten doch noch dies und jenes dann Anschlusstermine, die freuen sich dann, die hatten total nett so eine kleine Abschlussfeier für uns veranstaltet.
00:34:38: Vorher
00:34:38: schon gehabt.
00:34:39: Genau, hatten wir gemacht und jetzt sind wir doch wieder da.
00:34:43: Wunderbar, kein Problem.
00:34:44: Wir sind ja sehr gastfreundlich netterweise.
00:34:48: Genau.
00:34:48: und als wir dann zurückfliegen konnten endlich und gelandet sind über Antananarivo da habe ich es auch gesehen im Umland.
00:34:55: Da waren Überschwemmungen.
00:34:57: Und man sieht's auch an den Bäumen das da was drüber gezogen ist.
00:35:01: Der war aber nicht so schlimm dieser Zug.
00:35:03: Also was heißt Fidja hieß der hab ich dann hinterher erfahren?
00:35:06: Das war halt einfach so ein Tag, der ist darüber gezogen.
00:35:09: Aber für die Madagassen selber So wie man halt Zyklone kennt.
00:35:15: Zu
00:35:16: einer von zwanzig im Jahr?
00:35:17: Nein, aber es gibt unterschiedliche Zahlen.
00:35:20: Aber die Menschen sagen, die Zyklonen sind häufiger – das hat mir auch der Erzbischof gesagt, er ist seit vierzig Jahren dort.
00:35:26: Er sagt, Zyklon war früher jetzt gar nicht so ein schlimmes Wort, so hatte er es mir erklärt und wir wussten, dass es die Sturmzeit in den Tropen dann einfach so ist.
00:35:37: Da kommt dann einfach ab und zu was, bringt den Regen aber mit.
00:35:40: Damit können wir klarkommen.
00:35:42: Heute sind Zyklohne einfach heftig viel heftiger machen alles kaputt decken alle Hütten ab walzen alles nieder und überschwemmen einfach nur noch das ganze Land.
00:35:55: Das sind Zyklone heute Und es war zum Glück ein sanfterer der noch nicht ins Gewicht fiel Aber zwar so Ja, ein Vorbote für das was dann folgte und die Madagassen wussten auch schon.
00:36:07: Die Zyklonzeit fängt ja jetzt erst an als wir da waren Januar-Februar.
00:36:11: Da geht es dann los und es geht dann einige Wochen oder ja geht in den Sommer rein dass da Zyklone kommen können und tatsächlich kam dann kurz darauf auch ein ganz schlimmer.
00:36:24: Das war ein paar Wochen danach.
00:36:25: also ich
00:36:26: habe heute
00:36:26: sind immer so Nachrichten die man hier hört und wenn man kein Verhältnis hat zu dem Land, dann sind sie auch wieder weg.
00:36:32: Und war das Madagaskar oder war das sonst irgendwo ... wann war das?
00:36:37: Wie schlimm war es?
00:36:37: Ich
00:36:37: hatte da natürlich noch mal ein besonderes Augenmerk drauf.
00:36:40: aber wie du sagst wir bekommen das ja mit von einem ostasiatischen Raum.
00:36:46: Es sind ja immer wieder schlimme Stürme.
00:36:48: Aber tatsächlich habe ich mir heute Morgen in meinem WhatsApp-Verlauf nochmal angeschaut.
00:36:53: Wir sind am Freitag den sechsten Februar zurückgeflogen nach Europa und am achten Februar hat sich dieser Zyklon gebildet.
00:37:02: Und erst am zehnten hat er die madagassische Küste von Osten getroffen mit Windgeschwindigkeiten bis zu zweihundert Stunden Kilometern, mit Zehntausenden, die obdachlos wurden.
00:37:16: bestätigt sind glaube ich an die sechzig Menschen, die gestorben sind auch durch den Sturm.
00:37:21: Es war wieder alles kaputt, alles überschwemmt Und es ist bis heute auch noch nicht alles wieder aufgebaut.
00:37:29: Wir haben das dann natürlich besonders auch verfolgt, ich durch die Partner ... Ich habe dann auch sofort Fotos bekommen von den Partnern mit dem Gebäude in dem wir noch übernachtet hatten, die Woche davor in Toa Massina wo wir auch Partner besucht hatten.
00:37:46: Da fehlt das Dach und man denkt so da hab' ich übernachtet die Woche vor.
00:37:51: Das ist dann natürlich schon unheimlich!
00:37:54: Und die hat sehr hart getroffen an der Ostküste.
00:37:56: Da empfangen wir ja auch Partner jetzt im Oktober, die von dort kommen und deswegen hat Missio dann auch sofort mit der Dietsese in Regensburg, die ja dieses Jahr Gastgeber ist von unserer großen Weltmissionsmonatskampagne.
00:38:12: haben wir denn auch die Nothebe unterstützt vor Ort finanziell das da Lebensmittel verteilt werden konnten dass da die ersten Schritte Unternommen werden konnten, irgendwie diesen Menschen zu helfen mit dem Nötigsten zu versorgen.
00:38:25: Mit saurem Wasser und im Nachgang halt die Hütten wieder aufzubauen, die Häuser wiederaufzubauen.
00:38:31: Das ist das was bis jetzt gemacht wird Und ich habe erst letzte Woche wieder Kontakt gehabt.
00:38:37: Die sind da immer noch dran.
00:38:39: also es dauert alles sehr lange Es war alles zerstört.
00:38:44: In der Hauptstadt hast du den Erzbischof über den wir noch sprechen möchten?
00:38:50: der diese Tasche geschenkt hat, die ich in dem Bild auch sehe und der den schönen Vornamen Desiree hat.
00:38:58: Der Name ist richtig aber es nicht in der Hauptstadt?
00:39:01: Ist nicht in er Hauptstadt!
00:39:02: Aber Vorname Desireee, wie kommt das?
00:39:05: Das ist ein Frauenname.
00:39:06: Das ist eine französische Name.
00:39:09: Also weil's nur einen Ehe hat und nicht zwei oder... Ah okay.
00:39:12: Ich hab mich sehr gefreut dass es einen Erzbischof Desirees gibt.
00:39:16: Kardinal mit dem hast du auch über die Folgen verschiedener Klimafenomene unter anderem den Tropensturmen Gesani gesprochen.
00:39:27: Und dieser Mann ist erstens mal ziemlich unkonventionell, habe ich den Eindruck und zweitens auch sehr politisch oder?
00:39:33: Absolut!
00:39:35: Aber ich glaube als Kardinal in Madagaskar, als höchster Vertreter der katholischen Kirche muss man auch politisch sein Denn in Madagaskar ist ja einiges los auch zu diesem Thema.
00:39:46: Da hat mir letztes Mal auch drüber gesprochen, dass die Czensis sich erhebt, dass gerade die vielen jungen Leute den Wandel herbeisehnen und die Hälfte der madagassischen Bevölkerung ist nun mal junger als dreißig Jahre.
00:39:59: Und deswegen spielen die jungen Leuten eine große Rolle.
00:40:02: Und diese Dinge hat Kardinal Zahra Hassana.
00:40:06: Das
00:40:09: spricht sich auch gut, besser wahrscheinlich.
00:40:11: Also ich mach's mir da leichter!
00:40:13: Hat er natürlich im Blick und der ist auch sehr gut vernetzt.
00:40:17: also als wir dort waren und ihn besucht haben hat er erzählt ja morgen kommt der Übergangspräsident nach Tuamassina in unsere Stadt und er trifft den schon auch.
00:40:28: Der tauscht sich da oft aus.
00:40:31: die Politiker hören Auch die Kirche hören natürlich, was der Kardinal sagt.
00:40:37: Der ist ja schon eine Instanz.
00:40:40: Die Frage ist, was machen Sie damit?
00:40:41: Das ist genau das, was er mir im Interview gesagt hat.
00:40:44: Die Kirche wird nicht müde zu appellieren an die Politiker und an die Bevölkerung.
00:40:51: Wie schnell kann Madagasker einen Wandel tatsächlich vollziehen?
00:40:55: Und das Spannende ist, finde ich, dass er auch die Christen sehr in die Pflicht nimmt.
00:41:02: Fast die Hälfte der Madagassen sind Christen, also haben wir doch hier die Verantwortung.
00:41:09: Wir sind eigentlich recht viele und seltsam.
00:41:13: Madagaskar gilt als korruptes Land,
00:41:15: spricht von Egoismus auch,
00:41:17: spricht vom Egoismus sagt betrifft ja auch diese Hälfe der Bevölkerung.
00:41:23: Also denkt mal drüber nach.
00:41:25: Wollen wir das?
00:41:26: entspricht des unseren Werten?
00:41:28: Entspricht dem was wir gelernt haben?
00:41:32: Ja, also diesen Kritikpunkt äußert er sehr laut.
00:41:36: Er hat zum Beispiel auch eine Rede gehalten zum Neujahr.
00:41:39: Jetzt habe ich mir hinterher dann mal angeschaut was er da eigentlich gesagt hat und da wird ja sehr konkret.
00:41:46: Am Anfang des Interviews oder auch am Anfang unseres Gesprächs heute hast du aber diese Bastasche erwähnt?
00:41:53: Und dass er lieber... häufiger mit Bastasche und in Flip Flops durch die Gegend läuft als im roten Gewand des Kardinals?
00:42:03: Ja, er ist natürlich, er isst Madagasse.
00:42:07: Er ist dort groß geworden, er kennt dieses Land mit dieser Infrastruktur an diesen Beschwerlichkeiten.
00:42:15: Er kennt es einfach selber dass man gelegentlich tagelang zu Fuß gehen muss um jemandem zu treffen.
00:42:23: Das hat er sich auch einfach bewahrt und bringt das sehr schön zusammenfindig.
00:42:28: Also, er ist ein sehr bedachter- und schlauer Gesprächspartner und hat vieles schon gesehen und hat aber nie vergessen, glaube ich – so würde ich es jetzt behaupten – woher er kommt und unter welchen Bedingungen die Menschen, die überwiegend der Anzahl der Menschen in Madagaskar leben und überleben muss.
00:42:49: Das ist ihm sehr bewusst und deswegen Wann es geht vor Ort, also er hat als wir dort waren sich total viel Zeit genommen.
00:42:57: Es hätte gar nicht müssen, hätte auch seine Teams immer mitschigen können.
00:43:02: aber wir sind einmal mit einer mobilen Klinik rausgefahren in die entlegenen Dörfer und
00:43:07: dabei dabei?
00:43:08: Da fährt er mit ja da trifft man ihn dann morgens am Bootstegs mit seinen Flip Flops und seiner Tasche wie du gesagt hast Und zieht sich die Schwimmweste an und geht mit.
00:43:18: Und klar macht er das, also wir waren dann auch im Gefängnis zum Beispiel in Tormassina
00:43:23: oder die Kirche.
00:43:25: Seesor geleistet auch da...
00:43:26: In der nächsten Folge ein bisschen länger?
00:43:28: Auch da geht überall mit der Wildis alles selber auch sehen
00:43:31: und mit den Leuten sprechen.
00:43:32: Ach, da war ja auch bei euch dabei!
00:43:34: Dann werden wir das in zwei Wochen noch matematisieren.
00:43:36: Und
00:43:37: er hatte auch irgendwie neue Dächer für einige Häuser im Gepäck, wenn der irgendwo hinfährt hab ich in deinem Artikel noch gelesen.
00:43:44: Ja!
00:43:44: Ich hatte dann mit ihm auch nochmal Kontakt weil ich fragte ja nach diesem Zyklon Gesani und den Wiederaufbau, denen er auch ein Mission unterstützt.
00:43:54: Wie geht es euch, wie läuft's damit?
00:43:57: Und da hat er auch erwähnt dass er jetzt am Nachmittag selber auch noch mal mit rausführt in die Dörfer weil jetzt gerade Nahrungsmittel sind immer noch ein Thema aber der Wiederaufbau muss laufen und das sie so Blechblatten für die Hütten ausgeben und verteilen.
00:44:12: Dazu hat er zum Beispiel auch erst kürzlich in der Hauptstadt hat er mir dann erzählt mit den politischen Vertretern gesprochen Weil es um Zölle ging, weil jetzt wie Baumaterial gerade eingeführt wird nach Madagaskar.
00:44:25: Nach die sind um diese Schäden zu beheben und dann natürlich seitens des Staates wieder überlegt wird, wie können wir da Kohle rausziehen?
00:44:32: Und Zöller heben und die Kirche gesagt hat, könnt ihr das vielleicht rausnehmen?
00:44:36: Wir brauchen so viel davon.
00:44:38: ja solche Verhandlungen, die führt er dann
00:44:40: wahnsinn.
00:44:41: also hemdärmlich und klug
00:44:44: absolut.
00:44:45: und im Oktober in Bayern zu Gast
00:44:49: Und im Oktober zu Gast, man kann unsere Partner treffen.
00:44:54: Man kann ihn begegnen deswegen schauen, der wird auch
00:44:57: ganz hochgewählt.
00:45:00: und das ist natürlich was Besonderes, was wir in diesem Weltmissionsmonat im Okteber jedes Jahr anbieten dass mein Projekt Partner treffen kann die von vor Ort berichten.
00:45:09: Die Möglichkeit hat man nicht allzu oft.
00:45:11: Und man
00:45:12: kann auch Fragen stellen.
00:45:13: bei den Fragen
00:45:13: stellen und einfach so.
00:45:15: Dinge wie ich kann über Dürre dann auch lesen oder ich kann einfach selber mit solchen Leuten, die das wirklich erleben ins Gespräch kommen.
00:45:23: Da gibt es Veranstaltungen jede Menge im Oktober.
00:45:28: Termine gibt's unter weltmissionssonntag.de.
00:45:33: Der Link kommt natürlich wie immer in die Show-Notes.
00:45:35: Auf der Missio Homepage, aber natürlich.
00:45:37: Missio hat grundsätzlich auch einen Bildungsauftrag um eben Begegnungen zu ermöglichen und Weltkirche auch sichtbar zu machen und klar so jemandem dann auch mal eine Schule zu holen wer da Interesse hat zum Beispiel Lehrerinnen und Lehrer können sich gerne an Missio wenden.
00:45:55: Da kann man Begehnung digital analog wir auch immer Und Austausch auch immer mal schauen, was da geht.
00:46:04: Sehr spannend!
00:46:05: Ja also Cardinal Desiree kommt.
00:46:08: den Nachnamen sag ich nicht
00:46:11: Sarah Hassana.
00:46:12: Danke wir sind Endspartil.
00:46:14: Erzbischof Gustavo Bombard kommt.
00:46:17: Nein Bombin
00:46:19: Der Spanier Gustavo
00:46:21: Bonbin Was war das letzte?
00:46:23: Das hab' ich nicht abgeschrieben.
00:46:24: Die Spania haben ja mal mehr.
00:46:26: Rennarien Espino, ja
00:46:27: genau Okay der Erzbischof aus dem Süden kommt, dann wird ebenso Père Thomas Jusève kommen und er gehört nämlich zu dem Team das regelmäßig in eines der schlimmsten Gefängnisse der Welt geht.
00:46:43: Nämlich das Staatsgefängnis von Toa Massina.
00:46:46: auch du warst dort und wirst uns berichten aber erst in zwei Wochen.
00:46:51: für heute machen wir nämlich Schluss und sagen vielen Dank fürs Zuhören bis zum nächsten Mal nämlich
00:46:56: Christina Baibach.
00:46:58: Das war
00:47:00: Reisewarnung mit M. München unterwegs in Afrika, Asien und Ozeanien
00:47:05: Ein Podcast von M.München
00:47:07: produziert vom katholischen Medienhaus Sankt Michaelsbud.
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